Sportgemeinschaft Lauenhain e.V.

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Kanurennsport



Berichte 2013


Volles Vereinsgelände zur 19. Lauenhainer Meilenregatta (Lauenhain, 05.10.2013)

 Gegen 16:30 Uhr konnte man am Samstag in Lauenhain viele zufriedene und glückliche Gesichter bei der Sportgemeinschaft Lauenhain beobachten. Gerade war die 19. Lauenhainer Meilen-Regatta zu Ende gegangen, die insgesamt sehr gut organisiert verlief und zudem von bestem Herbstwetter bei Sonnenschein, wenig Wind und angenehmen Temperaturen begleitet wurde.
Im Vorfeld hatten die Lauenhainer mehrere Tage ihr Vereinsgelände und die Regattastrecke hergerichtet, damit für die Teilnehmer optimale Bedingungen herrschten. Der Zweckverband Kriebsteintalsperre verzichtete für die Zeit der Regatta sogar auf die Fahrten mit der Fähre zwischen Lauenhain und Kriebstein, wobei dies in den letzten Jahren trotz Fährverkehr keine Beeinträchtigung für den Wettkampfbetrieb darstellte.

 Obwohl die Kanuten damit allein auf der Regattastrecke unterwegs waren, gab es eine ganze Reihe von Kenterungen. Die Motorboote der Wasserwacht und der Kanuvereine hatten allerhand zu tun, die Sportlerinnen und Sportler sowie die Boot aus dem Wasser zu holen. Auch wenn das Wasser um diese Jahreszeit nicht mehr allzu warm ist, haben alle die unfreiwillige Bekanntschaft mit dem Zschopauwasser gut überstanden.

 Glücklich waren am Ende vor allem die Sieger in den Einerrennen. Bei der abschließenden Siegerehrung wurde sie jeweils mit einem Pokal geehrt. Die Siegerehrung wurde von Ralf Schreiber, dem 1. Beigeordneten der Stadt Mittweida, und von Heiner Quandt, dem Präsidenten des Sächsischen Kanuverbandes, durchgeführt. Beide nutzten den Tag um einen Großteil der Veranstaltung selbst zu beobachten und konnten so viele tolle sportliche Wettkämpfe sehen, aber auch einige Gespräche mit den Verantwortlichen und Gästen führen. Mit insgesamt 334 Aktiven aus 18 Vereinen war die 19. Auflage der Lauenhainer Meilen-Regatta die bislang teilnehmerstärkste Regatta in Lauenhain. Mit den Betreuern und Eltern sowie einigen Gästen waren in der Summe sicher 550 Personen vor Ort, schätzt der Veranstalter ein. Auf einen solchen Ansturm hatten sich die Lauenhainer Kanuten bestens eingestellt, so dass es bei der Verpflegung keine langen Schlangen gab und alle Aktiven sich rechtzeitig auf ihre Rennen am Nachmittag vorbereiten konnten. Das über die Jahre gereifte Veranstaltungskonzept hat damit seine größte Herausforderung gut bestanden und kann auch in den Folgejahren fortgeführt werden. Der Dank für dieses gute Gelingen geht in erster Linie an die Eltern und Großeltern der Kanuten und an die Jugend- und Leistungsklassefahrer, die statt zu paddeln lieber bei der Durchführung der Regatta geholfen haben.

 Aus sportlicher Sicht konnten die Lauenhainer mit dem Abschneiden ihrer Kinder auch sehr zufrieden sein, Mit zwei Siegen, sieben Silbermedaillen und vier dritten Plätzen war der Gastgeber am Ende mit Platz fünf in der Mannschaftswertung der erfolgreichste mittelsächsische Kanuverein. Auf Platz sieben landete der SKSV Mittweida, auf Platz zehn der KSV Flöha und auf dem zwölften Platz der KV Geringswalde.
Zu den Lauenhainer Medaillengewinnern gehörten Julia Gries, Julia Pohl, Tim Heilmann, Max Korehnke, Florian Rose, Moritz Wehlend, Aaron Schüßler und Jo-Fabian Borgwardt jeweils im Kajakzweier sowie Max Korehnke, Lars Hahn, Moritz Mai, Karl Tretbar, Julia Gries, Frances Dietze, Moritz Wehlend, Aaron Schüßler jeweils im K1.


 Nicht unerwähnt soll dabei bleiben, dass die Lauenhainer in dieser Saison mit einigen anderen sächsischen Vereinen in der Altersklasse Schüler A federführend ein gemeinsames Projekt betreut haben und daher die besten sächsischen Sportler gemeinsam für die SG Lauenhain starteten. Hinter diesem Projekt verbergen sich jedoch die Vereine SKSV Mittweida, KSV Flöha, ESV Lok Döbeln, LVB Leipzig, SC DHfK Leipzig und die Lauenhainer. Die erreichten Erfolge, auch die bei der Lauenhainer Meilen-Regatta, sind also eine Gemeinschaftsleistung der beteiligten Vereine. Der Sieg in der Mannschaftswertung ging an LVB Leipzig gefolgt vom SC DHfK Leipzig und KVL Dresden.

 Der aktuelle Paracanoe-Weltmeister im K1 über 200 m Tom Kierey hatte im Rennen der Herren Leistungsklasse weniger Glück. Direkt neben ihm kenterte einer seiner Konkurrenten. Dabei lief auch in sein Boot eine große Menge Wasser. Aufgrund dieser Beeinträchtigung war er in seinem Rennen chancenlos. Besser lief es dagegen für die zweimalige Olympiasiegerin und zwölffache Weltmeisterin Anett Schuck vom SC DHfK Leipzig. Sehr zur Überraschung und Begeisterung des Veranstalters meldete sie für das Rennen der Damen Leistungsklasse, welches sie dann auch gewinnen konnte. Seit dem Ende ihrer leistungssportlichen Laufbahn arbeitet Anett Schuck als Sportlehrerin in Leipzig.

 Die ältesten Sportler waren Klaus Förster (69) aus Mittweida und Klaus Kraft (70) aus Wurzen, die die Meilen-Regatta regelmäßig für ein Treffen und das gemeinsame Paddeln im Mannschaftsboot nutzen. Bei den jüngsten Sportlern waren in diesem Jahr so viele Teilnehmer gemeldet, dass die einzelnen Rennen geteilt werden mussten, da die Regattastrecke an einigen Stellen sehr schmal ist und nicht alle Boote nebeneinander an die Startlinie passten. So wurden in den Jahrgängen 2003 und 2004 jeweils Abteilungsläufe ausgetragen. So konnten faire Bedingungen erreicht werden und auch die teilnehmenden Vereine waren mit dieser Lösung zufrieden, gab es in diesen Altersklassen doch am Ende zwei Sieger und Pokalgewinner.

 Nach der abschließenden Siegerehrung wurde das gesamte Gelände wieder beräumt, die Bojen aus dem Wasser entfernt und alles winterfest im Bootshaus verstaut. Schon nach etwa einer Stunde war alles soweit fertig, so dass die Saisonabschlussfeier der Kanuten beginnen konnte. Auch wenn der Tag für viele Helfer anstrengend war, so waren doch fast alle auf dem Vereinsgelände geblieben, um bei toller Musik und Lagerfeuer die lange Paddelsaison ausklingen zu lassen. Die Kinder konnten mit den Ruderbooten noch eine Runde auf der Talsperre drehen und anschließend Knüppelkuchen essen und die Übungsleiter und Eltern entspannten sich derweil bei allerlei Essen vom Grill und einigen lustigen Anekdoten der vergangenen Jahre.

 Im nächsten Jahr soll es Anfang Oktober dann die 20. Auflage der Lauenhainer Meilen-Regatta geben. Hierfür wollen sich die Veranstalter einige Überraschungen und ,wenn es irgendwie möglich ist, auch ein Rahmenprogramm überlegen.




Lauenhainer Kanuten zu Gast in Bayern (Hof, 21.09. bis 22.09.2013)

 Am vergangenen Wochenende waren die Lauenhainer Kanuten zu Gast in Hof, dort fand die 22. Internationale Hof–Regatta statt. An der Regattastrecke trafen sich 1.000 Teilnehmer aus verschiedenen Bundesländern, aber auch aus Österreich, Tschechien, Ungarn und sogar eine kleine Vertretung aus der Ukraine.

 Bei herbstlichen äußeren Bedingungen ermittelten die Kanuten noch einmal ihre Besten im Sprintbereich über die 200 m-Strecke. Für die Sportgemeinschaft Lauenhain e.V. waren am Start: Frances Dietze, Kim Riesmeier, Cynthia Dietze, Julia Pohl, Lydia Hahn, Moritz Winkler, Lars Hahn, Marco Bemmann, Lucas Hahn, Tim Heilmann, Max Korehnke, Björn Hausmann und Rico Knobloch.

 Der Samstag stand ganz im Zeichen der Vor- und Zwischenläufe. Lediglich bei den jüngeren Altersklassen der 9 bis 12-Jährigen Schüler gab es an diesem Tag bereits die ersten Medaillen. Hier durften sich auch die Lauenhainer freuen, denn Frances Dietze gewann gemeinsam mit Sportlerinnen aus Flöha im K4 der weiblichen Schüler B die Goldmedaille. Die anderen Lauenhainer Sportler zeigten an diesem Tag ebenfalls sehr gute Leistungen, mit denen sie sich für die Finalläufe, die am Sonntag stattfanden, qualifizieren konnten.


 Erfreulich aus Lauenhainer Sicht war die recht gute Finalteilnahme obwohl nur eine kleine Mannschaft mit nach Hof gereist war.

 Am Sonntag konnten folgende Lauenhainer Sportler Medaillen mit nach Hause nehmen: Frances Dietze (1x Gold, 1x Silber, 2x Bronze); Kim Riesmeier (2x Gold, 1x Silber); Cynthia Dietze (4x Gold, 1x Silber); Tim Heilmann (2x Gold, 2x Silber); Lars Hahn (1x Gold, 2x Silber); Max Korehnke (6x Gold); Björn Hausmann (1x Gold).

 Mit dem undankbaren vierten Platz mussten sich -trotz guten Leistungen- Moritz Winkler, Tim Heilmann und Julia Pohl zufrieden geben.

 Nach diesem erfolgreichen Wochenende freuen sich die Lauenhainer Kanuten auf die, am kommenden Wochenende anstehende, Flöhaer Herbstregatta und natürlich auf die Heimregatta. Die 19. Lauenhainer Meilenregatta wird am 05.09.2013 stattfinden. Die Trainer hoffen bei den beiden letzten Regatten der diesjährigen Saison auf ein ähnlich gutes Abschneiden ihrer Schützlinge.




15. Mittweidaer Sprintregatta um den Bonnfinanzcup (Mittweida, 14.09. bis 15.09.2013)

  Während eine Auswahlmannschaft der Sportgemeinschaft Lauenhain in der vergangenenWoche die lange Reise nach Köln angetreten hat, um an der Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport teilzunehmen, mussten die restlichen Lauenhainer Kanuten ihr Heimatgewässer, die Kriebsteintalsperre, nicht verlassen - es ging zur Regattastrecke in die Mittweidaer Aue.

 Diese war bereits zum 15. Mal Austragungsort der Mittweidaer Sprintregatta um den Bonnfinazcup. Aufgrund des Hochwassers im Juni diesen Jahres hatte der veranstaltende Verein, SKSV Mittweida, den Wettkampf, der ursprünglich am 15. und 16. Juni stattfinden sollte, auf den 14. und 15. September verschieben müssen. Nichtsdestotrotz fanden sich insgesamt 250 Sportler aus 15 Vereinen und 4 Bundesländern an der Mittweidaer Regattastrecke ein, um sich auf der Sprintstrecke von 200 m in den Bootsklassen K1, K2 und K4 sowie in den Staffelwettkämpfen miteinander zu messen.

 Auch in diesem Jahr stand wieder eine Besonderheit im Programm der Sprintregatta um den Bonnfinazcup: der „Supersprint“ über 100 m im K1. Diese Distanz stellt eine besondere Herausforderung dar. Defizite in der Startphase oder ein kurzer Kippler lassen sich über eine solch kurze Strecke kaum wieder aufholen. Gefahren werden die 100 m-Läufe im K.O.-System bis nur noch drei Sportler verbleiben, die dann um die Medaillenränge paddeln.

Nach den Vor- und Zwischenläufen über die 200 m-Distanz am Samstag Vor- und frühem Nachmittag waren die Läufe über 100 m die ersten Medaillenentscheidungen an diesem Wochenende.

 Den Lauenhainer Rennkanuten gelang es, in dieser Disziplin gleich fünf Medaillen aus der Zschopau zu fischen und den ersten Wettkampftag damit erfolgreich abzuschließen.

 Am Sonntag fanden schließlich die Endläufe über die klassische Sprintstrecke 200 m im K1, K2 und K4 statt. Außerdem wurden die Staffelwettkämpfe über diese Distanz ausgetragen, die aufgrund der anspruchsvollen Übergabe des Staffelstabs für einige Sportler mit einem unfreiwilligen Bad in der Zschopau endeten.

 Am Ende des Wettkampfwochenendes konnten Aktive und Übungsleiter eine positive Bilanz ziehen: 22-mal Gold, 15-mal Silber und 12-mal Bronze gingen auf das Medaillenkonto der Lauenhainer Sportgemeinschaft. Das bedeutete Platz drei in der Gesamtwertung. Sieger der Mannschaftswertung war der Gastgeber SKSV Mittweida, Platz zwei ging an den KSV Flöha.

 Besonders erfolgreich waren die Lauenhainer Sportler Julia Pohl mit 13 Medaillen, Nino Nagel, der sechsmal auf dem Treppchen landete sowie Stanley Seidel, Kim Riesmeier und Tom Teichmann, die jeweils fünf Medaillen erpaddelten. Außerdem sicherten sich die Lauenhainer den Pokal bei der Altersklassenwertung der Schüler B (11 bis 12 Jahre).

 Bleibt zu hoffen, dass Lauenhainer Rennkanuten aus diesem erfolgreichen Wochende Motivation für die Vorbereitung auf die bevorstehenden letzten Wettkämpfe der diesjährigen Saison schöpfen können.




Mittelsächsische Kanuten bei der 92. Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport (Köln, 10.09. bis 15.09.2013)

 Vom 10. bis 15. September fanden in Köln die Deutschen Meisterschaften im Kanu-Rennsport statt. Mit dabei waren auch Kanuten aus Mittelsachsen, welche sich mit der Finalteilnahme bei der Ostdeutschen Meisterschaft für die Deutsche Meisterschaft qualifiziert hatten. Für die Sportgemeinschaft Lauenhain e.V. (SGL) waren das Lars und Lucas Hahn, Tim Heilmann, Marco Bemmann, Max Korehnke und Cynthia Dietze. Vom Sächsischen Kanusportverein Mittweida traten Moritz Wehlend, Florian Rose und Silvio Knorr an. Der Kanusportverein aus Flöha schickte Paula Elster nach Köln.

Die Mittelsächsischen Kanuten lieferten in Köln gute Leistungen ab.

 Dazu kamen Sportler, die in Mittelsachsen mit dem Paddeln begonnen haben. Zu nennen ist zu allererst Anne Knorr die beim KSV Flöha ihr ersten Paddelschläge machte und ihren sportlichen Weg in Leipzig fortsetzte. Sie war in diesem Jahr WM-Teilnehmerin und ist für die jungen Kanuten der Region ein Vorbild. Des Weiteren ging Alina Stelzer in Köln an den Start, sie begann bei der Sportgemeinschaft Lauenhain mit dem paddeln begann und jetzt an der Sportschule beim KC Potsdam ist. Ebenfalls in Lauenhain begann Giulia Hopfhauer mit dem Paddeln und wechselte dann nach Leipzig an die Sportschule. Sie fährt jetzt für den SC DHfK Leipzig. Ebenfalls für den SC DHfK Leipzig startete Susann Streller, die ihre sportliche Karriere beim sächsischen Kanusportverein Mittweida begann. Ebenfalls in Mittelsachsen hat Ana Lattwin ihre ersten Paddelschläge gemacht, sie hatte beim ESV Lok Döbeln den ersten Kontakt mit dem nassen Element.

 Dazu kamen Sportler, die in Mittelsachsen mit dem Paddeln begonnen haben. Zu nennen ist zu allererst Anne Knorr, die beim KSV Flöha ihr ersten Paddelschläge machte und ihren sportlichen Weg in Leipzig fortsetzte. Sie war in diesem Jahr WM-Teilnehmerin und ist für die jungen Kanuten der Region ein großes Vorbild. Des Weiteren ging Alina Stelzer in Köln an den Start, sie begann bei der Sportgemeinschaft Lauenhain mit dem Paddeln begann und treiniert jetzt an der Sportschule beim KC Potsdam. Ebenfalls in Lauenhain begann Giulia Hopfhauer mit dem Paddeln und wechselte dann nach Leipzig an die Sportschule. Sie paddelt jetzt für den SC DHfK Leipzig. Ebenfalls für den SC DHfK Leipzig startete Susann Streller, die ihre sportliche Karriere beim Sächsischen Kanusportverein Mittweida begann. Ebenfalls in Mittelsachsen hat Ana Lattwin ihre ersten Paddelschläge gemacht, sie hatte beim ESV Lok Döbeln den ersten Kontakt mit dem nassen Element.

 Für die Schüler der Altersklassen 13 und 14 Jahre fand außerdem der Kanumehrkampf statt. Dabei mussten die Sportler neben zwei Bootsstrecken über 100 m und 1000 m sowie zwei Laufdisziplinen, einem Slalomlauf und einem 1500 m-Lauf, eine Athletikübung (Medizinballwurf) absolvieren.


 In den sechs Wettkampftagen wurden in den verschiedenen Altersklassen die Deutschen Meister über die Strecken 200 m, 500 m, 1000 m und über die Langstrecke (2000 m bis 5000 m) ermittelt.
Während der diesjährigen Deutschen Meisterschaft, gab es für die jungen Nachwuchssportler aber noch etwas anders zu erleben als spannende Wettkämpfe: Sie waren hautnah dran an ihren Vorbildern, denn die deutschen Weltmeisterschafts-teilnehmer und Medaillengewinner waren mit ihnen auf dem Wasser und stellten sich genau wie sie auch den fairen Wettkämpfen.

 Und auf dem Wasser lief es für die Mittelsachsen sehr gut. Den Auftakt machte Max Korehnke, der in Einer-Kajak der Schüler A (Altersklasse 13) über die 1000 m Deutscher Vizemeister wurde. Im gleichen Rennen belegte Moritz Wehlend vom Sächsischen Kanusportverein aus Mittweida einen ausgezeichneten fünften Platz. Durch diese sehr guten Ergebnisse gelang es den beiden sich im Kanumehrkampf noch ein paar Plätze nach vorn zu schieben. Max Korehnke konnte sich über die Bronzemedaille freuen. Moritz Wehlend belegte einen ausgezeichneten achten Platz und Tim Heilmann konnte sich als sehr guter Fünfzehnter in die Ergebnisliste eintragen. Diese Ergebnisse ließen die Mittelsachsen für die weiteren Wettkampftage hoffen.

 Und diese Hoffnungen sollten sich bestätigen. So gelang es einem der beiden Schüler A-Vierer der Sportgemeinschaft Lauenhain sich direkt für das Finale zu qualifizieren. Der zweite Vierer der SGL wollte es dem ersten gleich tun, musste sich aber im Zwischenlauf mit sechs Zehntelsekunden Rückstand geschlagen geben und verpasste so denkbar knapp den Finaleinzug. Im Zweier-Kajak konnte sich ein weiteres Lauenhainer Boot für das Finale qualifizieren.

 Diese Endläufe wurden am Samstag und Sonntag ausgetragen und auch diese beiden Tage gingen für die Mittelsächsischen Teilnehmer sehr erfolgreich aus. Susann Streller konnte gleich zweimal über Bronze jubeln, ebenfalls Bronze erkämpfte Silvio Knorr über 200 m mit seinem Zweier-Partner Tom Liebscher. Ana Lattwin konnte sich über Silber, Bronze und einen ausgezeichneten vierten Platz freuen. Genauso erging es Alina Stelzer, die mit Silber, Bronze und einem sehr guten vierten Platz den Wettkampf beendete. Cynthia Dietze gelang mit einem fünften Platz im K4 über die 2000 m-Distanz ein weiteres gutes Ergebnis. Über Silber und Bronze im K4 konnten sich Max Korehnke, Moritz Wehlend und Lars Hahn freuen. Max Korehnke erkämpfte sich außerdem einen ausgezeichneten Platz vier im K2 über 500 m. Zum Abschluss der Wettkämpfe freuten sich Florian Rose über einen zwölften Platz, Tim Heilmann über einen 15. Platz und Marco Bemmann mit Lucas Hahn über einen 21. Platz im K2 über die 2000 m.

 Als Fazit bleibt festzuhalten, dass Mittelsachsen ein gutes Pflaster für den Kanurennsport ist. Mit seinen vielen Seen und Flüssen bietet es den Sportlern ideale Trainingsbedingungen um erfolgreich zu sein.




Lauenhainer Kanuten auf der Saale erfolgreich (Wengelsdorf, 07.09. bis 08.09.2013)

 Am vergangenen Wochenende fand der 3. Wengelsdorfer Herbstsprint auf der Saale statt. Auch eine kleine Mannschafft der Kanuten der Sportgemeinschaft Lauenhain ist nach Sachsen Anhalt gereist um sich auf der 200m-Sprintstrecke zu beweisen.  Dies schafften die 11 Rennkanuten mit einer Ausbeute von insgesamt 38 Medaillen, darunter 10 goldene, 16 silberne und 12 bronzene. Erfolgreichste Teilnehmerin war Julia Pohl mit insgesamt 3 goldenen, 5 Silbermedaillen und einer Drittplatzierung. Sie ging in ihrer eigenen Altersklasse (weibliche Jugend) und bei den Damen Junioren, sowie der Damen Leistungsklasse an den Start.

 Die beiden jüngsten Teilnehmer Karl Tretbar (8 Jahre) und Toni Nagel (9 Jahre) waren ebenfalls sehr stark. Zusammen erpaddelten sie im K2, sowie im K4 mit den Sportsfreunden aus Mittweida und Dresden Gold. Obwohl sich Karl mit den Sportlerinnen noch nicht so recht anfreunden kann, so erkämpfte er sich dennoch mit Toni und zwei Sportlerinnen aus Geringswalde den zweiten Platz. 


 In Wengelsdorf waren die Übungsleiter nicht nur für ihre Schützlinge da, sondern zeigten auch auf der Strecke ihr Können. Dazu gehören Björn Hausmann mit 4 und Julia Gries mit 2 Podestplätzen. Auch die Leistungen unserer ältesten Sportler und Übungsleiter können sich sehen lassen. Steffen Gries gewann sein K1-Rennen. Im K2 mit Andreas Tretbar belegten sie den zweiten Platz. Jörg Hausmann und Michael Naarmann vervollständigten den K4 und erkämpften gemeinsam Silber. Ebenfalls in die Medaillenränge paddelten Tom Hausmann und Nino Nagel.

Insgesamt waren die Übungsleiter mit den Leistungen ihrer Kinder, aber auch mit ihren eigenen sehr zufrieden.
Zurzeit bereitet sich ein kleines Team aus Lauenhain auf die Deutsche Meisterschaft in Köln vor, um sich dort mit den besten deutschen Kanuten zu messen.




Erfolgreiches Wochenende auf dem Beetzsee (Brandenburg an der Havel, 21.06. bis 23.06.2013)

 Eine kleine Mannschaft der Lauenhainer Sportgemeinschaft ist am vergangen Wochenende nach Brandenburg an der Havel an den Beetzsee gereist, um dort an den 23. Ostdeutschen Meisterschaften im Kanurennsport teilzunehmen. Zu der achtköpfigen Lauenhainer Mannschaft gehörten Julia Pohl, Cynthia Dietze, Kim Riesmeier, Marco Bemmann, Tim Heilmann, Lucas Hahn, Lars Hahn und Max Korehnke. Mit dabei waren auch die Sportler des Sächsischen Kanusportvereins Mittweida Florian Rose und Moritz Wehlend.

 „Man kann von einem sehr erfolgreichen Wochenende für unsere kleine Mannschaft sprechen“, meinte Uwe Kuhnt, Übungsleiter der Sportgemeinschaft aus Lauenhain.

Die Kanuten aus Lauenhain konnten sich insgesamt drei Podestplätze erpaddeln. Im K1 der männlichen Schüler A Jahrgang 2000 über 1.000 m sicherte sich Max Korehnke Gold und somit den Titel Ostdeutscher Meister 2013. Im K2 der Schüler A über die 500 m Strecke fuhr Max gemeinsam mit Aaron Schüßler (SG LVB) auf den Bronzerang. Die K4-Besatzung der Schüler mit Aaron Schüßler (SG LVB), Tim Heilmann, Lars Hahn und Max Korehnke über die 500 m-Distanz erkämpfte sich Platz 2 und die Silbermedaille.

Zu erwähnen sind aber auch die weiteren guten Platzierungen, die erreicht wurden. Stellvertretend für alle mitgereisten Sportler sind hier zu nennen:

- Max Korehnke 4.Platz im Mehrkampf der Schüler A,


- Cynthia Dietze 4. Platz im K4 der weiblichen Schüler A über 500m,

- Moritz Wehlend (SKSV Mittweida) 7. Platz im K1 über die 1000m der Schüler A; ebenfalls den 7. Platz im Mehrkampf der Schüler A und den 8.Platz im K4 Schüler A über 500m,

- Marco Bemmann 8.Platz im K4 Schüler A über die 500m,

- Tim Heilmann 9. Platz im Mehrkampf der Schüler A.

 „Alle Aktiven waren sehr motiviert und konzentriert an diesem Wochenende. Dafür wurden sie ja auch mit Medaillen oder guten Platzierungen belohnt“, meint Erik Korehnke, Sektionsleiter Kanurennsport der Sportgemeinschaft Lauenhain e.V., und fährt fort: „Was mich am meisten freut, ist dass sich fünf Sportlerinnen und Sportler aus Lauenhain und ein Sportler aus Mittweida die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft im Kanurennsport erpaddelt haben. Sie werden vom 10. bis zum 15. September in Köln die Chance erhalten, sich mit den besten Kanuten ihrer Altersklasse aus ganz Deutschland zu messen. Einen besonderen Dank möchte ich an dieser Stelle an alle Übungsleiter richten, die ihre Freizeit opfern um den Kindern ein ordentliches Training zu ermöglichen und damit den Weg für diesen Erfolg bereitet haben.“

 Die Kanuten der Sportgemeinschaft Lauenhain werden in zwei Wochen nach Saaldorf an die Bleilochtalsperre reisen, wo dann die sächsisch-thüringische Landesmeisterschaft stattfindet. Nach diesem Wettkampf wird es erst einmal eine Sommerpause geben, bis ab Ende August wieder Wettkämpfe stattfinden.





Erfolge in Sachsen-Anhalt (Magdeburg, 25.05. bis 26.05.2013)

Am vergangen Wochenende wurde die Magdeburg-Regatta über die Mittelstrecke von 1000 m und die 10. Offene Sachsen-Anhalt Meisterschaft im Sprint über die 200 m Strecke ausgetragen. Um sich mit den Kanuten aus Sachsen-Anhalt zu messen, waren neun Sportler der SG Lauenhain nach Magdeburg gereist.

 Am Samstag begann die Regatta mit den Vor- und Zwischenläufen über die 200 m-Strecke. Die Lauenhainer meisterten diese Aufgabe sehr gut und konnten sich für alle samt für die Endläufe qualifizieren. Am Nachmittag des ersten Wettkampftages folgte dann die 1000 m-Strecke, bei der es schon die ersten Medaillen dieses Wochenendes zu ergattern gab.

 Leider hat es in den Nachmittagsstunden begonnen zu regnen, auch der Wind frischte auf. Doch von den erschwerten Bedingen ließen sich die Lauenhainer Sportler nicht beirren und lieferten gute Leistungen über die 1000 m-Strecke ab.

 Dafür wurden sie mit guten Platzierungen und sogar mit Medaillen belohnt. Zu nennen sind hier die folgenden Sportler: Lars Hahn erreichte einen sehr guten 4. Platz in seinem Jahrgangsrennen über die 1000 m-Distanz. Die gleiche Platzierung erreichte auch Moritz Wehlend (SKSV Mittweida) in seinem Jahrgangsrennen. Besser machten es nur Tim Heilmann mit einer Silbermedaille und Max Korehnke mit einer Goldmedaille in diesem Rennen. Dieser Wettkampftag endete aus Lauenhainer Sicht also erfolgreich, es blieb nur zu hoffen dass der Wettergott für den folgenden Tag ein Einsehen mit den Sportlern hat.

 Diese Hoffnung erfüllte sich leider nicht. Nachdem es die ganze Nacht durch geregnet hatte, setzte sich dieses schlechte Wetter auch am Sonntag fort. Bei widrigen Bedingungen fanden nun die Endläufe über die 200 m-Strecke statt.

Zuerst gingen die Sportler im Zweier an den Start. Hier gab es gute Platzierungen mit Platz 5 für das Boot in der Besetzung Marco Bemmann und Moritz Wehlend (SKSV Mittweida) und dem 4. Platz für das Boot in der Besetzung Tim Heilmann und Lars Hahn. Am schnellsten war bei diesem Rennen ebenfalls ein Boot aus Lauenhain in der Besetzung Max Korehnke und Paul Behr (DHfK Leipzig). Sie konnten sich über eine Goldmedaille freuen.


 Anschließend wurden die Einer-Endläufe in den jeweiligen Jahrgängen ausgetragen. Auch hier konnten sich die Lauenhainer ein weiteres Mal freuen. So gewann Max Korehnke dieses Rennen, der zweite Platz in diesem Rennen ging an Tim Heilmann. Das gute Ergebnis wurde durch den vierten Platz von Moritz Wehlend (SKSV Mittweida) komplettiert. Bei den 14-jährigen Jungen erkämpfte sich Lars Hahn einen ausgezeichneten 3. Platz und Marco Bemmann konnte sich über einen guten 8. Platz in diesem Endlauf freuen.

 Der letzte Endlauf an diesem Sonntag war für die Lauenhainer Jungs der K4. Hier konnte die Sportgemeinschaft gleich zwei Boote an den Start bringen. Die Übungsleiter verfolgten gespannt diesen Lauf und freuten sich riesig als es am Ende hieß „Platz 1 und 3: Sportgemeinschaft Lauenhain“.

 Den ersten Platz belegte das Boot in der Besetzung Max Korehnke, Tim Heilmann, Lars Hahn und Paul Behr (DHfK Leipzig). Den dritten Platz erkämpfte sich das Boot mit den Sportlern Marco Bemmann, Lucas Hahn, Moritz Wehlend (SKSV Mittweida) und Lucas Brodale (KSV Flöha) - Ein sehr schöner Abschluss dieser Regatta!

 Nun galt es nur noch das durch den Dauerregen auf aufgeweichte Zeltplatzgelände zu verlassen. Aber auch dieses Problem lösten die Lauenhainer mit Teamwork und so konnten alle zwar durchnässt, aber durch die sportlichen Erfolge entschädigt, die Heimreise antreten.

 „Wir freuen uns schon auf die nächsten Wettkämpfe und hoffen, dass die positive Entwicklung unserer Sportlerinnen und Sportler so weiter geht“, meinte Uwe Kuhnt, Übungsleiter der Sportgemeinschaft Lauenhain e.V.




Höhen und Tiefen bei 33. Pfingstregatta (Saaldorf, 18.05. bis 19.05.2013)

 Zwei gleichermaßen aufregende und erfolgreiche Tage liegen hinter den Kanuten der Sportgemeinschaft Lauenhain. Am vergangen Pfingstwochenende war die Mannschaft aus dem Zschopautal an der Bleilochtalsperre beim Wassersportverein Rosenthal zu Gast. Dieser richtete nun schon zum 33. Mal seine alljährliche Pfingstregatta aus.

 Der Veranstalter hatte in diesem Jahr einen neuen Teilnehmerrekord zu vermelden: 2013 waren 630 Sportler aus 44 Vereinen am Start und kämpften um die begehrten Medaillen. Aus Lauenhain waren 17 Sportler mit dem Ziel angereist, Edelmetall aus der Bleilochtalsperre zu fischen.

 Der erste Regattatag stand ganz im Zeichen der Vor- und Zwischenläufe über die 200 und 500 m-Distanz. Umso größer war die Freude darüber, dass sich alle Kanuten aus der Lauenhainer Mannschaft für die Endläufe, die am Sonntag stattfanden, qualifizieren konnten. Im Anschluss an das Vor- und Zwischenlaufprogramm folgte eine Besonderheit der Pfingstregatta. Es wurden Mixed-Rennen im 2er- und 4er-Rennkajak ausgetragen, dabei fuhren Jungen und Mädchen gemeinsam im Boot. Hier gab es die ersten Medaillen des Wettkampfwochenendes- die Lauenhainer Sportler gehörten dabei zu den Gewinnern.

 Aus sportlicher Sicht verlief der erste Wettkampftag für die Aktiven sehr erfolgreich, jedoch gab es am Samstagnachmittag für die Übungsleiter auch eine Schrecksekunde: Beim Mixed-Rennen der Altersklasse Schüler A (13 und 14 Jahre) im K4 kenterte das Boot aus Lauenhain ca. 20 m nach dem Start und die Sportler machten Bekanntschaft mit dem Wasser der Talsperre. Die herbeigeeilten Rettungsboote nahmen die Sportler auf und brachen sie sicher ans Ufer zurück. Was leider nicht mit zurück ans Ufer kam, war der Vierer der Sportgemeinschaft Lauenhain. Das Boot war sehr schnell voll Wasser gelaufen und gesunken. Das war natürlich ein großer Verlust, aber am wichtigsten war in diesem Moment, dass die Sportlerinnen und Sportler sicher und unbeschadet ans Ufer zurück kamen. Unbeeindruckt von diesem Missgeschick fuhren die Lauenhainer Kanuten die restlichen Rennen des Tages zu Ende.

 Am Sonntag wurden schließlich die Finalläufe über 200 und 500 m ausgetragen. Da sich am Vortag alle Sportler aus Lauenhain für die Endläufe qualifizieren konnten, lag ein weiterer anstrengender Tag vor ihnen. Los ging es mit der 500 m-Strecke. Nach der Mittagspause folgten dann die Endläufe über 200 m. Die Lauenhainer konnten mit 12 Bronze-, 8 Silber- und 2 Gold Medaillen etliche Punkte in der Mannschaftswertung ergattern.


 Steffen Gries, Übungsleiter der Sportgemeinschaft Lauenhain, meinte zu dieser Pfingstregatta: “Es war ein sehr schöner Wettkampf, bei dem alle unsere Aktiven gezeigt haben, was sie können. Ich hoffe, dass die errungenen Medaillen für unsere Sportler eine zusätzliche Trainingsmotivation darstellen. Wir und vor allem die Sportler selbst können auf die hier gezeigten Leistungen stolz sein.“

 Ähnlich sahen es auch Tilo Dietze und Uwe Kuhnt, die ebenfalls die die Sportler bei dieser Regatta betreuten. Aus sportlicher Sicht war es also sehr erfreuliches und erfolgreiches Wochenende.

 Allein der, auf dem Grund der Bleilochtalsperre liegende, Vierer der Sportgemeinschaft Lauenhain trübte die Stimmung. Dennoch hofften die Verantwortlichen vor Ort eine Lösung gefunden zu haben. Nach einem Tipp von Sportfreunden des Kanuvereins Geringswalde wurde Kontakt mit Tauchern der Technical Diving Association GmbH aufgenommen. Diese fanden am Pfingstmontag die Zeit, einen Versuch zu unternehmen, nach dem gesunkenen Rennboot zu suchen.

 Nach abgeschlossener Vorbereitung ging es endlich los, zwei Taucher versuchten bei einer Sichtweite von ca. 30 cm das Boot zu finden. Nach etwa 30 Minuten kam dann die Erfolgsmeldung von einem der Taucher, der das Boot ausfindig machen konnte. Nun musste es nur noch an die Wasseroberfläche gebracht werden. Die war problemlos möglich und ging sehr zügig von statten.

 Alle waren sehr gespannt, wie das Boot wohl aussehen würde und ob es überhaupt noch einsatzfähig wäre. Glücklicherweise waren diese Sorgen unbegründet, das Boot war unbeschädigt und voll einsatzfähig. Die Freude, den Vierer in dem Bootsbezug gepackt und auf den Anhänger geladen zu haben, war bei den Lauenhainer Kanuten wohl noch nie so groß noch nie so groß wie an diesem Pfingstmontag.

 „Zu hoffen bleibt, dass die nächsten Wettkämpfe ähnlich erfolgreich werden, aber die Aufregung, die durch den kurzzeitigen Verlust unseres Vierers entstand, uns erspart bleibt“, meinte Erik Korehnke Sektionsleiter Kanurennsport.





Spannende Wettkämpfe zur 22. Großen Brandenburger Kanuregatta (Brandenburg an der Havel, 03.05. bis 05.05.2013)

 Am vergangenen Wochenende waren die Rennkanuten der Sportgemeinschaft Lauenhain in Brandenburg an der Havel zu Gast. Bei herrlichen äußern Bedingungen, hatten die Sportler Gelegenheit sich mit Aktiven aus den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein Westfalen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, sowie aus Dänemark, Österreich, Schweiz und der Slowakei messen.

 Das Wettkampfwochenende begann am Freitag mit den Vor- und Zwischenläufen über die  500 m. Für die 850 Starter gab es nur neun Startbahnen in den Endläufen der jeweiligen Altersklassen. Also ging der Weg ins Finale nur über den Vorlauf und den sich anschließenden Zwischenlauf.

Der Lauenenhainer K4 in der Altersklasse Schüler A gewann die Bronzemedaille.  Dabei zeigten alle Lauenhainer Sportler ansprechende Leistungen. Belohnt für ihre Mühen wurden Cynthia Dietze, Tim Heilmann, Marco Bemmann und Max Korehnke mit einer Teilnahme an den Finalläufen, welche am Samstag und Sonntag stattfanden.

 Der erste Finalist am Samstag war Max Korehnke im Kajak-Einer über die 500 m-Distanz. Hier übertraf er die Erwartungen seiner Trainer, indem er sich nach einem starken Rennen über eine Bronzemedaille freuen konnte. Ebenfalls am Samstag fanden die Endläufe über die Langstrecke (2000 m) statt. Auch über diese Distanz konnte sich die Lauenhainer Mannschaft über sehr gute Platzierungen freuen. Zu nennen sind hier Kim Riesmeier mit ihrer Zweier-Partnerin Michelle Voigt (KSV Flöha) die einen ausgezeichneten 4. Platz erreichten, Marco Bemmann und Aaron Schüßler (LVB Leipzig), die den 5. Platz und Lars mit Lucas Hahn, die den 11. Platz belegten. Max Korehnke konnte nach seinem 3. Platz über 500 m einen guten 5. Platz über die 2000 m folgen lassen. Diese guten Platzierungen der Lauenhainer sorgten für einen sehr schönen  Abschluss des zweiten Wettkampftages.


 Auch bei den Schülerinnen A konnte sich Cynthia Dietze im K4 über Bronze freuen.Am letzten Wettkampftag, dem Sonntag, mussten die Lauenhainer Jungs Marco Bemmann, Tim Heilmann und Max Korehnke mit Unterstützung von Aaron Schüßler (LVB Leipzig) im K4 ran. Hier war der Erfolg schon die Qualifikation für diesen Endlauf. Ohne große Erwartungen verfolgten die Übungsleiter Tilo Dietze und Erik Korehnke das Rennen. Das Lauenhainer Boot hielt sich über die erste Rennhälfte sehr gut und konnte im zweiten Rennabschnitt sogar noch ein paar Körner in die Waagschale werfen. Beim Zieleinlauf kam es dann zu einem Wimpernschlag-Finale zwischen zwei Booten. Dabei ging es um Platz drei in diesem Rennen. Das Boot aus Lauenhain konnte diesen spannenden Fight für sich entscheiden und die Bronzemedaille gewinnen. Die Freude über diesen Erfolg war nicht nur bei den Sportlern sehr groß.

 Im weiteren Verlauf des Wettkampftages durfte Tim Heilmann mit Max Korehnke im Zweier-Endlauf an den Start. Die Beiden behaupten sich in diesem Finale sehr gut und konnten einen guten 6. Platz belegen.

 Den letzten Wettkampf mit Lauenhainer Beteiligung, gab es im K4 der weiblichen Schüler A. In diesem Rennen fuhr Cynthia Dietze mit drei Sportkameradinnen von der DHfK Leipzig souverän auf den Bronzerang. Auch hier war die Freude bei der Sportlerin und den Übungsleitern sehr groß.

Die Lauenhainer Kanuten können auf drei spannende und erfolgreiche Wettkampftage zurückblicken.

„Es war ein schönes und erfolgreiches Wochenende für die Lauenhainer Kanuten. Daraus lässt sich Motivation und Ansporn für die weitere Wettkampfsaison und vor allem für das Training ziehen“, meinte Erik Korehnke, Sektions- und Übungsleiter der Sportgemeinschaft Lauenhain.





Lauenhainer in Mittelsachsen vorn dabei (Mittweida, 01.05.2013)

 Auch in diesem Jahr richtete der SKSV Mittweida die Kreis-, Kinder- und Jugendsportspiele im Kanurennsport aus. Mittelsächsische Rennkanuten aus vier Vereinen fanden sich am 01. Mai an der Regattastrecke in der Mittweidaer Aue ein, um die jeweils besten Paddler in den Altersklassen Schüler C bis Jugend zu ermitteln.

 Es wurden Rennen im K1 und K2 über die 200 m-Sprintdistanz und im K1 über die lange Strecke (je nach Altersklasse 2000 oder 4000 m) ausgetragen. Die Aktiven der SG Lauenhain stellten sich dem Vergleich mit den Kanuten aus Mittweida, Flöha und Geringswalde und konnten dabei zahlreiche gute und sehr gute Platzierungen erzielen. Einige Lauenhainer konnten sogar mehrmals Edelmetall mit nach Hause nehmen:

 3 Medaillen: Tom Teichmann (2x Gold, 1x Silber); Moritz Winkler (3x Silber); Karl Tretbar (1x Gold, 2x Silber); Stanley Seidel (1x Gold, 1x Silber, 1x Bronze); Julia Pohl (3x Silber); Toni Nagel (1x Gold, 2x Silber)


   2 Medaillen: Cynthia Dietze (2x Gold); Kim Riesmeier (1x Gold, 1x Bronze); Frances Dietze (2x Bronze); Lydia Hahn (1x Silber, 1x Bronze); Tim Heilmann (1x Gold, 1x Bronze); Max Korehnke (2x Gold); Nino Nagel (2x Bronze)

  1 Medaille: Lars Hahn (Silber); Lucas Hahn (Silber); Tom Hausmann (Silber); Raphael Weber (Bronze)

 Am Ende des Wettkampftages gingen insgesamt 9 Gold-, 15 Silber- und 9 Bronzemedaillen auf das Edelmetall-Konto der SG Lauenhain. Ein Ergebnis, mit dem Sportler und Übungsleiter sich sehr zufrieden zeigten.

 Nun gilt es an den gelungenen Saisonstart anzuknüpfen, denn schon am 03. Mai sind Kanuten aus Lauenhain bei der 22. Großen Brandenburger Kanuregatta vertreten und messen sich mit Sportlern aus acht Bundesländern sowie aus Dänemark, Österreich, Schweiz und Slowakei.




Gelungener Saisonauftakt (Leipzig, 27.04.2013)

 Am Samstag begann die Wettkampfsaison für die Lauenhainer Kanuten mit der 49. Offenen Sächsischen Landesmeisterschaft über die Langstrecken. Auf der Wettkampfstrecke im Leipziger Elsterflussbett mussten die Teilnehmer je nach Altersklasse eine Distanz von 1000 bzw. 2000 m jeweils im K1 und K2 zurücklegen. Kanuten aus ganz Sachsen waren angereist, um die Besten auf der Langstrecke zu ermitteln.

 Die Sportler der SG Lauenhain freuten sich nach einem langen Winter auf die erste Regatta dieser Saison und starteten motiviert in den Wettkampf. Doch der Wettergott meinte es nicht gut mit den Kanuten - statt Sonne und warmer Temperaturen wie am Freitag, kam der Samstag mit dicken Wolken und leichtem bis starkem Regen daher. Für die Wassersportler war das jedoch kein größeres Problem. Sie stellten sich dieser Herausforderung und meisterten sie glänzend. Alle Kanuten der Sportgemeinschaft Lauenhain e.V. gaben an diesem Tag ihr Bestes und erkämpften sich zum Saisonauftakt gute Platzierungen.

 Zu nennen sind hier Moritz Winkler und Tom Teichmann mit einem neunten Platz im K2. Ebenso gelang es Marco Bemmann mit seinem Partner Alexander Voigtländer, auf Rang neun die Ziellinie zu überqueren. Moritz Wehlend und Florian Rose machten es noch besser und erkämpften sich im K2 einen guten sechsten Platz.



Den sechsten Platz erkämpfte sich auch Kim Riesmeier im Einer und platzierte sich damit einen Rang hinter ihrer Vereinskollegin Cynthia Dietze, die den fünften Platz erreichte. Frances Dietze machte es ihrer großen Schwester nach und landete im K1 ebenfalls auf einem guten fünften Platz.

 Für die größte Freude bei den Lauenhainern sorgten die gewonnen Medaillen und die erkämpften Sachsenmeistertitel.

 So paddelte Cynthia Dietze mit ihrer Zweier-Partnerin Lea Krah (DHfK Leipzig) auf einen ausgezeichneten Bronzerang. Der Lauenhainer K2 mit Tim Heilmann und Max Korehnke konnte sich eine Silbermedaille erkämpfen. Am besten schlugen sich an diesem Tag Kim Riesmeier mit ihrer Partnerin Marie Thielemann (DHfK Leipzig) im K2 und Max Korehnke im K1. Sie belegten den ersten Platz und wurden mit dem Titel „Sachsenmeister 2013“ belohnt.

 Man kann also von einem erfolgreichen Tag für die Lauenhainer Kanuten sprechen, bei dem alle Aktiven trotz  widriger Wetterbedingungen gute und sehr gute Leistungen zeigen konnten. Auf dem Wettkampfprogramm der Lauenhainer Kanurennsportler stehen nun die Kreis-, Kinder- und Jugendsportspiele, die in der Mittweidaer Aue ausgetragen werden, sowie die 22. Große Brandenburger Kanuregatta an. Auch hier hoffen Sportler und Übungsleiter auf gute Platzierungen und einige Medaillen.




Ostertrainingslager bei Eis und Schnee (Lauenhain, 01.04. bis 05.04.2013)

 Die Hoffnung stibt zuletzt, vor allem die Hoffnung auf warmes Wetter in den Osterferien. Da es alles andere als warm war mussten wir kurzfristig unsere Planungen ändern und statt auf der Talsperre Kriebstein doch in der Zschopautalhalle trainieren. Die Osterferien ohne eine umfangreiche Vorbereitung auf die neue Saison verstreichen zu lassen, kam nicht in Frage. Denn große Ziele lassen sich nicht ohne eigene Anstrengungen erreichen.

 Fünf Tage lang haben wir uns mit Ausdauerlauf, Gymnastik, Dehnungsübungen und umfangreichen Krafttraining aber auch mit einigen Spielen fit gemacht. Das war teilweise so anstrengend, dass einige Kinder gleich nach dem taäglichen Training eine ausführliche Schlafeinheit bis zum nächsten Mogen eingelegt haben. Doch pünktlich zu Trainingsbeginn waren alle wieder da und wollten erneut sehen, ob sie sich verbessern können.

Intensives Techniktraining auf der Paddelmaschine des ESV Lok Döbeln.

Ein besonderer Schwerpunkt des Trainingslagers war das Üben der richtigen Paddeltechnik. Hierzu war eigens ein Paddelergometer vom ESV Lok Döbeln geholt worden. Rolf Lange war ohnehin mit Sportlern aus Döbeln zum Trainingslager angereist, da bot es sich an, dass er sich individuell um die Paddeltechnik der Kinder kümmern konnte. Grade für die Schüler A, die in diesem Jahr große Ziele haben, kam das zur rechten Zeit. Vielleicht können wir uns dadurch einen kleinen Vorsprung auf die Konkurrenz erarbeiten.


 Besonders gut für unser Kinder war, dass wir mit mehreren Übungsleiter auf die unterschiedlichen Anforderungen und Leistungsentwicklungen unserer Kinder eingehen konnten.Turnübungen für die Jüngsten waren dabei nur eine besondere Trainingsform.

Gemeinsames Kraft- und Ausdauertraining in der Zschopautalhalle Lauenhain.

Für die Schüler A gab es täglich noch eine weitere Herausforderung. Sobald das Thermometer im Plusbereich war (1 bis 2 °C) ging es zum Grundlagenausdauertraining aufs Wasser. Dick in mehrere Lagen Trainingskleidung eingepackt und mit Schwimmweste und Mütze ausgestattet wurden einige Kilometer absolviert. Bei den ni

cht ganz einfachen Bedingungen haben alle durchgehalten und damit das gestellte Ziel erreicht. Manchmal konnten die Kinder kaum noch unterscheiden, ob ihnen die Beine vom Ausdauerlauf oder die Finger von der Kälte auf der Talsperre mehr schmerzten. Doch ein kleines bisschen Überwindung gehört zum leistungsorientierten Sport dazu.

 Zum Abschluss des Trainingslagers haben wir im Bootshaus noch klar Schiff gemacht, damit in den nächsten Wochen alles reibungslos verlaufen kann und wir waren anschließend im Kino und haben und eine lustigen Zeichentrickfilm über eine Steinzeitfamilie angesehen, die ihre Höhle verlassen musste und so einige Abenteuer erlebte.




5. Lauenhainer Winter-Athletics (Lauenhain, 23.03.2013)

 Auch wenn in diesem Jahr der Winter nicht zu Ende gehen will, haben wir trotzdem beschlossen mit den 5. Lauenhainer Winter-Athletics das Ende der Hallensaison einzuläuten. Die Sehnsucht nach dem Paddeltraining ist einfach zu groß. Doch zuvor durften die Schüleraltersklassen der Kanuten des Landkreises Mittelsachsen nochmals in der Zschopautalhalle ihr aktuelles Können zeigen.

 Aufgrund der schlechten Witterung wurde der Wettkampf verkürzt. Ausgerechnet der ungeliebte Ausdauerlauf musste ausfallen, was für die meisten verständlicher Weise kein Problem war. Dafür galt es in diesem Jahr die entscheidenden Punkte für die Gesamtwertung dieses Mehrkampfes z. B. in den Disziplinen Liegestütze oder Gewandheitslauf zu holen. Auch beim Bankspringen oder Medizinballweitwurf konnten sich die Kinder mit guten und sehr guten Leistungen einen Vorsprung erarbeiten.

Lauenhainer Winter Athletics 2013: Die Medaillengewinner in den weiblichen Altersklassen.

 Bei den geprüften Übungen handelt es sich ausnahmslos um einfache Grundübungen. Gerade bei so einem Mehrkampf zeigt sich, wer im Wintertraining konzentriert und anhaltend gearbeitet hat und wo die Kinder noch Defizite haben. Für die verantwortlichen Übungsleiter ist dies eine willkommene Kontrolle der Leistungsfähigkeit.


Mit insgesamt rund 60 Kinder konnten wir den größten Teil der mittelsächsischen Kanuten in Lauenhain begrüßen. Besonders erfreulich ist, dass auch bei den ganz jungen Sportlerinnen und Sportlern bereits einige KLauenhainer Winter Athletics 2013: Die Medaillengewinner in den männlichen Altersklassen.inder für den Kanurennsport gewonnen werden konnten, so ist der Nachwuchs der sehr erfolgreichen Kanurennsportler aus dem Landkreis auch für die nächsten Jahre gesichert.

 In den verschiedenen Altersklassen konnten sich Lars Hahn, Moritz Wehlend, Simon Böhme, Tom Teichmann, Marc Winkler, Benno Reichel, Raphael Weber, Cynthia Dietze, Michelle Voigt, Luisa Voigt, Liska Rose, Antonia Oetzel, Sarah Winkler und Lena Voigt durchsetzen. Ausgezeichnet wurde sie mit der verdienten Goldmedaille. Die Vereinszugehörigkeit und die weiteren Platzierungen können der Ergebnisliste entnommen werden.

 Bleibt zu hoffen, dass der Winter das Signal zum Rückzug verstanden hat und die Kanuten alsbald in die Paddelsaison starten können Hierfür wünschen wir den mittelsächsischen Vereinen KV Geringswalde, KSV Flöha, SKSV Mittweida und ESV Lok Döbeln alles Gute und viel Erfolg. Aus Lauenhainer Sicht wollen wir es allen natürlich sehr schwer machen, an uns vorbei zu kommen. Mal sehen wie die Sache am Ende der Saison aussehen wird.



 
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