Sportgemeinschaft Lauenhain e.V.

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Kanurennsport



Berichte 2016


Kanuten machen auch am Netz eine gute Figur (Lauenhain, 27.12.2016)

 Wenn die Paddelsaison vorbei ist, beginnt für die Rennkanuten der Sportgeimeinschaft Lauenhain das Wintertraining. Kraft- und Ausdauertraining stehen in den kalten Monaten für die Lauenhainer Wassersportler auf dem Plan.

 Zwischen den Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel bot sich für die Aktiven eine willkommene Abwechslung: Die Sportfreunde der Sektion Volleyball luden zum traditionellen Weihnachtsturnier und das mittlerweile schon zum 23. Mal.

 Auch in diesem Jahr wagten sich die Kanuten auf fremdes Terrain und stellten gleich zwei Mannschaften. Beim Turnier sollten neben der sportlichen Fairness vor allem Spaß und Freude am Volleyballspiel im Vordergrund stehen. Am Verkaufsstand der Sektion Volleyball war für das leibliche Wohl der Sportler und Gäste gesorgt. Bei gemütlicher Atmosphäre traten insgesamt sechs Mannschaften an.


 Neben der Mannschaft der gastgebenden Sektion stellten sich die Kanuten Volleyballteams aus Mittweida, Erlau und Königshain-Wiederau und lieferten gute Ergebnisse ab.

 Während eine Mannschaft sich respektabel schlug, sich aber mit dem sechsten Platz zufriedengeben musste, kämpfte sich die zweite Mannschaft der Kanuten auf den hervorragenden dritten Rang – eine tolle Leistung!

  Die Lauenhainer Rennkanuten haben bei einer gelungenen Veranstaltung einen tollen Abend verbracht und freuen sich schon auf das nächste Mal. Nun gilt es, sich im Wintertraining intensiv auf die Paddelsaison 2017 vorzubereiten.




Jahresrückblick der Lauenhainer Kanuten

 Für uns Lauenhainer Rennkanuten endete das Wettkampfjahr 2016 mit unserer Heimregatta im Oktober - eine gute Gelegnheit, die zurückliegende Saison noch einmal Revue passieren zu lassen.

 Unsere Mannschaft aus etwa 25 bis 30 Aktiven nahm 2016 an 14 regionalen und überregionalen Regatten (z.B. in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg und Bayern) teil und war dabei sehr erfolgreich. Beispielhaft kann an dieser Stelle die Herbstregatta in Flöha genannt werden: der Sportgemeinschaft Lauenhain gelang bei diesem Wettkampf der Sieg in der Mannschaftswertung. Mehrfach gelang den Lauenhainer Paddlern in der Mannschaftswertung außerdem eine Platzierung unter den ersten Fünf – gemessen an den größeren sächsischen Vereinen eine respektable Leistung für unsere kleine Mannschaft.

 Für alle Sportler war es auch in diesem Jahr die größte Herausforderung, an der Ostdeutschen Meisterschaft an den Start zu gehen und sich dort (ab der Altersklasse Schüler A) für die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren.


 Es gelingt natürlich nur den Besten, sich gegen die große Konkurrenz durchzusetzen.  Umso größer ist die Freude, wenn man es geschafft hat und sich alle Mühen und das regelmäßige Training gelohnt haben. Dieses Jahr waren es vier Sportler aus unseren Reihen, die sich für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren konnten. Darauf sind wir alle sehr stolz, wirklich eine tolle Leistung.

 Auch für die übrigen Aktiven gab es im Laufe der Saison etliche sportliche Herausforderungen. Bei den zahlreichen Regatten, die sich über das Wettkampfjahr verteilten, fuhr letztendlich niemand ohne eine Medaille nach Hause. Edelmetall und glückliche Gesichter nach einem guten Rennen sind für die Kinder, Sportler und natürlich auch die Übungsleiter der beste Lohn.

 Schon seit einigen Wochen steht nun wieder Wintertraining auf dem Programm. Dreimal in der Woche trainieren wir in der Lauenhainer Zschopautalhalle Kraft und Ausdauer und legen den Grundstein für die nächste Wettkampfsaison, die im März 2017 starten wird.



Trotz Regen eine gelungene "Lauenhainer Meile" (Lauenhain, 08.10.2016)

 Mit der 22. Lauenhainer Meilen-Regatta ging am Samstag die Wettkampfsaison der  sächsischen Kanuten zu Ende. Auf der Zschopau im Talgut Lauenhain kämpften rund 270 Aktive aus 17 Vereinen um die Medaillen und Pokale. Mit dabei waren nicht nur Kanuten aus Sachsen, vertreten waren auch die Bundesländer Thüringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg.

 Leider meinte der Wettergott es nicht so gut mit den Sportlern. Bei teilweise starkem Regen gingen die Kanuten auf die „Lauenhainer Meile“, welche sie auf einem Rundkurs zwischen der Anlegestelle in Lauenhain und der Mittweidaer Aue führte. Diese Runde wurde je nach Altersklasse ein-, zwei- oder dreimal absolviert.

 Die Aktiven der Sportgemeinschaft Lauenhain e.V. starteten von den Jüngsten bis zur Herren Leistungsklasse und waren dabei sehr erfolgreich. So konnte sich der jüngste Starter Tim Korehnke gleich über zwei Goldmedaillen freuen. Die übrigen Sportler der Sportgemeinschaft standen ihm aber nicht nach. So konnten sich Moritz Mai (2x Gold), Max Korehnke (Gold und Silber), Gerry Nöbel (2x Silber), Frances Dietze (2x Silber), Karl Tretbar (Silber und Bronze) und Lars Hahn (Silber und Bronze) auch jeweils über zwei Medaillen freuen. Je eine Medaille erkämpften sich Cynthia Dietze (Gold), Nino Nagel (Gold), Laura Weber (Silber), Marco Bemmann (Silber), Anna Mai (Bronze), Raphael Weber (Bronze), Toni Nagel (Bronze) und Björn Hausmann (Bronze). Diese vielen Medaillen und weitere gute Platzierungen der übrigen Starter sorgten dafür, dass der Gastgeber in der Mannschaftswertung einen sehr guten vierten Platz belegte. Besser waren nur die Mannschaften vom SKSV Mittweida auf Platz drei, dem WSV „Am blauen Wunder“ Dresden auf Platz zwei und dem SC DHfK Leipzig, welcher die Mannschaftswertung gewann.


 Ein Hauch von Olympia wehte durch das Programm der 22. Lauenhainer Meilen-Regatta, denn bei den Schülerinnen B ging im K2 das Boot der Sportgemeinschaft Lauenhain in der Besetzung Dietze – Weber an den Start. Es war aber nicht nur ein Hauch von Olympia der durch das Talgut Lauenhain wehte, denn die Lauenhainer konnten wirklich zwei Olypioniken  von Rio begrüßen: Olympiasieger Tom Liebscher und die Silbermedaillengewinnerin Steffi Kriegerstein fanden die Zeit für eine kleine Autogrammstunde im Rahmen der Regatta. Die Autogrammstunde wurde durch die Sportler rege genutzt. Dabei haben Tom Liebscher und Steffi Kriegerstein nicht nur Autogramme geschrieben. Sie beantworteten auch viele Fragen und zeigten den vielen Interessierten ihre Medaille, die sie in Rio mit ihren Mannschaftskollegen erkämpften.

 Trotz des schlechten Wetters war es eine gelungene Veranstaltung, bei der der Besuch der sächsischen Olympiamedaillengewinner der Höhepunkt war. Alle Gäste zeigten sich sehr zufrieden mit der Regatta. Damit die "Lauenhainer Meile" zu solch einer gelungen Veranstaltung werden konnte, waren im Vorfeld und währenddessen viele helfende Hände erforderlich. Diese kamen wie in den Jahren zuvor von den Mitgliedern der Sportgemeinschaft Lauenhain und den Eltern der Sportler. Dafür kann man nur nochmal vielen Dank sagen. Ein Dank geht auch noch an den Zweckverband der Talsperre Kriebstein. Dieser hatte entschieden, dass für den Tag der Regatta der Fährverkehr zwischen Lauenhain und Mittweida eingestellt wurde. 

 Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und hoffen, dass die Gäste wieder so zahlreich nach Lauenhain kommen.




Lauenhainer holen sich den Pokal in der Mannschaftswertung (Flöha, 24.09.2016)

Am vergangenen Samstag fand die 45. Flöhaer Herbstregatta statt. Das Wetter meinte es dieses Wochenende gut mit den Rennkanuten. Bei herrlichem Sonnenschein begannen pünktlich um 09.00 Uhr die ersten Wettkämpfe.

 Die 16 Aktiven von der Sportgemeinschaft Lauenhain griffen auch mit ins Geschehen ein. Am Vormittag ging es hauptsächlich darum, sich über Vor- und Zwischenläufe für die Endläufe zu qualifizieren, die dann nach der Mittagspause stattfanden. Erfreulich aus Lauenhainer Sicht war dabei die große Anzahl von Finalteilnahmen. Neben der zahlreichen Beteiligungen an den Endläufen, gaben die Vielzahl an erreichten Podestplätzen einen weiteren Grund zum Jubeln für die angereisten Kanuten der SG Lauenhain.

 Folgende Lauenhainer Sportler konnten sich über Medaillen freuen:
Cynthia Dietze (1x Silber), ihre Schwester Frances Dietze (1x Gold, 2x Silber, 1x Bronze), Laura und Raphael Weber (jeweils 1x Bronze), Lucas Hahn (1x Bronze, 2x Silber), Tim Heilmann (4x Gold, 1x Bronze), Tom Hausmann (2x Gold, 2x Bronze), Anna Mai (1x Gold, 3x Silber), Gerry Nöbel (3x Silber, 1x Bronze), Marco Bemmann (1x Gold, 1x Silber, 3x Bronze), Leon Thalheim (2x Silber), Karl Tretbar (1x Gold und einen Pokal, 1x Silber, 1x Bronze), Björn Hausmann (2x Gold, 1x Silber), Philipp Klietsch (2x Silber), Jil George (1x Bronze) und unser jüngster Starter auf dieser Regatta, Pit George (1x Gold, 1x Bronze).


 Somit durfte jeder Sportler der Sportgemeinschaft Lauenhain sich mindestens eine Medaille mit nach Hause nehmen. Ebenso konnten sich die Lauenhainer Kanuten auch noch den Pokal der Mannschaftswertung vor Mittweida und einem Dresdner Verein geholt.

 Zur selben Zeit fand in Brandenburg der Olympiapokal statt, ein Wettkampf, für den die Besten aus Sachsen sich qualifizieren konnten. Dies taten Moritz Mai und Arne Neuber (KSV Flöha), die in diesem Jahr beide für die Sportgemeinschaft Lauenhain starten. Auch diese beiden setzten sich erfolgreich gegen die Konkurrenz aus den anderen Bundesländern durch. Moritz Mai gelang es 3x Gold und 1x Silber mit nach Hause zu nehmen, sein Sportskamerad Arne Neuber konnte sich ebenfalls 1x Gold und 1x Bronze erpaddeln. Zudem gewann Sachsen den Pokal der Schüler A, in der Altersklasse, in der die beiden starteten.

 Insgesamt freuten sich alle Übungsleiter der Sportgemeinschaft über eine erfolgreiche Regatta, bei der sich alle Sportler sehr viel Mühe gegeben haben. Jetzt bleibt uns nur zu hoffen dass das Wetter noch ein letztes Mal in dieser Saison mitspielt und wir noch eine schöne Heimregatta erleben können. Am Samstag, den 08.10.2016, findet die Lauenhainer Meilen-Regatta statt.




Lauenhainer bei gleich zwei Regatten vertreten (Colditz/Hof, 17.09. bis 18.09.2016)

Am vergangenen Wochenende waren die Lauenhainer Kanuten bei gleich zwei Regatten zu Gast. Ein Teil der Sportler starteten in Hof, dort fand die 25. Internationale Hof–Regatta statt. Der andere Teil der Sportler nahm an der 10. Colditzer Sprintregatta teil. An der Regattastrecke in Hof trafen sich 1.200 Teilnehmer aus verschiedenen Bundesländern, aber auch aus Österreich, Tschechien, Schweiz, Ungarn und sogar eine kleine Vertretung aus der Ukraine und Budapest.

 In Colditz ging es dagegen etwas ruhiger zu - zumindest was die Starterzahl betrifft. Erfolgreich war es dennoch bei beiden Regatten für die Sportler der Sportgemeinschaft Lauenhain.

 Bei herbstlichen und sehr nassen äußeren Bedingungen in Hof sowie in Colditz ermittelten die Kanuten noch einmal ihre Besten im Sprintbereich über die 200 m-Strecke. Für die Sportgemeinschaft Lauenhain e.V. waren in Hof am Start: Cynthia Dietze, Anna Mai, Lydia Hahn, Moritz Winkler, Lars Hahn, Marco Bemmann, Lucas Hahn, Tim Heilmann, Max Korehnke, Moritz Mai und Marc Winkler.

 In Colditz gingen an den Start: Frances Dietze, Kim Riesmeier, Tim Korehnke, Lenny Sachse, Gerry Nöbel, Raphael Weber, Toni und Nino Nagel sowie fast die ganze Familie Hausmann mit Tom, Björn und Jörg Hausmann.


 Am Samstag konnten sich alle in Colditz gestarteten Sportler über viele Medaillen und sogar Pokale freuen: Frances Dietze (3x Gold, 2x Silber, 3x Bronze); Kim Riesmeier (2x Gold, 3x Silber); Raphael Weber (2x Silber); Gerry Nöbel (1x Gold, 3x Silber, 3x Bronze); Nino Nagel (1x Gold, 5x Silber) sein Bruder Toni Nagel (1x Silber, 2x Bronze); Leon Thalheim (2x Gold, 2x Silber, 1x Bronze), Lenny Sachse (4x Gold, 2x Silber); Familie Hausmann nahm insgesamt 21 Medaillen mit nach Hause - Björn Hausmann (3x Gold, 1x Silber, 1x Bonze); Tom Hausmann (3x Gold, 8x Silber, 1x Bronze); Jörg Hausmann, als unser ältester Starter, (4x Silber) und auch unser jüngster Starter Tim Korehnke (3x Gold, 3x Silber, 1x Bronze) legten gut vor und zeigten den anderen Sportlern in Hof, wie man sich Medaillen und Pokale erkämpft.

 Nun standen die Sportler in Hof im Zugzwang und wollten es den Vereinskameraden, die in Colditz gestartet waren, nachmachen. Folgende Lauenhainer Sportler konnten Medaillen von Hof mit nach Hause nehmen: Cynthia Dietze (1x Bronze); Moritz Mai (1x Silber, 1x Bronze); Tim Heilmann (1x Gold, 2x Silber); Lars Hahn (1x Gold, 1x Silber); Lucas Hahn (1x Silber); Marco Bemmann (1x Gold, 1x Silber);  Max Korehnke (2x Gold, 1x Silber, 1x Bronze).

 Nun geht es am Wochenende nach Flöha zur Regatta, mal sehen was uns dann wieder spannendes erwartet.




Sommerregatta Peitz (Peitz, 04.09.2016)

 Am 04.09.2016 traten die Wassersportler aus Lauenhain auf dem Hälterteich zur Peitzer Sommerregatta an. Die Kanutinnen Frances und Anna berichten über einen erfolgreichen Wettkampf:

 Die Regatta in Peitz begann mit Sonnenschein und endete mit Regen. Mit vielen Medaillen, Sachpreisen und Pokalen sind wir wieder nach Hause gefahren. Um 10.20 Uhr ging Tim Heilmann an den Start und eröffnete damit die Medaillenflut für die Sportgemeinschaft Lauenhain.

 Mit elf angetreten Sportlern konnten wir insgesamt 15 Gold-, sieben Silber- und sieben Bronzemedaillen erpaddeln.


 Unsere jünsten Sportler, Tim Korehnke und Pit George, erkämpften sich im Einerkajak Gold und Silber. Für Pit war das sogar die erste Medaille im Einer. Seine ältere Schwester, Jil George, überzeugte bei diesem Wettkampf mit zwei Medaillen.

 Als zufriedene Sportler und Übungsleiter beendeten wir Lauenhainer diese Regatta.

 Wir freuen uns schon auf die nächsten Wettkämpfe.



Edelmetall bei Deutscher Meisterschaft (Brandenburg an der Havel, 24.08. bis 28.08.2016)

  In der vergangenen Woche wurden die 95. Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport in Brandenburg an der Havel ausgetragen. Bei diesem Kräftemessen der besten Kanuten Deutschlands waren auch sieben Sportler aus Mittelsachsen dabei. Von der SG Lauenhain traten Moritz und Anna Mai, Lars Hahn und Max Korehnke an. Vom SKSV Mittweida gingen Moritz Wehlend und Jannik Marx an den Start. Komplettiert wurde das Team durch Timo Seidel vom ESV Lok Döbeln.

 Vor den Sportlern lagen schöne, aber auch sehr anstrengende Tage. Es sollte sich zeigen, dass die Kanuten aus den anderen 15 Bundesländern auch sehr gut trainiert hatten und auf den Punkt top fit waren.

 Los ging es für Moritz Mai am Mittwoch mit dem Mehrkampf der Schüler A. Hier steht zwar das Paddeln wieder im Vordergrund, die Sportler sollen aber auch zeigen, dass sie in anderen athletischen Disziplin fit sind. Zum Mehrkampf gehören eine lange Strecke im K1 über die 1000 m, eine Sprintstrecke im K1 über 100 m, ein Lauf über 1500 m, der Schlängellauf und einarmiges Medizinballstoßen. Die Platzierungen in den jeweiligen Disziplinen werden zusammengefasst und ergeben dann die Platzierung im Mehrkampf. Für Moritz Mai stand am Ende dieses Wettkampfes ein sehr guter siebenter Platz in der Ergebnisliste.

 Für unsere Schüler A ging es dann im K2 und K4 über die 500 m-Distanz weiter. Im K2 gingen Moritz Mai und Arne Neuber an den Start. Sie fuhren sicher in den Zwischenlauf. Im Zwischenlauf verpassten sie dann mit Platz vier denkbar knapp das Finale, denn nur die ersten drei Boote qualifizierten sich für den Endlauf.

 Im K4 über die 500 m-Strecke gingen Moritz Mai (SG Lauenhain), Arne Neuber (KSV Flöha), Jannik Marx (SKSV Mittweida) und Timo Seidel (ESV Lok Döbeln) an den Start. Sie erreichten ebenso den Zwischenlauf, mussten dort aber auch der starken Konkurrenz aus den anderen Bundesländern den Vortritt lassen. Aber sie hatten ja noch eine Chance am letzten Wettkampftag im K4 über die 2000 m-Distanz. Hier zeigten sich die vier Jungs wieder in einer guten Verfassung und erkämpften sich einen respektablen zehnten Platz.

 Neben den vier Jungs ging auch ein Lauenhainer Mädchen mit an den Start: Anna Mai, die Schwester von Moritz. Sie überzeugte ebenfalls mit guten Leistungen im Mannschaftsboot. Anna paddelte mit drei Sportlerinnen aus Leipzig im Vierer-Finale über 500 m auf einen sehr guten sechsten Platz. Über 2000 m ging es für das Boot sogar noch ein Stück nach vorn. Hier erkämpften sich die Mädchen einen fünften Platz.


 Unsere jüngsten Sportler bei dieser Deutschen Meisterschaft waren und sind sehr stolz auf die von ihnen gezeigten Leistungen – ebenso wie ihre Trainer, die sie auf dem Weg bis zu diesem Wettkampf begleitet haben. Aber nicht nur Schüler waren hier am Start, nein auch Jugendliche und Junioren. Im Juniorenbereich war das Lars Hahn von der SG Lauenhain. Lars erkämpfte sich im Einer-Finale über 200 m einen guten 13. Platz. Noch besser lief es für ihn im Mannschaftsboot der Renngemeinschaft Sachsen: Der K4 fuhr über die 200 m-Strecke auf den Silberrang.

 Im Bereich der Jugendlichen gingen Moritz Wehlend (SKSV Mittweida) und Max Korehnke (Sportgemeinschaft Lauenhain) an den Start. Moritz Wehlend zeigte sich bei diesen Deutschen Meisterschaften in einer sehr starken Form. Er zog gleich in fünf Finals ein und belegte dort gute Platzierungen und holte sogar Edelmetall nach Mittweida, aber der Reihe nach: Im Einer über 200 m belegte er einen sehr guten sechsten Platz. Im K2 über die 1000 m-Strecke erkämpfte er mit seinem Zweierpartner Arno Strauch vom WSV „Am Blauen Wunder“ Dresden einen beachtlichen fünften Platz. Noch besser machte es dieses Duo über die 500 m-Strecke. Hier fuhren die Beiden auf den Silberrang. Dies war die erste Medaille für Moritz und weitere sollten folgen. Im gleichen Lauf war auch Max Korehnke mit seinem Zweierpartner Lion Waurich vom WSV „Am Blauen Wunder“ am Start, für die Beiden blieb am Ende nur der undankbare vierte Platz.

 Aber das sollte sich für Max und Lion im nächsten Rennen ändern. Hier gingen sie zusammen mit Moritz Wehlend und Arno Strauch im K4 über 500 m an den Start. Die Jungs wollten es in diesem Rennen noch einmal wissen, schließlich hatten sie im letzten Jahr über diese Strecke gewonnen und wollten den Titel in diesem Jahr verteidigen. -Und die Titelverteidigung sollte ihnen gelingen: Mit einer Zehntelsekunde Vorsprung gewann das Boot aus Sachsen vor dem KC Potsdam und sicherte sich damit die Goldmedaille. Im abschließenden 5000 m-Rennen im K4 ließ das Boot des KC Potsdam dem sächsischen Boot keine Chance und verwies die Sachsen auf den Silberrang. 

 Es war also auch für die Jugendlichen und Junioren aus Mittweida und Lauenhain ein sehr guter Wettkampf, denn sie brachten ordentlich Edelmetall mit nach Hause: Lars Hahn (Silber), Max Korehnke (Gold und Silber) und Moritz Wehlend (Gold und 2x Silber).

Die Heimtrainer der Sportler sind mächtig stolz auf die gezeigten Leistungen aller Aktiven. Jetzt gilt es, sich mit konzentriertem Training, die gute Leistung zu halten. Als Nächstes steht für die Lauenhainer Kanuten die Peitzer Sommerregatta an, einen Tag werden sie dort zu Gast sein. Das darauffolgende Wochenende werden steht die Regatta in Wengelsdorf (Sachsen-Anhalt) auf dem Wettkampfplan.




Spannende Wettkämpfe bei Mittweidaer Sprintregatta (Mittweida, 04.06. bis 05.06.2016)

 Am vergangen Wochenende hat der SKSV Mittweida zum 18. Mal die Große Mittweidaer Sprintregatta um den Bonnfinanz-Cup ausgerichtet. Unter den über 550 teilnehmenden Sportlern war auch eine Mannschaft der Sportgemeinschaft Lauenhain. Ausgetragen wurden Wettkämpfe über die Sprintdistanz 250 m im K1, K2 und K4 sowie über 100 m im K1. Für die Sportler und Zuschauer waren besonders die Staffelläufe besonders spannend, bei denen es nicht nur auf Schnelligkeit, sondern auch auf Geschick bei der Übergabe des Staffelstabs ankommt. Nicht selten nahmen auch erfahrene Kanuten ein unfreiwilliges Bad in der Zschopau.

 Vor allem am Samstag hatten die Lauenhainer aufgrund der großen Starterfelder ein recht straffes Rennpensum zu absolvieren. Zunächst galt es sich in den zahlreichen Vor-, Hoffnungs- und Zwischenläufen über 250 m für die Endläufe am Sonntag zu qualifizieren. Das gelang auch beinah allen Sportlern der SG Lauenhain, die so die Chance hatten gegen die Schnellsten in ihren Altersklassen um Edelmetall zu paddeln.

 Richtig spannend wurde es aber schon am Abend des ersten Wettkampftages, denn über die 100 m-Distanz ging bereits um Medaillen. In den rasanten Endläufen fieberten Zuschauer und Übungsleiter besonders mit. Bei sehr knappen Zieleinläufen entschieden nicht selten nur sehr kleine Differenzen über die Platzierungen.


 Edelmetall über 100 m erpaddelten sich die Lauenhainer Sportler Cynthia Dietze (Silber), Tim Heilmann (Silber), Moritz Mai (Bronze) und Marco Bemmann (Bronze).

 Am zweiten Wettkampftag fanden dann die Finalläufe über die 250 m-Strecke statt. Neben den Rennen im Einer und in den Mannschaftsbooten traten die Mannschaften auch in den Staffelrennen gegeneinander an.

 Die mitgereisten Eltern und Betreuer hatten an diesem Wochenende häufig Grund zum Jubel: In spannenden Endläufen erzielten die Rennkanuten aus Lauenhain viele gute und sehr gute Platzierungen. Mehr als 20 Mal landete ein Boot der Sportgemeinschaft auf einem Medaillenrang. Die meisten der Lauenhainer Sportler konnten sogar gleich mehrere Medaillen mit nach Hause nehmen. Besonders hervorzuheben sind die Sportler, die im Einer-Finale ihrer Altersklasse über 250 m die gesamte Konkurrenz hinter sich ließen und Platz eins belegten: Cynthia Dietze war in der Altersklasse weibliche Jugend die Schnellste. Moritz Mai gewann bei den männlichen Schülern A (Altersklasse 13) die Goldmedaille.

 Für die Lauenhainer geht es nun in die finale Vorbereitungsphase die Ostdeutsche Meisterschaft im Kanurennsport.




Zu Gast in Dänemark (Kopenhagen, 02.06. bis 06.06.2016)

 Vom 02. bis 06. Juni war eine kleine Mannschaft des Sächsischen Kanuverbandes zu Gast in Kopenhagen. Mit 13 Sportlern waren die Sachsen angereist, um sich auf der Weltcupstrecke von Kopenhagen mit den dänischen Kanuten zu messen. Unter diesen 13 Sportlern war mit Max Korehnke auch ein Lauenhainer Kanute.

 Bei sehr guten äußeren Bedingungen mit viel Sonne und wenig Wind wurden Strecken über 200 m, 500 m und 1000 m jeweils im Einer-, Zweier- und Vierer-Kajak gefahren. Für die sächsische Mannschaft war es ein sehr erfolgreicher Ausflug. Sie kam mit vier Gold, sechs Silber und drei Bronzemedaillen zurück nach Sachsen.


 Beteiligt an diesem Erfolg war auch Max Korehnke. Er erpaddelte mit seinen Mannschaftskollegen über die 500 m-Distanz im Zweier Silber und im Vierer sogar Gold.

 Ebenfalls Gold gewann er mit seinem Zweierpartner Lion Waurich (WSV „Am Blauen Wunder“ Dresden) über 200 m.

 Der verantwortliche Mannschaftleiter Lars Seibt (WSV „Am blauen Wunder“ Dresden) war sehr zufrieden mit den Leistungen seiner Sportler an diesem Wochenende.




Muldenstauseeregatta (28.05. bis 29.05.2016)

Ein Bericht folgt in Kürze.





Große Brandenburger Kanuregatta (Brandenburg an der Havel, 20.05. bis 22.05.2016)

 Brandenburg an der Havel war vom 20.05. bis 22.05. nun schon zum 25. Mal Austragungsort der Großen Brandenburger Kanuregatta. Von Freitag bis Sonntag wurden die Wettkämpfe um die begehrten Medaillen ausgetragen. Neben zahlreichen Startern aus ganz Deutschland, gab es auch in diesem Jahr wieder internationale Beteiligung. Der Slowenische, der Schweizer sowie der Chinesische Kanuverband schickten eine Auswahl ihrer Besten an den Start. Und so fanden sich die jungen Kanuten aus Mittelsachsen inmitten eines hochkarätigem Starterfelds wieder.

 Für die Sportgemeinschaft Lauenhain e.V. waren Moritz Mai, Marc und Moritz Winkler, Cynthia Dietze, Max Korehnke und Lars Hahn am Start. Für den Sächsischen Kanusportverein Mittweida starten Philipp Klietsch, Jannik Marx und Moritz Wehlend. Vom Kanusportverein Flöha traten Rayk Paradies, Arne und Hanna-Lotta Neuber und Marc Paradies an. Für den ESV Lok Döbeln paddelte Timo Seidel mit. Mittelsachsens Kanuten waren also nur eine kleine Gruppe in dem riesigen Starterfeld, es zeigte sich aber das sie sich nicht verstecken brauchten. Die Konkurrenz aus den angereisten Vereinen war sehr stark und es zeigte sich, dass die Trauben hier ganz schön hoch hingen. Aber über die drei Wettkampftage zeigten alle Sportler sehr konstante Leistungen. Sie paddelten sich über Vor- und Zwischenläufe in die Finals. Dort gab es dann neben sehr guten Platzierungen sogar Medaillen für einige Sportler.



 Im Schüler A-K2 (Altersklasse 13 und 14 Jahre) über die 500 m-Strecke erkämpften sich im Finale Arne Neuber (KSV Flöha) und Moritz Mai (SG Lauenhain) einen hervorragenden sechsten Platz. Noch besser lief es für den Mittelsächsischen K4 der Schüler A. Dieser fuhr in der Besetzung Arne Neuber  (KSV Flöha), Jannik Marx (SKSV Mittweida), Moritz Mai (SG Lauenhain) und Timo Seidel (ESV Lok Döbeln) auf einen ausgezeichneten 5. Platz. Ebenfalls einen 5. Platz erpaddelte sich im K1 über die 200 m Moritz Wehlend vom SKSV Mittweida. Die gleiche Platzierung gelang auch Cynthia Dietze (SG Lauenhain) mit ihrer Zweierpartnerin über die 200 m- und 500 m-Distanz. Zu diesen sehr guten Platzierungen kamen sogra noch einige Medaillen: Moritz Mai von der SG Lauenhain erkämpfte sich in seinem Einer-Rennen über die 500 m eine Silbermedaille. Noch besser lief es in den Mannschaftsbooten für Max Korehnke (SG Lauenhain) und Marc Paradies (KSV Flöha). Sie konnten mit ihren Mannschaftskollegen in ihren Rennen über 500m jeweils eine Goldmedaille erkämpfen. Für die anderen war leider trotz ihrer guten Leistungen in den Zwischenläufen Schluss. Aber auch sie konnten aus diesem Wettkampf Erfahrungen und positive Erlebnisse mitnehmen.

 Nach diesem erfolgreichen Ausflug nach Brandenburg  mit einer kleinen Auswahl unserer Vereinssportler geht es nun für die Lauenhainer Kanuten am kommenden Wochenende an den Muldestausee nach Friedersdorf (Sachsen-Anhalt). Für die Mittweidaer Sportler hingegen steht am kommenden Wochenende die Vorbereitung auf ihre Heimregatta, die 18. Mittweidaer Sprintregatta auf dem Programm. Diese findet 4. und 5. Juni in der Mittweidaer Aue statt.




Medaillenjagd auf der Freiberger Mulde (Döbeln, 30.04. bis 01.05.2016)

Am  Wochenende vom 30.04. bis zum 01.05.2016 fand in Westewitz an der Mulde die 31. Auflage der Döbelner Frühjahrsregatta statt. Bei besten äußeren Bedingungen galt es für die Kanuten aus Lauenhain nun, ihre guten Leistungen von der Langstreckenregatta in Leipzig zu bestätigen. Gepaddelt wurde über die Distanzen 200 und 500 m Einer sowie in den Mannschaftsbooten Zweier und Vierer.

 17 Vereine mit insgesamt 330 aktiven Sportlern gingen in Westewitz an den Start, darunter auch 20 Rennkanuten der Sportgemeinschaft Lauenhain. Für sie war in dieser Saison es das erste Kräftemessen über die Kurz- bzw. Mittelstreckendistanz. Wie sich zeigen sollte, waren die Kanuten aus Lauenhain gut auf diesen Wettkampf vorbereitet.

 Unsere jüngsten Starter waren sieben Jahre alt und zeigten, was sie bereits gelernt haben. So erkämpfte sich Pit George einen guten 5. Platz. Im selben Rennen konnte sich sein Trainingspartner Tim Korehnke sogar über eine Silbermedaille freuen. Die älteren Sportler machten es denn Jüngsten nach und sorgten für einige sehr gute Platzierungen und reichlich Edelmetall für die SG Lauenhain.

 Eine sehr gute Platzierung war der 5. Platz von Lenny Sachse in seinem Einer-Rennen über die 200m. Desweiteren gab es für die Sportler von der Zschopau viele undankbare 4. Plätze. Knapp an den Medaillenrängen fuhren Tim Heilmann, Tom Hausmann, Laura Weber und Frances Dietze vorbei und wurden für ihre dennoch starken Leistungen leider nicht mit Edelmetall belohnt.


 Anderen ihrer Mannschaftskollegen erging es da etwas besser, sie durften am Siegersteg anlegen und sich eine der begehrten Medaillen umhängen lassen. Eine Bronzemedaille brachte Karl Tretbar, Moritz Winkler und Marco Bemmann mit nach Hause.

 Anna Mai und Cynthia Dietze erkämpften sich jeweils zwei Silbermedaillen. Zwei Medaillen gab es auch für einen unserer Jüngsten. Tim Korehnke konnte sich neben der Silbermedaille im Einer auch noch über Bronze im K4 freuen. Gleich drei Bronzemedaillen fischte Gerry Nöbel in aus der  Freiberger Mulde. Ebenfalls drei Medaillen (2x Gold und 1x Bronze) konnte Moritz Mai, der Bruder von Anna, mit nach Lauenhain nehmen. Mit vier Medaillen kamen Max Korehnke ( 2x Gold und 2x Bronze) und Lars Hahn (1x Gold, 1x Silber und 2x Bronze) zurück.

 Es war also ein sehr schönes und erfolgreiches Wochenende für unsere Aktiven aus Lauenhain. Sie konnten viele positive Eindrücke und Erfahrungen mitnehmen. Die Übungsleiter der waren mit den Leistungen aller ihrer Schützlinge sehr zufrieden. Nun gilt es, weiter konzentriert zu trainieren, damit der nächste Wettkampf ähnlich erfolgreich absolviert werden kann. Das nächste Mal geht eine kleine Auswahl der Lauenhainer Kanuten bei der 25. Großen Brandenburger Kanuregatta an den Start. Die ganze Mannschaft wird dann wieder in Friedersdorf bei der 35. Muldestauseeregatta an den Start gehen.




Ein Titel geht nach Lauenhain (Leipzig, 16.04.2016)

 Am vergangen Samstag sind die Lauenhainer Rennkanuten offiziell in die Wettkampfsaison 2016 gestartet. Traditionell ging es zur Sächsischen Meisterschaft über die Langstrecke, um um die begehrten Medaillen und „Sachsenmeister“-Shirts zu kämpfen – wenn auch diesmal auf einer anderen Wettkampfstrecke.

 Bei typischem Aprilwetter absolvierten die Lauenhainer Starter die Wettkampfstrecken von 2.000 m. 4.000 m und 6.000 m jeweils im Einer- und Zweierkajak. Trotz der widrigen äußeren Bedingungen lieferte die Mannschaft der Sportgemeinschaft Lauenhain gute Ergebnisse ab und erreichte den neunten Platz in der Mannschaftswertung.

 Mit Platzierungen im Mittelfeld oder sogar in der Spitzengruppe ihrer Altersklasse bewiesen die Aktiven zum Start in die Saison einen guten Trainingsstand. Anna Mai erpaddelte im K1 einen 7. Platz, Cynthia Dietze und Marco Bemmann landeten im Einer jeweils auf einem guten Platz sechs.


Auch im Zweier zeigten die Lauenhainer starke Leistungen:  Gerry Nöbel und Toni Nagel erreichten Platz fünf, ebenso wie Björn Hausmann, der im K2 gemeinsam mit einem Sportfreund aus Dresden an den Start ging. Moritz Winkler gelang es mit seinem Zweierpartner sogar, sich auf Platz vier zu kämpfen. Karl Tretbar, der jüngste Starter aus Lauenhain, erpaddelte sich nach einem starken Finish in seinem Einerrennen die Bronzemedaille. Und ein Lauenhainer reiste sogar als Sachsenmeister zurück nach Hause: Moritz Mai gewann im K1 über 2.000 m Gold und freute sich über den Titel „Sachsenmeister 2016“.

 Die gennannten Sportler stehen stellvertretend für die guten Leitungen aller Lauenhainer Kanuten. Alle konnten unter Beweis stellen, dass sie gut über den Winter gekommen sind. Nun gilt es, fleißig weiter zu trainieren, damit die Trainingsleistungen auch bei den nächsten Regatten der neuen Saison mit guten Platzierungen und Edelmetall belohnt werden. Die nächste Chance dazu gibt es schon vom 30.04 bis 01.05.2016 bei der 31. Döbelner Frühjahrsregatta.




Erstes Kräftemessen vor dem Saisonbeginn (Lauenhain, 19.03.2016)

 Am vergangenen Samstag fand in der Lauenhainer Zschopautalhalle mittlerweile zum achten Mal unser Athletik-vergleichswettkampf statt. An den Start gingen 65 Jungen und Mädchen im Alter von sieben bis 14 Jahren. Sie kamen neben  dem gastgebenden Verein, der Sportgemeinschaft Lauenhain e.V., vom SKSV Mittweida, dem KV Geringswalde, dem KSV Flöha und LVB Leipzig.

 Bereits seit Oktober bereiten sich die Kanuten beim Hallentraining auf die Paddelsaison 2016 vor. Der erste Vergleich mit Sportlern ihrer Altersklasse stand nun beim Lauenhainer Athletikwettkampf an.

 Die teilnehmenden Sportler mussten sich an sechs Stationen miteinander messen. So mussten ein Hindernis- sowie ein Ausdauerlauf absolviert werden. Dazu wurden die Übungen Liegestütze, Rumpfheben aus der Rückenlage, Bankspringen und Medizinballweitwurf durchgeführt. Die Kanuten konnten unter Beweis stellen, wie gut sie über den Winter gekommen sind.

 Es war ein sehr spannender Wettkampf, bei dem sich die Sportler nichts geschenkt haben. Alle Trainer waren mit den Ergebnissen ihrer Schützlinge sehr zufrieden. Die guten Leistungen schlugen  sich auch im Medaillenspiegel nieder.


 So konnten sich die Sportler der Sportgemeinschaft Lauenhain e.V. über fünf Gold-, vier Silber- und drei Bronzemedaillen freuen. Die Kanuten vom SKSV Mittweida erkämpften sechs Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen. Nach Geringswalde gingen eine Gold-, eine Silber- und eine Bronzemedaille. Die Flöhaer Kanuten konnten sich über zwei Silber- und eine Bronzemedaille freuen. Nach Leipzig zum LVB gingen vier Gold-, drei Silber- und eine Bronzemedaille.

 Alle Sportler bewiesen einen guten Trainingsstand und dass sie sehr gut auf die neue Wettkampfsaison vorbereitet sind. Nun gilt es diese athletischen Grundlagen auch auf das Wasser zu bringen. Ab Ostern geht es deshalb für viele wieder aufs Wasser um sich auf den ersten Wasserwettkampf der Saison vorzubereiten. Die Sächsische Langstreckenmeisterschaft wird am 16.04.2016 in Leipzig ausgetragen und für die Rennkanuten die erste Regatta des Jahres sein. Dort wird es dann darum gehen, all das was, man über den Winter trainiert hat, auch umzusetzen.

Die Ergebnisliste der "8. Lauenhainer Winter-Athletics" findet ihr hier.



In der vergangenen Woche wurden die 95. Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport in Brandenburg an der Havel ausgetragen. Bei diesem Kräftemessen der besten Kanuten Deutschlands waren auch sieben Sportler aus Mittelsachsen dabei. Von der SG Lauenhain traten Moritz und Anna Mai, Lars Hahn und Max Korehnke an. Vom SKSV Mittweida gingen Moritz Wehlend und Jannik Marx an den Start. Komplettiert wurde das Team durch Timo Seidel vom ESV Lok Döbeln. Vor den Sportlern lagen schöne, aber auch sehr anstrengende Tage. Es sollte sich zeigen, dass die Kanuten aus den anderen 15 Bundesländern auch sehr gut trainiert hatten und auf den Punkt top fit waren.   

 
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