Sportgemeinschaft Lauenhain e.V.

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Kanurennsport



Berichte 2018


Erster Schritt zu neuem Vereinshaus ist getan (Lauenhain, 20.10.-21.10.2018)

 Am vergangenen Woche stand für die Aktiven der Sportgemeinschaft ein ganz besonderer Arbeitseinsatz an. Mit dem Rückbau fiel der Startschuss das große Projekt "Modernisierung des Vereinshauses".

 Am ersten Wochenende ging es schon richtig zur Sache. Wer auf dem Laufenden bleiben möchte, kann bei unserem kleinen Bautagebuch vorbeischauen. Dort wollen wir ein paar Einblicke in unser Projekt geben.




Nachlese zur Heimregatta (Lauenhain, 06.10.2018)

 Zum Abschluss der Wettkampfsaison luden die Rennkanuten der Sportgemeinschaft Lauenhain auch in diesem Jahr zur Meilenregatta an die Talsperre. Etwa 290 Teilnehmer aus 21 Vereinen fanden sich am Samstag, den 06.10.2018, an der Zschopau ein, um sich im Einer- und Zweier-Kajak bzw. -Canadier auf der Langstrecke zu messen. Zu paddeln war je nach Altersklasse eine Distanz von einer, zwei oder drei "Lauenhainer Meilen".

 Dabei ging es nicht nur um die Medaillen mit dem Raubschloss-Motiv. Die Sieger der Einer-Rennen wurden mit Pokalen geehrt. Die Trophäen aus Holz wurden -wie schon in den Vorjahren- durch Vereinsmitglieder der Sportgemeinschaft in liebevoller Handarbeit gerfertigt.

 Bei schönstem Sonnenschein und warmen Temperaturen lieferten sich die Aktiven spannende Rennen auf der Regattanstrecke, die zwischen dem Fähranlegesteg Lauenhain und der Mittweidaer Aue verlief. Natürlich ging auch eine Mannschaft des gastgebenden Vereins an den Start und hoffte, die ereignis- und erfolgreiche Saison 2018 mit guten Platzierungen und Medaillen abschließen zu können.

 Karl Tretbar gelang es auch in diesem Jahr wieder, sich den Pokal im Einer-Rennen seiner Altersklasse zu sichern. Außerdem erkämpfte sich Karl zusammen mit Toni Nagel eine Bronzemedaille im K2.

 Eine weitere Goldmedaille für das Edelmetallkonto der Lauenhainer sicherten Max Korehnke und Tom Hausmann im K2. Im K1 erkämpfte Max Rang zwei, Tom landete im gleichen Rennen auf dem dritten Platz. Silber gab es für Pit George mit seinem Zweipartner vom KSV Flöha und Moritz Mai, der in seiner Altersklasse im K1 als Zweiter ins Ziel kam. Auch der jüngste Lauenhainer Starter Ole Thalheim freute sich über eine Silbermedaille.


 Zusammen mit diesen tollen Leistungen und weiteren guten Platzierungen landete das Lauenhainer Team immerhin auf dem siebten Platz der Mannschafts-wertung. Die meisten Punkte konnte die Mannschaft des SC DHfK Leipzig sammeln und den Mannschaftspokal mit nach Hause nehmen. Auf Platz zwei landete das Team der SG LVB Leipzig. Der SKSV Mittweida überzeugte mit einem hervorragenden dritten Platz in der Mannschaftswertung.

 Die Lauenhainer blicken auf eine gelungene Veranstaltung zurück. Möglich gemacht haben das die unzähligen helfenden Hände. All die Vereinsmitglieder, Eltern, Sportler und Übungsleiter, die im Vorfeld und am Wettkampftag selbst mit angepackt haben, machten auch die 24. Lauenhainer Meilenregatta zu einer runden Sache. Vielen Dank!

 Auch wenn die warmen Herbsttemperaturen wohl noch die eine oder andere Trainingseinheit auf dem Wasser ermöglichen werden: Die Paddelsaison 2018 ist für die Lauenhainer Rennkanuten nun beendet. Schon bald gilt es, beim Hallentraining Kraft und Ausdauer für das nächste Wettkampfjahr aufzubauen. Doch nicht nur großen sportlichen Herausforderungen blickt die SG Lauenhain entgegen. Mit dem Ende der Paddelsaison beginnt das Projekt "Modernisierung des Vereinshauses".  Mit vereinten Kräften und viel Unterstützung werden die Lauenhainer auch diese Aufgabe angehen.




Mittelsachsen sind Vize-Europameister (Auronzo di Cadore, 28.06. bis 01.07.2018)

 Zwei mittelsächsische Kanu-Junioren brachten an diesem Wochenende einen Vizemeistertitel und Medaillen von der Europameisterschaft in Italien mit nach Hause.

 Vom 28.06 bis zum 01.07.2018 fanden in Auronzo di Cadore vor traumhafter Kulisse und bei wunderschönem Wetter die Europameisterschaften der Junioren- und U23-Kanuten statt. Fast 800 Teilnehmer aus 33 Nationen kämpften um die Europameistertitel - mit dabei waren Max Korehnke aus Lauenhain und Moritz Wehlend aus Ringethal.

 Nachdem an den ersten beiden Tagen die Qualifikationen für die Finals anstanden und sich beide in die Endläufe fuhren, begann am Samstag die heiße Phase.

 Als Erster musste am Samstagmorgen Moritz Wehlend an den Start im K1 über 1.000 Meter: „Ich war so aufgeregt, ich konnte nicht mal frühstücken“, beschrieb er den Morgen. Auf Bahn 6 fahrend, direkt neben dem amtierenden Europa- und Vizeweltmeister Rasmus Knudsen aus Dänemark, erwischte er einen guten Tag und kämpfte sich von Platz 8 nach den ersten 250 Metern auf Platz 3 vor. Am Ende fehlten nur 2 Meter auf den Silberrang. „Ich wollte schreien vor Freude und atmen, aber beides zusammen ging eben nicht mehr“, strahlte er nach dem Rennen. „Und wenn dann die Nationalhymne gespielt wird, ist man schon sehr bewegt, auch wenn es nicht die eigene ist.“

 


 Max freute sich dann am Samstagnachmittag über den Einzug ins B-Finale. „Damit habe ich mein selbst gestecktes Ziel erreicht. Schon hier dabei zu sein und für Deutschland bei einer Europameisterschaft zu starten, ist ein unvergessliches Erlebnis.“
Am letzten Finaltag konnten sich die beiden noch einmal auf der 500-Meter-Distanz präsentieren, diesmal im K4 mit Mauritz Hennies (Berlin) und Elias Kurth (Brandenburg).

 Bei einem mehr als spannenden Rennen und denkbar ungünstigen äußeren Bedingungen mit stark böigem Wind, gelang es den vier Jungs, die Silbermedaille zu erreichen.  Diese Entscheidung fiel erst nach der Auswertung des Zielfotos. Dieses zeigte, dass die Boote Deutschlands und Russlands zeitgleich die Ziellinie überquerten. Nur das Weißrussische Boot war schneller und sicherte sich dadurch den Europameistertitel.

 Auch die mitgereisten Eltern und Fans aus Sachsen waren emotional stark gefordert: „Da reicht morgens dann die halbe Blutdrucktablette doch nicht,“ so einer der Väter.

 Ein weiterer bewegender Moment, war dann die Siegerehrung, als die beiden Wassersportler den Lohn für jahrelanges Training in den Händen hielten. „Wir haben uns nach der direkten Qualifikation für das A-Finale schon Chancen für die vorderen Plätze ausgerechnet, aber das haben die anderen Kanuten ja auch“, meinte Max. Mit diesem Vizemeistertitel übertrafen sie das von den deutschen Trainern ausgegeben Ziel bei Weitem.




Tim trumpft bei Ostdeutscher Meisterschaft auf (Brandenburg an der Havel, 21.06. bis 24.06.2018)

 Vom 21.06. bis 24.06.2018 ging es für die Lauenhainer Mannschaft nach Brandenburg an der Havel, denn auf der Regattastrecke auf dem Beetzsee wurde die Ostdeutsche Meisterschaft im Kanurennsport ausgetragen. Für die Lauenhainer Wassersportler war das der bisherige Höhepunkt der diesjährigen Wettkampfsaison. Viele Trainingseinheiten und Paddelkilometer lang hatten sie sich auf die Wettkämpfe über die Distanzen 200, 500, 1.000 und 2.000 m im Einer-, Zweier- und Viererkajak vorbereitet. Für die elf- bis 14-Jährigen stand außerdem ein Athletikwettkampf auf dem Programm. Absolviert wurden die Disziplinen Standweitsprung, ein 1.500 m-Lauf, Medizinballschocken und ein 100 m-Sprint im Rennboot.

 Der großen Konkurrenz stellten insgesamt elf Kanuten aus Lauenhnain, fünf Sportler des SKSV Mittweida, die im Rahmen des diesjährigen Projekts für die SG Lauenhain antreten, und eine Athletin vom KV Geringswalde, die 2018 ebenfalls unter „Lauenhainer Flagge“ paddelt.

 Bei starken Windböen und teilweise heftigen Regenschauern herrschten in Brandenburg widrige äußere Bedingungen. Der Trainingsehrgeiz der Aktiven wurde trotzdem belohnt. Besonders erfolgreich war Tim Heilmann. Insgesamt fünf Medaillen konnte Tim sammeln: Gold im K4 Herren Junioren über 1.000 m, Silber im K4 der Herren Leistungsklasse über 500 m, im K4 der Herren Junioren über 500 m und im K2 der Herren Junioren über 500 m sowie Bronze im K2 der Herren Junioren über 500 m. Mit diesen tollen Ergebnissen war Tim der erfolgreichste Lauenhainer Starter bei der Ostedeutschen Meisterschaft. Eine starke Leistung, herzlichen Glückwunsch!

 Eine Silbermedaille gab außerdem es für Björn Hausmann im K4 der Herren Leistungsklasse auf der 1.000 m-Distanz. Auch Frances Dietze erkämpfte sich in der Alterklasse weibliche Jugend über 2.000 m den hervorragenden zweiten Platz.


 Im gleichen Rennen lieferte auch Sarah Winkler vom KV Geringswalde eine sehr gute Leistung ab, musste sich aber am Ende mit dem undankbaren vierten Rang zufriedengeben. Eine Bronzemedaille fischte Lars Hahn im K4-Rennen der Herren Leistungsklasse über 500 m aus dem Beetzsee. Ebenfalls auf Platz drei landete der Vierer der Schüler A in der Besetzung Karl Tretbar, Gerry Nöbel (SG Lauenhain), Benno Reichel und Elias Kosterlitzky (SKSV Mittweida) über die 2.000 m-Strecke.

 Neben diesen tollen Medaillenerfolgen gab es noch weitere sehr gute Platzierungen. So sicherte sich Tim Heilamann im K2 der Herren Junioren über 1.000 m Platz vier. Bei den Schülern A über die 500 m-Strecke erkämpften sich Gerry Nöbel und Elias Kosterlitzky im K2 Platz sieben. Karl Tretbar wurde in seiner Alterklasse Neunter im Kanu-Mehkampf. Mit diesem starken Ergebnis konnte Karl sich direkt für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren, die vom 28.08. bis 02.09.2018 in Hamburg ausgetragen wird. Fünf weiteren Sportlern aus Lauenhain und Mittweida gelang die Qualifikation.

 Alle Aktiven haben bei den Ostdeutschen Meisterschaften sehr gute Ergebnisse abgeliefert. Für die erhofften Medaillenränge hat es leider nicht bei allen gereicht. Trotzdem sind die verantwortlichen Übungsleiter stolz auf den Ehrgeiz und den Kampfgeist ihrer Schützlinge, denn im Laufe der Regattasaison ließ sich eine deutliche Leistungssteigerung und ein großer Sprung nach vorn erkennen. Jetzt geht es erst einmal in die verdienten Sommerferien, um ausgeruht in die Vorbereitungen für die zweite Saisonhälfte zu starten.





Medaillenjagd bei 33. Frühjahrsregatta (Döbeln, 12.05. bis 13.05.2018)

Am vergangenen Wochenende hatte der ESV Lok Döbeln bereits zum 33. Mal zur Frühjahrsregatta an die Regattastrecke in Westewitz geladen. Bei herrlichem Sonnenschein gingen auch 17 Kanuten der Sportgemeinschaft ins Rennen um die begehrten Medaillen. Gepaddelt wurde über die Distanzen 200 und 500 m im Einer-, Zweier- und Viererkajak.

 Die Übungsleiter der jungen Kanuten hofften auf eine gute Medaillenausbeute, denn die Sportler hatten sich eine Belohnung für ihren Trainingsfleiß der letzten Wochen redlich verdient. Mit einer Bilanz von 17 Gold-, acht Silber- und neun Bronzemedaillen lieferten die Aktiven starke Ergebnisse ab.


 Ganz besonders haben sich die Verantwortlichen über die Bronzemedaille gefreut, die sich die Schüler B Lenny Sachse, Elias Schuhknecht, Lukas Dembovski und mit Lemmy Pönitz im Vierer in einem beherzten Rennen sichern konnten.

 Neben guten und sehr guten Platzierungen gab es bei der 33. Frühjahrsregatta auch viele neue Erfahrungen zu sammeln. Nicht zuletzt konnten die Sportler, Übungsleiter und Eltern der Sportgemeinschaft Lauenhain e.V. ein schönes Wochenende an der Freiberger Mulde verbringen.

Schon am kommenden Wochenende geht es für die Rennkanuten dann nach Saaldorf. Dort richtet der WSV Rosenthal die alljährliche Pfingstregatta aus. Beim Kampf um die Medaillen wollen die Launhainer auch an der Bleilochtalsperre mitmischen.




Ein Wochenende und viele Erfolge (Brandenburg/Duisburg/Geringswalde, 03.05. bis 06.05.2018)

 Hinter den Sportlern und Verantwortlichen der Sektion Kanurennsport liegt ein ereignisreiches Wochenende, denn es standen gleich mehrere Wettkämpfe auf dem Terminplan der Sportgemeinschaft Lauenhain.

 Vom 03.05 bis 06.05.18 nahm die Sportgemeinschaft Lauenhain e.V. mit einem 16-köpfigen Team an der Großen Brandenburger Kanuregatta teil. In diesem Jahr hingen die Trauben für den breitensportlich orientierten Verein besonders hoch, denn es galt, sich nicht nur mit Breiten- und Sportschülern aus den deutschen Regionalverbänden, sondern auch mit sehr starker internationaler Konkurrenz aus Polen, Slowenien, Kroatien, Dänemark und der Schweiz messen.

 Minimalziel war es daher, in den Vorläufen eine Runde weiter zu kommen, um sich nochmal in den Zwischenläufen präsentieren zu können, evtl. sich sogar für die Finalläufe zu qualifizieren. Finalteilnahmen auf den Kurz- und Mittelstrecken erreichten: Gerry Nöbel, Nino Nagel, Elias Kosterlitzky, Benno Reichel, Anna Mai, Moritz Mai, Tim Heilmann, Cynthia Dietze, Lars Hahn und Björn Hausmann. Dabei konnte Tim Heilmann in den Landesauswahlbooten vom Sächsischen Kanuverband eine Gold- und Bronzemedaille und Anna Mai eine Silbermedaille erringen.

 Neben diesen sehr guten Ergebnissen gab es noch ein weiteren Grund zur Freude für die Sportgemeinschaft Lauenhain, denn es gab Neuigkeiten aus Duisburg:


 Dort trat Max Korehnke bei der nationalen Sichtungsregatta an und erreichte, was bisher noch keinem Kanuten der Sportgemeinschaft gelang: Er sicherte sich einen Platz im Junioren-Nationaltmannschaft.

 Auch Moritz Wehlend, der beim SKSV Mittweida das Paddeln gelernt hat und für den WSV "Am Blauen Wunder" Dresden startet. - Herzlichen Glückwunsch, Max und Moritz!

 Die jüngsten Kanuten aus Lauenhain nahmen zwar nicht an der Großen Brandenburger Kanuregatta teil, waren aber keinesfalls untätig. Anlässilich seines 20-jährigen Bestehens hatte der Kanuverein Geringswalde zu einer Regatta für die Schüleralterklassen geladen.

Tim Korehnke, Pit George, Lenny Sachse und Elias Schuhknecht vertraten die Sportgemeinschaft Lauenhain bei diesen Wettkampf machten auf der Sprintstrecke eine gute Figur. Auf dem Programm standen Rennen im Einer-, Zweier- und Vierkajak soiwe Staffelrennen, bei denen Mannschaften aus jeweils drei Einern gegeneinander an den Start gingen.

 Die vier Lauenhainer fischten reichlich Edelmetall aus dem Geringswalder Großteich. Insgesamt neun Mal landete ein Boot der Sportgemeinschaft Lauenhain auf einem Medaillenrang, dreimal davon auf Platz 1.




Mittelsachsen paddelt um die Wette (Mittweida, 01.05.2018)

 Am 01.05. richtete der SKSV Mittweida die Kreis-, Kinder- und Jugendsportspiele. Die Mittelsächsischen Vereine traten am Vormittag im Einer- und Zweierkajak sowie in Staffen (4x K1) auf der 200 m-Strecke in der Mittweidaer Aue gegeneinander an. Am Nachmittag absolvierten die Rennkanuten der Altersklassen Schüler C bis Junioren im Einerkajak Langstreckenrennen über 2000 oder 4000 m.

 Auch eine Mannschaft aus Lauenhain trat gegen die Konkurrenz aus Flöha, Döbeln, Geringswalde und Mittweida an. Die Lauenhainer Rennkanuten konnten dabei so einige Medaillen aus der Zschopau fischen.


 Insgesamt zehn Gold-, zehn Silber- und vier Bronzemedaillen auf das Konto der Sportgemeinschaft.Die folgenden Sportler konnten mindestens ein Edelmetall mit nach Hause nehmen: Tim Korehnke, Karl Tretbar, Pit George, Tobias Eichstädt, Tom Hausmann, Frances Dietze, Laura Weber, Schuhknecht, Philipp Klietsch, Leon Thalheim, Lenny Sachse und Lukas Dembovski.

 In den nächsten Tagen und Wochen steht den Lauenhainern ein straffes Wettkampfpensum an. Weiter geht es für einige Aktive schon am Freitag in Brandenburg, außerdem tritt am Samstag eine kleine Mannschaft der Sportgemeinschaft in Geringswalde an.




Die ersten Medaillen des Jahres (Leipzig, 28.04.2018)

 Am Samstag war es endlich so weit: Die Lauenhainer Rennkanuten traten zu ihrer ersten Regatta des Jahres 2018 an. In Leipzig wurden bei der Sachsenmeisterschaft die Besten über die lange Distanz ermittelt. Die 14-köpfige Mannschaft aus dem Zschopautal ging im Einer- und Zweierkajak je nach Altersklasse über 2000 oder 4000 m an den Start.

 Nicht nur das gute Wetter sorgte bei Sportlern, Übungsleitern und zur Unterstützung angereisten Eltern für strahlende Gesichter. Denn neben dem Sonnenschein lieferten auch die guten und sehr guten Ergebnisse der Lauenhainer reichlich Grund zur Freude.

 Moritz Mai ließ bei der männlichen Jugend im K1 die Konkurrenz hinter sich und durfte neben der Goldmedaille auch den Titel Sachsenmeister mit nach Hause nehmen.


 Seine Schwester Anna sicherte sich gemeinsam mit Emma Schwarzbach (KVL Dresden) im K2 der weiblichen Jugend die Silbermedaille. Ebenfalls einen tollen zweiten Platz erkämpfte sich Karl Tretbar im K1 der Schüler A (AK 13).

 Gerry Nöbel paddelte gleich zweimal auf den Bronzerang. Im K1 der Schüler A (AK 14) und im K2, den er gemeinsam mit dem Mittweidaer Elias Kosterlitzky bestritt, landete er jeweils auf Platz drei.

 Außerdem durfte sich Tim Korehnke über Bronze im Mannschaftsboot freuen. Im K2 mit Lennox Meding vom ESV Lok Döbeln überquerte er bei den Schülern C die Ziellinie auf Rang drei.

 Viel Zeit zum Verschnaufen bleibt den Aktiven der Sektion Kanurennsport nach der ersten Regatta des Jahres allerdings nicht. Schon am Dienstag, den 01.05.2018, steht mit den Kreis- Kinder- und Jugendsportspielen in der Mittweidaer Aue die nächste Regatta an.




Ostertrainingslager läutet Paddelsaison ein (Lauenhain, 02.04. bis 06.04.2018)

 An ruhige und entspannte Osterferien war für die Kinder und Jugendlichen der Sektion Kanurennsport auch in diesem Jahr nicht zu denken. Vom Ostermontag bis zum Freitag fand das alljährliche Trainingslager statt, um die Aktiven für die anstehende Wettkampfsaison fit zu machen.

 Auch einige Rennkanuten des KV Geringswalde, ESV Lok Döbeln, KSV Flöha und SKSV Mittweida hatten in der vergangenen Woche den Weg auf das Vereinsgelände im Zschopautal gefunden und am Lauenhainer Traingslager teilgenommen. Das gemeinsame Training soll die Sportler auf die anstehenden Projekte in verschiedenen Altersklassen vorzubereiten.

 Insgesamt absolvierten zwischen 25 bis 30 Sportlern drei bis vier Lauf- und Paddeleinheiten pro Tag. Dabei lag der Focus vor allem auf der langen Distanz, denn schon am 28.04. werden die Rennkanuten bei den Landesmeisterschaften über die lange Strecke, die in Leipzig ausgetragen wird, an den Start gehen. Gepaddelt werden dann je nach Altersklasse zwei-, vier- oder sechstausend Meter.

 Auch wenn die Woche am Ostermontag mit zunächst recht kühlen Temperaturen startete, war Petrus den Wassersportlern hold. Mit ein paar kleinen Ausnahmen herrschten bei Sonnenschein und milden Temperaturen weitestgehend gute Bedingungen für die ersten Paddelkilometer der Saison.

 Eine willkommene Abwechslung zum harten Trainingspensum war auch in diesem Jahr der Donnerstagnachmittag. Bei einem Besuch im Kletterwald Kriebstein konnten die Kanuten ihr Geschick und ihre Schwindelfreiheit in den Baumwipfeln nahe der Staumauer unter Beweis stellen.

 Obwohl das Wetter an diesem Tag mit Wind, kühlen Temperaturen und einigen Regentropfen nicht wirklich ideal war, verbrachten die Kanuten einen schönen Nachmittag und konnten noch einmal Motivation für den letzten Trainingstag schöpfen.


 Als die Sportler am Freitag zu den letzten Trainingseinheiten antraten, ließ sich dann auch die Sonne endlich wieder blicken. Auch neben dem Trainingsbetrieb gab es am letzten Tag des Trainingslagers so einigen Wirbel auf dem Vereinsgelände der Sportgemeinschaft Lauenhain, denn es hatte sich prominenter Besuch angekündigt.

 Der stellvertretende Ministerpräsident Martin Dulig (SPD) und der Landtagsabgeordnete Henning Homann besuchten die Kanuten in ihrem Trainingslager. Dabei lernten sie nicht nur die Vereinsarbeit der Sportgemeinschaft kennen und wagten sich selbst im Paddelboot auf die Zschopau. Martin Dulig und Henning Homann konnten sich auch direkt vor Ort ein Bild von den Trainingsbedingungen und dem Zustand des in die Jahre gekommenen Vereinshauses machen, das die geplante Sanierung dringend nötig hat.

 Für eine weitere Überraschung an diesem Tag sorgte Hans-Ferdinand Schramm, der Chef der Sparkasse Mittelsachsen. Er überreichte einen Spendenscheck über 1.000 €. Das Geld möchten die Lauenhainer in die Anschaffung eines neuen Vierer-Kajaks investieren.

 Vorstand und Mitglieder Sportgeimschaft freuten sich riesig über die hochkarätigen Besucher und die entgegengebrachte Unterstützung.

 Die verantwortlichen Übungsleiter ziehen auch sportlich ein positives Resümee und freuen sich auch inn diesem Jahr auf die Kooperation mit den Vereinen aus Mittweida, Geringswalde, Döbeln und Flöha. In der intensiven Trainingswoche haben die Sportler mit großen Ehrgeiz die Grundlage für die anstehende Saison geschaffen.

 Nun gilt es, in den nächsten Wochen auch im regulären Trainingsbetrieb daran anzuknüpfen. Schon in wenigen Wochen können die Lauenhainer in Leipzig zeigen, wo sie im direkten Vergleich mit den anderen sächsischen Vereinen zum Saisonstart stehen.





Kräftemessen vor Beginn der Paddelsaison (Lauenhian, 24.03.2018)

 Die Aktiven der Sektion Kanurennsport blicken auf ein langes und intensives Wintertraining zurück. Die meisten haben in diesem Jahr noch kein Paddeltraining absolviert. Nichtsdestotrotz stand schon an diesem Samstag der erste Wettkampf 2018 an.

 Mit den „Lauenhainer Winter Athletics“ war die Sportgemeinschaft Lauenhain nun schon zum zehnten Mal Gastgeber eines Athletikvergleichs, bei dem sich die Rennkanuten des Landkreises Mittelsachsen zum ersten Kräftemessen des Jahres treffen bevor die Paddelsaison startet. Eingeladen waren alle Schüleraltersklassen.

 An den Start gingen neben den Lauenhainer Kanuten Sportler des SKSV Mittweida, KSV Flöha, KV Geringswalde und ESV Lok Döbeln. Mittlerweile ist der Athletikwettkampf in der Zschopau auch ein fester Termin im Wettkampfplan des LVB Leipzig. Somit konnte die SG Lauenhain auch 2018 wieder eine Mannschaft zu den „Winter Athletics“ begrüßen, die nicht aus Mittelsachsen stammt. 

 Die knapp 80 Athleten im Alter von sechs bis 14 Jahren traten in insgesamt sechs Dizplinen an, darunter waren neben Übungen wie Liegestützen und Medizinballweitwurf auch ein Ausdauerlauf, der im Lauenhainer Talgut durchgeführt wurde.


  Am Ende wurden die Besten in den einzelnen Altersklassen mit Medaillen geehrt. Insgesamt sechsmal gelang es den Lauenhainer Kanuten Edelmetall zu ergattern. Gerry Nöbel und Lucas Dembrovski sicherten sich in ihrem Jahrgang die meisten Punkte und konnten eine Goldmedaille mit nach Hause nehmen.

 Auch in diesem Jahr haben nicht nur zahlreiche Helfer der Sportgemeinschaft Lauenhain mit angepackt und die Durchführung des Athletikvergleichs möglich gemacht. Auch aus den Reihen der teilnehmenden Vereine standen viele Freiwillige zur Verfügung, die als Riegenführer oder beim Zählen an den Stationen unterstützten.

 In den Osterferien steht für die Lauenhainer Rennkanuten das erste Trainingslager an. Nun hoffen die Übungsleiter der Sektion auf gute Wetterbedingungen in der Zeit vom 02.04. bis 06.04.2018, um einen soliden Grundstein für die anstehenden Regatten legen zu können.



Gold: K4 Herren Junioren 1.000 m,

Silber: K4 Herren Leistungsklasse 500 m, K4 Herren Junioren 500 m, K2 Herren Junioren 500 m

Bronze: K2 Herren Junioren 500 m

 
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