Sportgemeinschaft Lauenhain e.V.

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Kanurennsport



Berichte 2017


Kanuten lassen erfolgreiches Jahr bei Volleyballturnier ausklingen (Lauenhain, 27.12.2017)

Zum Ausklang des Jahres hat sich auch 2017 wieder eine junge Mannschaft der Rennkanuten zusammengefunden, um am traditionellen Weihnachtsturnier der Sektion Volleyball teilzunehmen.

Insgesamt fünf Volleyball-mannschaften fanden sich nach den Weihnachts-feiertagen in der Lauenhainer Zschopautal-halle ein. Für die Wassersportler stand als „Exoten“ bei diesem Turnier vor allem die Freude am Volleyball im Vordergrund.

 Bei der rundum gelungenen Veranstaltung in gemütlicher Atmosphäre gelang des den Kanuten immerhin mit Rang vier den vorletzten Platz zu belegen. Die Ergebnisse des Turniers gibt es hier.

 Die Aktiven verbrachten einen schönen Abend und freuten sich über die kleine Abwechslung zum anstrengenden Kraft- und Ausdauertraining der Wintermonate, das nach der erfolgreichen Paddelsaison auf dem Programm steht.


 An 17 Regatten nahmen die Rennkanuten der Sportgemeinschaft Lauenhain in der Saison 2017 teil. Insgesamt 107 Gold-, 74 Silber- und 51 Bronzemedaillen gingen haben die Aktiven dabei erpaddelt.

 Der sportliche Höhepunkt des Wettkampfjahres war ein weiteres Mal die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft in München, bei der die Lauenhainer gute Leistungen ablieferten.

 Doch nicht nur aus sportlicher Sicht blicken die Sportler aus dem Zschopautal auf ein bewegtes Jahr zurück. Das Vorantreiben des Projekts „Modernisierung des Vereinshauses“ wird auch 2018 die wohl größte Herausforderung für die Sportgemeinschaft sein. Großer Dank gilt allen, die den Verein durch Spenden und persönlichen Einsatz dabei bisher unterstützt haben. Auch an die Eltern und ehrenamtlichen Übungsleiter, die den Trainings- und Wettkampfbetrieb ermöglichen, geht ein großes Dankeschön.

 Die Sektion Kanurennsport wünscht allen Mitgliedern und Unterstützern einen guten Rutsch ins neue Jahr und alles Gute für 2018.




"Lauenhainer Meile" lockt 300 Aktive an die Zschopau (Lauenhain, 30.09.2017)

 Wie in den vergangenen Jahren bildete die Lauenhainer Meilenregatta 2017 den Abschluss der Wettkampfsaison. Für die Aktiven der Sportgemeinschaft ist die „Lauenhainer Meile“ als Heimregatta immer wieder ein kleines Highlight.

 19 Vereine aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Thüringen reisten mit insgesamt ca. 300 Sportlern an die Zschopau, um über die Distanzen von einer, zwei oder drei „Lauenhainer Meilen“ im Kajak- bzw. Canadier-Einer und-Zweier an den Start zu gehen.

 Die Platzierten konnten sich über die begehrten Medaillen mit dem Raubschloss-Motiv freuen. In den Einerrennen wurden die Sieger außerdem mit Pokalen geehrt, die von Mitgliedern der SG Lauenhain in liebevoller Handarbeit aus Holz angefertigt wurden. Bei Sonnenschein und idealen Bedingungen gelang es dem Team der Lauenhainer Rennkanuten gleich fünf Mal, sich den ersten Platz im Einer-Kajak zu sichern:


Tim Korehnke, Tobias Eichstädt und Anna Mai ließen in ihren Altersklassen die Konkurrenz hinter sich. Ebenso waren Moritz Mai und Karl Tretbar in ihren Einer-Endläufen die Schnellsten und sicherten sich auch im K2 mit ihren jeweiligen Partnern vom SKSV Mittweida die Goldmedaille.

 In der Mannschaftswertung landete der gastgebende Lauenhainer Verein auf Platz 14. Der Mannschaftspokal ging in diesem Jahr den SC DHfK Leipzig, der sich mit einem knappen Vorsprung vor der SG LVB Leipzig Platz die meisten Punkte sichern konnte.

 Und auch in diesem Jahr gebührt den vielen helfenden Händen Dank, die vor und hinter den Kulissen mit angepackt haben und eine gelungene Regatta auf die Beine gestellt haben.




Gute Laune an der Mulde (Colditz, 16.09.2017)

 Während das Junioren-Team bei der Internationalen Regatta in Hof an den Start ging, fand sich der Rest der aktiven Wassersportler aus Lauenhain an der Regattastrecke in Colditz ein. Frances Dietze und Jil George haben selbst teilgenommen und lassen den Samstag Revue passieren:


 Wir, die Sportler der SG Lauenhain, waren am Samstag, dem 16.09.2017 auf der Mulde in Colditz im Einsatz und haben uns super gut geschlagen.


 Nicht nur unsere jüngsten Teilnehmer Pit George und Tim Korehnke sind auf die Medaillenränge gefahren, sondern auch unser ältester Starter in der Runde, Jörg Hausmann, hat sich in seinem Einerrennen die Bronzemedaille verdient. Weiterhin haben teilgenommen: Lenny Sachse, Elias Schuhknecht, Tobias Eichstädt, Frances Dietze, Jil George, Anna Mai, Kim Riesmeier, Toni und Nino Nagel, Gerry Nöbel, Marc und Moritz Winkler sowie Tom und Björn Hausmann.

 Jeder von uns hat die Mulde mit mindestens einer Medaille verlassen. Der ein oder andere hat auch die Kenterflusspferd-Medaille ergattert. Es war eine sehr schöne Regatta. Wir hatten viel Spaß und Erfolg und möchten uns auch bei unseren Trainern Uwe Kuhnt und Tilo Dietze für ihre Einsatzbereitschaft und Unterstützung bedanken.




Sprint in den Herbst (Wengelsdorf, 09.09. bis 10.09.2017)

 Nun stehen die Herbstregatten an! An diesem Wochenende sind die Aktiven der Sektion Kanurennsport in Wengelsdorf beim "7. Herbstsprint" an den Start gegangen.


 Einen kurzen Bericht zum Wettkampf gibt es in Kürze hier.




Lauenhainer liefern bei Saisonhöhepunkt sehr gute Leistungen ab (München, 30.08. bis 03.09.2017)

 Wer das aufmerksam das Facebook-Profil der Sportgemeinschaft Lauenhain e.V. verfolgt, dem ist das diesjährige Saison-Highlight der Rennkanuten sicher nicht entgangen. Nun gibt es auch hier eine kleine Nachlese des spannenden Wettkampfs in München.

 Dort gingen vom 30.08. bis zum 03.09. die folgenden Lauenhainer Sportler bei der 96. Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport an den Start: Frances Dietze, Anna Mai, Moritz Mai, Gerry Nöbel, Tim Heilmann, Marco Bemmann, Lars Hahn und Max Korehnke.

 Die Gruppe der Teilnehmer aus Mittelsachsen wurde komplettiert durch Sarah Winkler vom Kanuverein Geringswalde, Johanna Funke vom ESV Lok Döbeln, Jannik Marx vom SKSV Mittweida, Moritz Wehlend vom SKSV Mittweida (jetzt für den Wassersportverein „Am Blauen Wunder“ Dresden startend), Arne Neuber und Marc Paradies - beide vom KSV Flöha.

 Die Sportler zeigten bei diesen Deutschen Meisterschaften sehr gute Leistungen. So erreichten die Schülerinnen A im K4 über die 500 m-Distanz in der Besetzung Anna Mai, Frances Dietze, Sarah Winkler und Johanna Funke den Zwischenlauf, mussten sich dort aber leider der starken Konkurrenz aus den anderen Bundesländern geschlagen geben und schieden als Siebente im Zwischenlauf aus. Im K2 der Schülerinnen A über 500 m lief es für Anna Mai besser. Hier belegte sie im Finale mit ihrer Zweierpartnerin Lisa Schlesinger (LVB Leipzig) einen guten siebten Platz.

 Ihr Bruder Moritz Mai erkämpfte sich im K1 über 500 m einen respektablen achten Platz. Noch weiter nach vorn ging es für ihn dann in den Mannschaftsbooten. Hier landete der K2 in der Besetzung Arne Neuber und Moritz Mai, sowie der K4 in der Besetzung Arne Neuber, Gerry Nöbel,  Jannik Marx und Moritz Mai auf einen sehr guten fünften Platz.


 Noch besser machte es der K4 der Schüler A über die Langstrecke von 2000 m. Hier belegte das Boot den undankbaren aber hervorragenden vierten Platz.

 Die kleine Mannschaft der Schülerinnen und Schüler A aus Mittelsachsen hat also gezeigt, dass sie sich im Bundesvergleich nicht verstecken muss und sehr wohl vorn mithalten kann.

Bei unseren Junioren verhielt es sich ähnlich. Sie erreichten sehr gute Platzierungen, so wurde im K1 über die 200 m-Sprintdistanz Moritz Wehlend Zehnter und Max Korehnke Zwölfter. Tim Heilmann belegte Platz 17. Im K2 über die gleiche Strecke wurden Tim Heilmann und Max Korehnke Fünfter und damit bestes sächsisches Boot in diesem Finale.

 Im K4 über 200 m erpaddelten  sich Tim Heilmann, Marco Bemmann, Lars Hahn und Patrick Haubold (vom WSV „Am Blauen Wunder“ Dresden) einen sehr guten  siebten Platz. Im gleichen Rennen gewann das Boot in der Besetzung Jacob Kurschat, Lion Waurich, Moritz Wehlend (alle WSV „Am Blauen Wunder“ Dresden) und Max Korehnke (SG Lauenhain) die Silbermedaille.

 Über die lange Strecke von 5000 m gab es im K2 ebenfalls noch einmal gute Platzierungen und sogar Edelmetall. So konnte sich Tim Heilmann mit seinem Zweierpartner Ole Janetzko (KVL Dresden) über einen zehnten Platz freuen.  Max Korehnke erkämpfte sich mit seinem Zweierpartner Lion Waurich (WSV „Am Blauen Wunder Dresden) in diesem Rennen die Bronzemedaille. Gold gewann über 5000 m im K2 das sächsische Boot mit Moritz Wehlend und Patrick Haubold.

 Ein langer und anstrengender Wettkampf  liegt hinter den Rennkanuten aus Lauenhain. Eine Aufgabe, die unsere Sportler sehr erfolgreich gemeistert haben. Ein Dank geht an dieser Stelle auch an alle Helfer und Eltern, die durch Engagement das Projekt Deutsche Meisterschaft erst möglich gemacht haben. Als nächste Regatten stehen jetzt Wengelsdorf, Hof, Colditz, Flöha und natürlich die Heimregatta in Lauenhain auf dem Plan.




Besten Kanuten aus Sachsen und Thüringen in Döbeln ermittelt (Döbeln, 12.08. bis 13.08.2017)

 Der Austragungsort der sächsisch–thüringischen Landesmeisterschaften im Kanurennsport war auch in diesem Jahr die Döbelner Regattastrecke auf der Mulde. Bei wechselhaftem Wetter wurde über die 500 m-Strecke im Einer, Zweier und Vierer gepaddelt. Mit dabei war auch eine 16-köpfige Mannschschaft der Kanuten der Sportgemeinschaft Lauenhain e.V.

Erfreulich aus Sicht der Trainer war, dass die meisten Sportler sich bei dieser Regatta für die Endläufe qualifizieren konnten - obwohl die Konkurrenz stark war. In den Endläufen erpaddelten sich die Lauenhainer dann gute Platzierungen und auch die ein oder andere Medaille.

 Goldmedaillen holten sich die jüngsten Lauenhainer Sportler Pit George und Tim Korehnke jeweils im K1. Auch Karl Tretbar belegte in seinem Einer-Rennen den ersten Platz und qualifizierte sich somit für den Schüler B-Cup und den Olympia-Pokal, einen Vergleichswettkampf der Bundesländer Sachsen, Sachsen-Anhalt und Niedersachsen, welcher zum Saisonende stattfinden wird. Anna Mai konnte sich mit Ihrer Partnerin im K2 Gold sichern. Silbermedaillen gab es für Björn Hausmann mit seinem Partner aus Dresden im K2. Auch der Lauenhainer K4 der Junioren mit der Besatzung Heilmann-Korehnke-Bemmann-Hahn holte sich die Silbermedaille.


 Bronzemedaillen erpaddelte sich Max Korehnke K1 sowie im K2 mit seinem Vereinskammeraden Tim Heilmann. Tobias Eichstädt gewann in seinem K1-Rennen ebenfalls die Bronzemedaille.

 Knappe vierte Plätze gab es im Bereich der Schüler A mit den K4 Besatzungen:

Schülerinnen A - Frances Dietze, Anna Mai, Sarah Winkler (Geringswalde), Johann Funke (Döbeln)

Schüler A: Gerry Nöbel, Toni Nagel, Arne Neuber (Flöha), Jannik Marx (Mittweida)

 Für kleine Mannschaft der Lauenhainer Kanuten steht als nächstes die Deutsche Meisterschaft in München an. Mit dabei sind Moritz Mai, Gerry Nöbel, Anna Mai, Frances Dietze, Lars Hahn, Max Korehnke, Tim Heilmann und Marco Bemmann. Auch die anderen mittelsächsischen Vereine entsenden Sportler zur Deutschen Meisterschaft.

 Wir wünschen den mittelsächsischen Kanuten viel Erfolg bei dieser Deutschen Meisterschaft.




Ostdeutsche Mesiterschaften (Brandenburg an der Havel, 22.06. bis 25.06.2017)

Vom 22.06. bis 25.06.2017f anden in Brandenburg an der Havel die 27. Ostdeutschen Meisterschaften statt. Mit dabei waren auch 14 Sportler der Sportgemeinschaft Lauenhain e.V. An diesem Wochenende ging es nicht nur um die begehrten Titel Ostdeutscher Meister, sondern für die Aktiven auch um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft, die vom 27.08. bis 03.09.2017 in München stattfinden wird.

Diese Qualifikation erreichte, wer über den Vor- und Zwischenlauf ins Finale eingezog. Qualifizieren konnte man sich über die Distanzen 200, 500 und 1000 m jeweils im Einer, Zweier und Vierer. Sehr erfreulich aus Lauenhainer Sicht waren die vielen Final- teilnahmen. In diesen Finals erpaddelten sich die Lauenhainer Kanuten sehr gute Platzierungen und fischten sich sogar Edelmetall aus dem Beetzsee.

 Stellvertretend für all die guten Platzierungen unserer Sportler sei hier der vierte Platz von unserem jüngsten Starter bei dieser Regatta, Karl Tretbar, im K1 über die 500 m-Strecke genannt. Er zeigte ein sehr gutes Rennen, konnte sich am Ende aber leider nicht die ersehnte Medaille umhängen.

 Ein glücklicheres Ende hatten da unsere Herren Junioren für sich. Auch sie zeigten in der Besetzung Tim Heilmann, Marco Bemmann, Lars Hahn und Tom Hausmann ein sehr starkes Rennen und überraschten alle -und vermutlich auch sich selbst- mit dem Gewinn der Bronzemedaille im K4 über die 200 m. Ebenfalls über Edelmetall konnten sich  Max Korehnke (Silber und Bronze) und Anna Mai (Silber) freuen.


 Als frisch gebackene Ostdeutsche Meister 2017 fuhren Gerry Nöbel und Moritz Mai zurück nach Hause. Die beiden haben sich diesen Titel zusammen mit Jannik Marx (SKSV Mittweida) und Arne Neuber (KSV Flöha) im K4 über die 500 m-Distanz erkämpft. Moritz Mai gewann auch noch eine Silber- und eine Bronzemedaille und konnte damit einen kompletten Medaillensatz mit nach Lauenhain nehmen.

 Es war also für alle Sportler ein anstrengendes , aber auch ein sehr erfolgreiches Wochenende. Sehr gefreut haben sich die Trainer über die vielen sehr guten Ergebnisse die hier erzielt wurden und die Qualifikationen für die Deutschen Meisterschaften Ende August. Für die SG Lauenhain e.V. haben sich qualifiziert: Anna Mai, Frances Dietze, Moritz Mai, Gerry Nöbel, Tim Heilmann, Marco Bemmann, Lars Hahn, Tom Hausmann und Max Korehnke.

 Aber auch die anderen Mittelsächsischen Vereine können sich über Teilnehmer an der Deutschen Meisterschaft freuen. Diese sind: Sarah Winkler (KV Geringswalde), Johanna Funke (ESV Lok Döbeln), Arne Neuber (KSV Flöha), Jannik Marx (SKSV Mittweida) und Moritz Wehlend (SKSV Mittweida).

 Ein langes und anstrengendes Wochenende liegt hinter uns. Jetzt geht es für viele in den Urlaub und danach gilt es, die Ferien zu genießen. Aber das Training darf auch nicht ganz vernachlässigt werden, denn die nächsten Aufgaben werfen ihre Schatten schon voraus. So steht im August die Sachsenmeisterschaft an. Diese findet vom 12.08. bis 13.08.2017 in Döbeln auf der Regattastrecke Westewitz statt. Dort werden die Lauenhainer Kanuten wieder in voller Mannschaftsstärke vertreten sein.




Sportler trotzen Aprilwetter (Lauenhain, 17.04. bis 21.04. und 22.04.2017)

 An ruhige und entspannte Osterferien war bei den Rennkanuten der Sportgemeinschaft Lauenhain auch in diesem Jahr nicht zu denken. Obwohl das Thermometer am Ostermontagmorgen nur vier Grad Celsius zeigte, fanden sich 27 Aktive am Bootshaus in Lauenhain ein.

 Auch einige Kanuten der mittelsächsischen Vereine ESV Lok Döbeln, SKSV Mittweida, KV Geringswalde und KSV Flöha schlossen sich in dieser Woche der Lauenhainer Trainingsgruppe an, um sich auf Renngemeinschaften vorzubereiten, die in dieser Saison an den Start gehen werden.

 Der nächste Termin im Wettkampfplan der Wassersportler sind die Sächsischen Landesmeisterschaften über die lange Strecke. Sie finden in Leipzig statt und werden bereits am 29.04. ausgetragen. Für viele Lauenhainer Kanuten wird das in diesem Jahr das erste Kräftemessen auf dem Wasser sein – „Ordentlich Paddelkilometer machen“ stand im Trainingslager also auf dem Plan. Mindestens drei Trainingseinheiten waren an jedem Tag zwischen 8.30 und 16.30 Uhr zu absolvieren.

 Nach einem kalten Start am Ostermontag wollte das Wetter nicht freundlicher werden. Nachdem es am ersten Tag immer wieder "nur" geregnet hatte, kamen am Dienstag und Mittwoch mit fallenden Temperaturen auch noch Schneefall und Hagelschauer dazu. Die Bedingungen waren also alles andere als optimal. Die Sportler bissen aber die Zähne zusammen und kämpften sich durch die intensiven Trainingseinheiten auf dem Wasser.  Weiterhin standen für die Kanuten regelmäßig Lauf- sowie Kraft- und Ausdauertraining in der Zschopautalhalle auf dem Programm.

 Für das leibliche Wohl war mit Obst, Getränken, Tee -zum Aufwärmen nach den kalten Paddeleinheiten- und  Mittagsmahlzeiten gesorgt. Nur durch die tolle Hilfe der Eltern war es möglich, die Versorgung während des Trainingslagers sicherzustellen.


 Trotz der beengten Platzverhältnisse im kleinen Lauenhainer Bootshaus, das bei bis zu 30 Sportlern in diesem fünf Tagen so manches Mal an seine Kapazitätsgrenzen stieß, hat es dank vieler helfender Hände weder den Sportlern noch den Übungsleitern an etwas gefehlt.

Als willkommene Abwechslung von den anstrengenden Trainingseinheiten gab es am Donnerstag ein kleines Highlight für die Aktiven. Am Nachmittag ging es in den Kletterwald in Kriebstein. Hier konnten die Kanuten ihr Geschick auf verschiedenen Parcours von „Spaß“ bis „Risiko“ unter Beweis stellen und wagten sich buchstäblich hoch hinaus. Mutig kletterten sie in den Baumwipfeln unweit der Staumauer und die als Betreuer mitgereisten Übungsleiter staunten nicht selten über die Schwindelfreiheit ihrer Schützlinge.

 Die Kinder und Jugendlichen hatten an diesem Nachmittag eine Menge Spaß und konnten bei dem kleinen Ausflug noch einmal ordentlich Energie und Motivation für den letzten Trainingstag sammeln. Denn auch am Freitag wurden auf der Zschopau noch einmal etliche Trainingskilometer absolviert und das nun endlich bei etwas freundlicherem Wetter. Sogar die Sonne ließ sich zum Abschluss der Woche hin und wieder blicken.

 Beim traditionellen Anpaddeln wurde die neue Saison dann am Samstagnachmittag auch offiziell begrüßt. Bei gemeinsamem Paddeln mit Sportlern und Familien, Kaffee und Kuchen sowie am Lagerfeuer mit Knüppelkuchen und Gegrilltem hatten die Lauenhainer Übungsleiter Gelegenheit, eine Bilanz der vergangenen Trainingswoche zu ziehen. Das Fazit fiel positiv aus: Trotz der widrigen Wetterbedingungen konnte die Zeit effektiv zur Vorbereitung auf die Saison genutzt werden. Der Grundstein für die anstehenden Wettkämpfe ist gelegt. Nun gilt es, den Schwung ins reguläre Training mitzunehmen.



 
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