Sportgemeinschaft Lauenhain e.V.

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Kanurennsport



Berichte 2011


Weinachts(rockkonzert)feier und Festtagsbraten (Lauenhain, 10.12.2011)

 Nach dem wir auch in diesem Jahr sehr erfolgreich bei den verschiedenen Wettkämpfen abgeschnitten haben, wollten wir das Jahr bei einer ruhigen und gemütlichen Weihnachtsfeier ausklingen lassen. Doch daraus wurde nichts. Was aber nicht schade ist, da auch eine lebhafte und laute Weihnachtsfeier eine tolle Sache ist.

 Doch der Reihe nach. Der Saal sieht feierlich geschmückt aus, der Weihnachtsbaum geht bis unter die Decke und ganz oben hängen auch noch bunte Kugeln, ein Traum der Baum. Kaffeetrinken und angenehme Gespräche eröffneten den Nachmittag in der Zschopautalhalle. Bei weihnachtlicher Musik konnten wir auf das vergangene Jahr zurück blicken. Der Beamer ist eine geniale Erfindung, vor allem wenn so viele und schöne Bilder von den Regatten und Veranstaltungen des Jahres zu sehen sind. Viele Siege und Podestplätze und manch lustiger Schnappschuss.

 Aus der Küche stieg uns die ganze Zeit herrlicher Bratenduft in die Nase, doch die Abteilung "Koch aus Leidenschaft" ließ niemanden in die Öfen schauen.

 Bevor der Weihnachtsmann den Saal fand, gab es vor der fast komplett versammelten Sektion Kanuennsport die feierliche Übergabe der Kader-Urkunden für unser D-Kader. Dies sind in diesem Jahr Cynthia Dietze, Lars Hahn, Lucas Hahn, Marco Bemmann, Tim Heilmann und Max Korehnke. Eine größere Anzahl hatten wir noch nie. Herzlichen Glückwunsch den erfolgreichen Sportlerinnen und Sportlern und vielen Dank an dieser Stelle an die Übungsleiterinnen und Übungsleiter, welche die Kinder so klasse trainiert und vorbereitet haben.


 Unser Weihnachtsmann hatte sich auf einen ruhigen Nachmittag eingestellt und nahm neben der Musikanlage platz. Er verteilte die Geschenke, jedoch nicht ohne ein Gedicht oder Lied einzufordern. Doch es begann wie all die Jahre mit der allseits beliebten Ersatzübung Liegestütze. Doch sieh da, in diesem Jahr hatten fast alle einen Vers oder Song vorbereitet. Und am Ende gaben Rocco und Marcus noch eins oben drauf. Mit E- und Bass-Gitarre spielten sie einige Rockklassiker. Da musste der Weihnachtsmann seine Rentiere noch etwas warten lassen. Denn die beiden wollten sich ihr Geschenk mit einem tollen Konzert verdienen.

 Wenn es zukünftig mit dem Sport nicht mehr so laufen sollte, haben wir schon ein neues Betätigungsfeld gefunden. Unsere Jugend steht als Rockband auf der Bühne und der gesamte Rest geht als "Groupies" mit auf Konzerttournee. Als Alternative könnten wir dann auch statt mit Rennsportbooten mit der Bühnentechnik von Regatta zu Regatta fahren. Wird sicher auch ein großer Erfolg.

 Nach dem Konzert wurde auch das Geheimnis aus dem Ofen gelüftet. Zwei riesige Puten wurden über Stunden gebraten. Dazu gabs Rotkraut, Rosenkohl und Brot. Ein super Weihnachtsessen. Bitte nächste Woche gleich nochmal.

Na dann allen frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.





Tom Teichmann, Max Korehnke und Alina Stelzer gewinnen Pokale (Lauenhain, 09.10.2011)

 Mit nur drei Grad Celsius meinte es der Wettergott am vergangenen Sonntagmorgen nicht gerade besonders gut mit den Kanuten der SG Lauenhain. Das war auch den insgesamt rund 330 angereisten Kanuten und Kanutinnen aus dem Osten der Republik anzusehen. Alle hatten sich dick eingepackt und suchten ein warmes Plätzchen im und am Bootshaus in Lauenhain.

 Gegen zehn Uhr, als sich die Lauenhainer Badewiese bereits richtig gefüllt hatte waren sogar erste Sonnenstrahlen zu sehen. Das verbesserte bei so manchem Paddelsportler die eingefrorenen Gesichtszüge. Vor Ihnen standen an diesem Wettkampftag zwei richtige Aufgaben. Zur 17. Lauenhainer Meilen-Regatta wollten die Kanuten jeweils im Einer und im Zweier an den Start gehen und um die Medaillen und Pokale paddeln.

 In den letzten Tagen hatten die Eltern und Übungsleiter der gastgebenden SG Lauenhain alle Vorbereitungen getroffen, damit sich die Gäste an der Talsperre Kriebstein wohl fühlen. Für ihre Anstrengungen wurden die vielen Helfer dann belohnt mit glücklichen Sportlern und zufriedenen Trainern und Eltern. Was zum einem an den tollen Bedingungen und dem bestens vorbereiteten Umfeld und zum anderen auch am für eine Herbstregatta guten Wetter lag.

 Aus sportlicher Sicht war die 17. Lauenhainer Meilen-Regatta die herausragende Regatta. Denn mit Annett Schuck war eine Olympiasiegerin und Weltmeisterin am Start. Als Trainerin beim Sportclub der DHfK aus Leipzig war sie mit ihren jungen Schützlingen nach Lauenhain gekommen und lies es sich nicht nehmen mit ihrer Kollegin Sabine Luda im K2 an den Start zu gehen. In Ihrem Rennen belegten sie den zweiten Platz hinter einen Damenzweier von LVB Leipzig.

 Auch für die SG Lauenhain waren die sportlichen Voraussetzungen bestens. Mit 26 Startern stellten die Lauenhainer eine der größeren Mannschaften. In den Einerrennen hatte der Veranstalter als besonderen Anreiz handgefertigte Tonpokale ausgelobt. Diese dem Raubschloss nachempfundenen Trophäen wollten vielen gern mit nach Hause nehmen. Doch in jeder Altersklasse konnte sich nur der Sieger darüber freuen. Zu den Gewinnern gehörten aus Lauenhainer Sicht Max Korehnke, Tom Teichmann und Alina Stelzer. Weitere Pokalgewinner aus dem Landkreis waren Michelle Voigt vom KSV Flöha und Sarah Winkler sowie Luisa Voigt vom Kanu-Verein aus Geringswalde. Die restlichen Pokale gingen allesamt an die Sportvereine aus Dresden und Leipzig.

 Neben den drei Pokalgewinnern waren für die SG Lauenhain noch weitere Siege und Medaillengewinne zu verzeichnen. Stephanie Wähner gewann in der Leistungsklasse der Damen im Einer die Silbermedaille. Im Kajakzweier der Schüler B waren gleich zwei Lauenhainer Boote ganz vorn. Der Sieg ging an Marco Bemmann und Max Korehnke, gefolgt von Lucas Hahn und Jan Hoffmann. Frances Dietze erkämpfte sich bei den jüngsten Mädchen im Einer und im Zweier jeweils die Bronzemedaille. Ihre Schwester Cynthia belegte im K2 mit Charleen Nenning vom SKSV Mittweida den zweiten Platz. Julia Pohl fuhr im Zweier mit einer Sportlerin vom KC Potsdam und wurde im Ziel für eine tolle Leistung mit der Silbermedaille belohnt. In der weiblichen Jugend hatte paddelten Maria Gries aus Lauenhain und Manon Taki vom KSV Flöha über drei Lauenhainer Meilen zur Bronzemedaille. Susann Streller, die einst beim SKSV Mittweida das Paddeln lernte und jetzt beim Sportclub in Leipzig trainiert, gewann in diesem Rennen die Goldmedaille. Den zweiten Platz belegten mit Jasmin Grau und Sophie Rauch ebenfalls zwei Mittweidaerinnen.


  „Mit dem Sandersdorfer Kanu-Verein konnten wir in diesem Jahr endlich einen weiteren Verein begrüßen, dessen Sportler auch im Canadier fahren“, betonte Erik Korehnke der als Abteilungsleiter die Geschicke der Lauenhainer Kanuten lenkt. „Darüber haben sich auch die anderen Vereine aus Leipzig und Dresden gefreut, denn Konkurrenz belebt die Wettkämpfe“, so Korehnke weiter. Die Sandersdorfer haben auch gleich für eine Neuerung gesorgt. Mit vier jungen Damen hatten sie die einzigen weiblichen Starterinnen im Canadier gemeldet. Diese Disziplin gibt es im Deutschen Kanuverband erst seit drei Jahren. Die meisten Vereine stecken hier noch in den Anfängen. Doch das was die Mädchen hier am Sonntag gezeigt haben war aller Ehren wert.

 Auch sonst verlief die Regatta recht gut. Der zwischenzeitliche Verkehr der Fahrgastschiffe im Bereich der Regattastrecke wurde problemlos integriert. Die Kinder und Jugendlichen hatten den nötigen Spaß bei der Sache. Auch bei der Verpflegung gab es manches Lob zu hören. „Mit Nudeln und Wurstgulasch liegt man bei den Kindern immer richtig“, meinte Silke Bemmann, die mit den weiteren Eltern für das leibliche Wohl sorgte.

 Ihnen und den vielen fleißigen Helfern gilt der Dank für eine tolle 17. Lauenhainer Meilen-Regatta. Ohne Eltern wäre der Verein nicht die Hälfte wert und eine solche Veranstaltung nicht zu bewältigen. Mit der Lauenhainer Meilen-Regatta schließen die Kanuten ihre diesjährige Wettkampfsaison ab. Für die Kinder und Jugendlichen aus dem Zschopautal war dies ein sehr erfolgreiches Jahr. Jede Menge Medaillen konnten erreicht werden und auch bei großen Meisterschaften gab es Siege. Am nächsten Wochenende findet in Lauenhain noch ein Ländervergleich der Schüler B statt und dann geht es zum Wintertraining in die Turnhalle bevor im April nächsten Jahres die neue Regattasaison startet.

 Bleibt zu hoffen, dass alle gut über den Winter kommen und im nächsten Jahr wieder erfolgreich an den Wettkämpfen teilnehmen können.


Ergebnisliste der 17. Lauenhainer Meilen-Regatta





Endlich wieder eine Herbstregatta in Flöha (Flöha, 01.10.2011)

 Mehrere Jahre mussten die Kanuten das KSV Flöha auf ihre 40. Herbstregatta warten. 2002 riss das verheerende Hochwasser alles mit sich, das Wehr wurde stark beschädigt, der Uferbereich zerstört.

 Es dauerte Jahre bis das Wehr neu errichtet wurde. Das Training musste an andere Stellen verlegt werden. Es war keine schöne Zeit. Als man glaubte, wieder soweit zu sein, gab es Sicherheitsbedenken gegen die neu errichteten Deiche. Diese wurden wieder abgerissen und abermals errichtet. So vergingen zwei weitere Jahre ohne eigene Regatta.

 Doch jetzt war es am 1. Oktober wieder soweit, die Jubiläumsregatta fand statt. Mit dabei waren auch die Jungs und Mädchen der Sportgemeinschaft Lauenhain e.V., verbindet beide Vereine doch eine jahrelange Freundschaft. In den letzten Jahren veranstalteten beide Vereine gemeinsame Trainingslager und bei Wettkämpfen fuhren die Kinder beider Vereine erfolgreich in einem Boot.

 Der Samstag war bei sommerlichen Temperaturen und herrlichem Sonnenschein ein sehr erfolgreicher Tag für die Wassersportler von der Talsperre Kriebstein. Fast alle Vereinsmitglieder waren am Start, auch diejenigen, die erst seit ein paar Wochen das Paddeln in Lauenhain lernen. Gerade bei den Jüngsten sind die Starterfelder in den vergangenen Jahren bei den Regatten immer größer geworden. Umso beachtlicher dass hier für die SG Lauenhain auf Anhieb einige Erfolge zu vermelden sind. Nico Schütte war vor dem Start reichlich aufgeregt. Nach 200 Metern im Ziel wurde er mit der Silbermedaille belohnt.


 Zu den weiteren Medaillengewinnern zählten u.a. Cynthia Dietze, Jan Hoffmann, Marco Bemmann, Lucas Hahn und Tom Hausmann. Dabei waren die Kinder und Jugendlichen sowohl im Einer, als auch im Zweier, Vierer und den Mixed-Booten in den Medaillenrängen. Für ihre Siege im Einer und Mixed-Zweier gewann Cynthia Dietze gleich zwei Pokale. Den Zweiten im Mixed-K2 teilt sie sich in den nächsten Wochen mit ihrem Partner Marco Bemmann, bevor der Pokal irgendwann im Bootshaus ausgestellt wird.

 Tom Teichmann hat es auch in Flöha geschafft, in seiner Altersklasse den Sieg zu holen. In diesem Jahr gab es für ihn kaum eine Regatta bei der er nicht ganz oben auf dem Treppchen stand. Über die Leistungen seiner Schützlinge freute sich Bernd Thümer ganz besonders. Er trainiert zusammen mit Wolfgang Caspar die Jüngsten und lernt ihnen die ersten Paddelbewegungen.

 Aus der Reihe der „Neuen“ waren es vor allem Phillip Pötschulat, Nino Nagel, Stanley Seidel und Scott Seidel die nach wenigen Trainingswochen bereits Anschluss an die Konkurrenz gefunden haben und in ihren Rennen im guten Mittelfeld landeten. „Mit dieser Leistung bin ich zufrieden. Über den bevorstehenden Winter werden wir mit diesen Jungs weiter trainieren und im April erneut bei Regatten unser Glück versuchen“, meinte Thümer sichtlich beeindruckt von seinen Jungs.

 Einen beachtlichen Sieg gab es in der Damen Leistungsklasse. Hier gewann Stephanie Wähner die Goldmedaille und auch im Mixed-K2 der Leistungsklasse war sie mit ihrem Partner aus Dresden mit Platz zwei erfolgreich. Nochmals Gold gewann Stephanie im Mixed-K4 über die Sprintstrecke.





Medaillen trotz Wetterkapriolen (Hof, 17.09. - 18.09.2011)

 Am vergangenen Wochenende waren die Kanuten der SG Lauenhain zu Gast im bayrischen Hof, zur 20. Internationalen Hofregatta.

 Leider meinte es der Wettergott nur bis zur Hälfte der Regatta gut mit uns und bescherte uns Sonne. In der Nacht zum Sonntag gab es eine Windhose, welche über das Regattagelände fegte und dazu noch Starkregen. Dies führte dazu, dass einige Zelte und auch Pavillons weggeweht und zerstört wurden. Wir blieben glücklicherweise bis auf leichte Wasserschäden vom Unwetter verschont. Am Sonntag jedoch setzte sich das Wetter der Nacht fort. Daraufhin waren einige Vereine gezwungen, die Regatta vorzeitig zu beenden.

 Der Wettkampf war mit 60 teilnehmenden Vereinen und über 1000 Startern sehr gut besucht.
Die Vereine kamen aus 7 verschiedenen Bundesländern sowie aus Tschechien, Ungarn und Polen.
Die Medaillen wurden hier über die Sprintdistanz von 200m vergeben. Dabei traten die Kanuten im K1, K2 und K4 an. Dazu kamen noch gemischte Boote, also Damen und Herren zusammen in einem Boot.


 Unseren Sportlern gelang es trotz des großen Starterfeldes, einige Medaillen mit nach Lauenhain zu nehmen.

 Zu nennen sind da:   

Max Korehnke mit 4x Gold; 1x Silber und 1x Bronze,
Jan Hoffmann mit 1x Gold; 2x Silber und 1x Bronze,
Cynthia Dietze mit 1x Gold; 1x Silber und 1x Bronze,
Lucas Hahn mit 1x Silber und 1x Bronze
Lars Hahn mit 1x Silber und 1x Bronze   
und Maria Gries mit 1x Bronze.

 Trotz der widrigen Witterungsbedingungen ist es doch eine sehr schöne Regatta gewesen, bei der unsere Sportler an die gezeigten Leistungen des bisherigen Wettkampfjahres nahtlos anknüpfen konnten, waren sich Steffen Gries und Uwe Kuhnt als mitgereiste Übungsleiter einig.







Freizeitsportler räumen in Wengelsdorf groß ab (Wengelsdorf, 10.09. - 11.09.2011)

 Ein ungewollter Wechsel vom KC Bad Dürrenberg zum SV Wacker Wengelsdorf war vor einigen Jahren der letzte Ausweg für die Kanuten von der Saale. Der Neuanfang gestaltete sich schwierig, denn am neuen Standort war faktisch nichts vorhanden. Einzig Familie Pawlik um Mutter Sigrid konnte und wollte die Leidenschaft Kanurennsport nicht aufgeben. Hatte doch vor vielen Jahren Andreas Ihle (Olympiasieger im K2 in Peking 2008) das Paddeln in Bad Dürrenberg gelernt.

 An der neuen Wirkungsstätte in Wengelsdorf (Sachsen-Anhalt) haben es Pawliks geschafft eine neue Kanutruppe aufzubauen. Am Wochenende war es nach mehreren gescheiterten Anläufen (Hochwasserabsagen) endlich soweit. Die erste Herbstregatta konnte durchgeführt werden. Viele Eltern und Großeltern, aber auch eine ganze Reihe Anwohner aus der kleinen Gemeinde gaben ihr Bestes, damit die angereisten Sportvereine aus Sachsen-Anhalt und Sachsen ein tolles und sportlich sehenswertes Wochenende verbringen konnten. 

 Bei schönstem Wetter machte es vor allem den Lauenhainer Kanuten riesig Spaß um die Medaillen zu paddeln. Quasi aus der Not heraus und kurz vor Meldeschluss erklärten sich die Lauenhainer Jugendlichen spontan zur Regattateilnahme bereit. Mit nur elf Startern zählte die SG Lauenhain an diesem Wochenende nicht zu den teilnehmerstärksten Vereinen. Doch Erfolge gab es umso mehr. Mit achtzehn Siegen, zehn zweiten Plätzen und noch viermal Bronze schnitt die kleine Abordnung sehr erfolgreich ab. Gerade in der Altersklasse männlich Jugend waren die Lauenhainer überlegen. 

 Und auch bei Doppelstarts in den nächsthöheren Altersklassen konnten sich Björn Hausmann, Rocco Grundmann, Rico Knobloch und Max Götze (Gaststarter vom KSV Flöha) gut behaupten und erpaddelten einige Medaillen. Gelegentlich verstärkten die vier Jungs auch noch Boote in der Leistungsklasse. Dort versuchten sie mit Thomas Seidel und im Mixed mit Stephanie Wähner der starken Konkurrenz aus Magdeburg und Leipzig die Siege streitig zu machen. Das gelang nicht immer wie gewollt, doch schon im nächsten Rennen sah die Sache anders aus. In der Königsdisziplin, dem K4-mixed Leistungsklasse war das Lauenhainer Boot nicht zu schlagen. 

 Den Erfolgen der Großen standen die beiden jüngeren Lauenhainer Teilnehmer in nichts nach. Tom Teichmann gewann zweimal Gold und einmal Silber und auch Tom Hausmann je einmal Silber und Bronze erfolgreich. Erst seit kurzer Zeit verstärkt Julia Pohl die Lauenhainer Kanurennsportlerinnen. Am Wochenende erkämpfte sie fünf Siege und drei zweite Plätze und war damit hinter Maria Gries mit sechs Siegen und einen zweiten Platz auf Anhieb erfolgreich.


Da auch sonst rundherum alles gepasst hat, wird die Herbstregatta in Wengelsdorf auch nächstes Jahr fest in den Wettkampfkalender aufgenommen.

Während die Lauenhainer in Wengelsdorf reichlich Edelmetall ergatterten, fanden in München die 90. Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport statt. Für eine direkte Teilnahme aus dem aktuellen Aktiven der SG Lauenhain reichte es in diesem Jahr nicht. Doch das lag eben auch daran, dass die vier aussichtsreichsten Nachwuchssportler den Verein in den letzten Jahren Richtung Sportschule verlassen haben, um sich weiterzuentwickeln und neue Ziele anzustreben. 

 Isabell Kuhnt, Alexander Stelzer und Benjamin Schreiber sind derzeit beim SC DHfK Leipzig aktiv und konnten sich für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren. Isabell belegte im K4 der weiblichen Jugend über 500 Meter einen guten sechsten Platz. Alexander Stelzer war in insgesamt fünf Finalläufen am Start und fuhr dort einmal auf Platz fünf und je zweimal auf die Plätze sechs und sieben. Benjamin Schreiber hatte in seinen Zwischenläufen weniger Glück du kam nicht so oft in die Finalläufe. Dafür schaffte er aber im Vierer über den langen Kanten von 5000 Metern ein Superding. Mit seinen Mannschaftskameraden kämpften sie lange um die Medaillen und fischten im Ziel die Bronzemedaille aus der Münchner Regattabahn. 

 Das war aber noch lange nicht alles aus Lauenhainer Sicht. Alina Stelzer, die beim KC Potsdam trainiert und in Lauenhain mit dem Paddeln begann, holte gleich mehrere Medaillen zu sich nach Hause. Über den Sieg im Einerkajak über 500 Meter freute sie sich am Meisten. Denn da ging ein Traum in Erfüllung. Das sehen auch ihre ehemaligen Vereinskammeraden mit Begeisterung. In den Mannschaftsbooten K2 und K4 gewann Alina in München jeweils die Silbermedaille. Damit war sie in ihrer Altersklasse eine der erfolgreichsten Teilnehmerinnen. Aufgrund ihrer überzeugenden Einerleistung wurde sie direkt vor Ort für die deutsche Mannschaft bei den Olympic Hope Games in Walcz (Polen) nominiert. Noch im September kann Alina damit auf internationalem Parkett bzw. Wasser erste Erfahrungen sammeln.






Deutsche Meisterin im Kanurennsport – Alina Stelzer aus Lauenhain (München, 06.09. - 11.09.2011)

 In Lauenhain ist am Freitagabend vergangener Woche großer Jubel ausgebrochen. Kurz nach achtzehn Uhr gab es am Telefon eine kurze Liveberichterstattung am von den 90. Deutschen Meisterschaften im Kanurennsport.

 Auf der Strecke befand sich der Endlauf der weiblichen Jugend im Kajak-Einer über 500 Meter. Mit am Start war dort Alina Stelzer, die vor Jahren bei der Sportgemeinschaft Lauenhain das paddeln lernte. Schon von Beginn an setzte sie sich an die Spitze des Feldes. Zwischenzeitlich lag sie sogar zwei Bootslängen vor dem Rest des Feldes. Doch am Ende schmolz der Vorsprung wieder ein wenig zusammen. So war die Anspannung groß. Und das Mitzittern hat sich gelohnt. Mit reichlich einer Sekunde Vorsprung gewann Alina Stelzer das Rennen uns sicherte sich in ihrer Altersklasse den Deutschen Meistertitel in der wichtigsten Einzelstrecke. Direkt nach der Ziellinie konnte sie ihre Leistung kaum fassen. Von Tränen und lachen wurde berichtet und auch ein Jubelschrei war zu hören.

 Stolz sind sie in Lauenhain auf die Leistungen von Alina. Jetzt nach ein paar Jahren zeigt sich, dass der Wechsel zum Kanu-Club nach Potsdam für sie die richtige Entscheidung war. Sie ist ganz vorne angekommen und muss nun ihren Weg ganz in Ruhe weiter gehen. Das Talent für weitere Erfolge hat Alina. Diese werden in den nächsten Jahren bestimmt kommen. Von ihr wird man sicher auch irgendwann über das Abschneiden bei internationalen Wettkämpfen berichten.



 Doch zuvor kommt die Freude über das Erreichte und auch ganz gewiss auch eine kleine Feier mit ihren Lieben. Sie selbst konnte den Erfolg noch gar nicht richtig verarbeiten. Ein paar Stunden nach dem Sieg war sie am Telefon ganz gelassen und meinte, dass sie wohl erst in ein paar Tagen richtig begriffen haben wird, was das heute für ein Ding war.

 Alina ist demnächst auch in Lauenhain zu sehen. Anfang Oktober wird sie zur 17. Lauenhainer Meilenregatta in ihrem Heimatverein zu Gast sein. Ob Sie dann auch im Boot sitzen und um einen der begehrten Pokale kämpfen wird, steht noch nicht fest. Vielleicht wird Alina auch zur Siegerehrung die Pokale an die anderen erfolgreichen Kanuten überreichen.

 Neben Alina sind noch weitere Kanuten, die in Lauenhain mit dem Paddeln begonnen haben, bei der Deutschen Meisterschaft in München am Start. Über deren Ergebnisse und Erfolge berichten wir in den nächsten Tagen. Dann gibt es auch weitere Meldungen von den derzeit in Lauenhain aktiven Kanuten von deren Wettkampf auf der Saale am vergangenen Wochenende in Wengelsdorf (Sachsen-Anhalt).





Zweifacher Ostdeutscher Meister (Brandenburg, 30.06. - 03.07.2011)

 An diesem Wochenende sind die Lauenhainer Kanuten mit einer kleinen Mannschaft nach Brandenburg an der Havel gereist, um an den 21. Ostdeutschen Meisterschaften teilzunehmen. Am Freitagmorgen begannen die Wettkämpfe, bei sonnigem Wetter, mit den Vorläufen und Zwischenläufen über die 500m und 1000m. Unsere Sportler waren dabei die ersten, die ins Boot steigen mussten. Erfreulich aus der Sicht der Übungsleiter war der direkte Finaleinzug eines Lauenhainer K2 in der Besetzung Marco Bemmann und Max Korehnke über 500m, sowie der Finaleinzug von Max Korehnke im Kl über die gleiche Distanz. Die anderen Sportler mussten sich leider schon in den Zwischenläufen der Konkurrenz der großen Vereine geschlagen geben.

 Der 2. Wettkampftag, Samstag der 2. Juli, war total verregnet. An diesem Tag stand der Mehrkampf der Schüler A und B, sowie der Jugend für den Vormittag auf dem Programm. Das hieß für unsere Sportler einen 1000m Lauf zu absolvieren, die Kugel oder den Medizinball zu werfen und eine Langstrecke über 2000m im Einer auf Zeit zu fahren. Unsere Kinder erzielten hier recht gute Ergebnisse. Zu nennen sind hier Marco Bemmann, Lucas Hahn, Jan Hoffmann und Lars Hahn, die bei einem Starterfeld von 51 Sportlern sehr gute Mittelfeldplatzierungen erreichten. Auch Cynthia Dietze belegte, bei 38 Starterinnen, einen hervorragenden 12. Platz. In der Endabrechnung ihrer Altersklasse und lag damit im sächsischen Vergleich an vierter Stelle. Max Korehnke, der im vergangenen Jahr Vizemeister im Mehrkampf war, gelang es in diesem Jahr alle anderen hinter sich zulassen und den Titel "Ostdeutscher Meister im Mehrkampf" zu erringen.

 Am Nachmittag standen noch einige Finalläufe an. Bei diesen ging auch Max Korehnke im Kl über die 500m an den Start. Auch hier gelang es ihm alle anderen Finalisten hinter sich zu lassen und den Sieg einzufahren. Er wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg und wurde Ostdeutscher Meister im Kl über die 500m. Der gesamte Wettkampftag verlief sehr gut. Die Übungsleiter waren mit den gezeigten Leistungen der Kinder sehr zufrieden und freuten sich über den einen oder anderen Ausreißer nach oben.


 Der letzte Wettkampftag war leider auch wieder geprägt von nassem und kaltem Wetter. Aber trotzdem waren die Sportler noch einmal hoch motiviert, da alle noch Endläufe vor sich hatten. Den Anfang machte der K2 über 500m. Die Besatzung um Marco Bemmann und Max Korehnke wollte in diesem Endlauf eine gute Platzierung erreichen und das selbe hofften auch die Übungsleiter. Große Freude herrschte, als dieser K2 unerwartet auf Platz 3 und somit aufs Podest fuhr. Das sei die schönste Belohnung für einen Übungsleiter und vor allem für die Kinder, die so lange und hart dafür trainiert haben, meinte Uwe Kuhnt Übungsleiter der Sportgemeinschaft Lauenhain.

 Den Abschluss bildeten dann die Finals über die Langstrecken. Hier ging unser K4 in der Besetzung Marco Bemmann, Max Korehnke, Jan Hoffmann und Lars Hahn an den 2000m Start. Der Vierer ist im ersten Rennabschnitt gut mitgefahren, musste sich dann aber auf der Zielgeraden den Booten der Sportclubs geschlagen geben, welche unseren K4 auf den undankbaren vierten Platz verwiesen. Ebenfalls einen undankbaren vierten Platz belegten Lydia Hahn und Giulia Hopfhauer mit zwei weiteren Sportfreundinnen im K4 über 2000m.

 Auch Cynthia Dietze musste mit ihrer Zweierpartnerin Charleen Nenning noch einmal aufs Wasser. Im K2 erwischten sie einen guten Start und fuhren über die gesamte Distanz ein sehr beherztes Rennen. Leider blieb für die beiden nur ein 6.Platz im Zieleinlauf. Zusammenfassend kann man sagen, dass es für die Sportgemeinschaft Lauenhain ein sehr erfolgreiches Wochenende mit 2 Goldmedaillen und einem dritten Platz, sowie vielen guten Platzierungen mit Medaillen in greifbarer Nähe, war.





Geschicklichkeitsregatta in Dresden (Dresden, 18.06. – 19.06.2011)

An diesem Wochenende fanden in Dresden die Große Dresdner Kanuregatta und die Sächsische Landesmeisterschaft im Mehrkampf der Schüler A/B statt.

 Wir nahmen an diesem Wettkampf diesmal mit einer kleinen Mannschaft von  10 Sportlern teil. Trotzdem war es für uns mit 11 Gold-, 4 Silber- und 7-Bronzemedaillen ein sehr erfolgreiches Wochenende.

 Die Mehrkampfwettbewerbe setzten sich aus den Disziplinen Lauf (400 m, 1000 m und 1500 m), zwei Parcours, von denen einer in einem Wanderboot absolviert werden musste und der andere an Land stattfand, sowie Zeitfahren über eine Strecke von 1000 m zusammen. Dabei mussten die Sportler mehrfach die Wettkampfstätte wechseln.

 Zuerst ging es auf den Sportplatz, wo die Teilnehmer das erste Mal an diesem Tag gegen die Uhr und die anderen Wettkämpfer antraten. Nach dem Lauf ging es mit dem ersten Geschicklichkeitsparcour, welcher an Land zu absolvieren war. Er enthielt verschiedene Schnelligkeits- und Koordinationsübungen.
 Danach folgte der zweite Parcour in einer Kiesgrube. Dieser begann mit einer kleinen Mutprobe, bei der man mit dem Wanderboot von einer Rutsche aus ca. 4 m Höhe ins Wasser starten musste. In der Folge musste diese Strecke mit verschiedenen Hindernissen durchpaddelt werden. Am Ende konnte eine Zeitgutschrift erworben werden, indem man einen Ball zielgenau auf eine Torwand warf.
Die vierte Station war dann das Zeitfahren, welches auf der Elbe stattfand. Hier waren die bedingungen an diesem Wochenende recht schwierig, denn aufgrund des niedrigen Wasserstandes gab es eine sehr starke Strömung auf dem Fluss.
Unsere Sportler absolvierten die Stationen ohne größere Probleme und belegten in der Endabrechnung aller vier Disziplinen gute Platzierungen.


 Besonders zu erwähnen, ist hier Frances Dietze, welche als jüngste Starterin im gesamten Feld in ihrer Altersklasse den ersten Platz belegte und einen Pokal mit nach Hause nehmen konnte. Auch Max Korehnke konnte in seiner Altersklasse einen hervorragenden zweiten Platz erzielen und kann sich nun Sächsischer Vizemeister im Kanumehrkampf nennen. Einen sehr guten dritten Platz belegte Tom Teichmann.


 Bei der gleichzeitig an diesem Wochenende stattfindenden Regatta wurden eine Sprint- (250 m), eine Kurz- (500m) und eine Mittelstrecke (1000 m) gefahren. Auch auf diesen Strecken waren unsere Sportler sehr erfolgreich. So sind hier zu nennen: Max Korehnke mit 3 Goldmedaillen; Tom Teichmann mit 2 Gold- und 1 Bronzemedaille; Lucas Hahn, Jan Hoffmann und Björn Hausmann mit 1 Gold- und 1 Silbermedaille; Maria Gries und Tom Hausmann mit 1 Gold- und 1 Bronzemedaille, Cynthia Dietze mit 2 Bronzemedaillen und Lars Hahn mit 1 Bronzemedaille.

 An diesem Wochenende konnten wir feststellen, dass unsere Sportler nicht nur im Boot unter den Besten aus Sachsen mitfahren können, sondern auch im athletischen Bereich gut mit dabei sind.


 Das nächste Wochenende findet zwar keine Regatta statt, aber trotzdem können wir uns nicht ausruhen. Für einige Sportler von uns findet, zu Vorbereitung auf die Ostdeutsche Meisterschaft am 01. – 03. Juli 2011 in Brandenburg, ein Kurztrainingslager statt.





Erfolgreiches Wochenende in der Mittweidaer Aue (Mittweida, 04.06.-05.06.2011)

 In der Mittweidaer Aue fand an diesem Wochenende die 13. Große Mittweidaer Sprintregatta um den Bonnfinanzcup statt. Bei wunderschönem und sonnigem Wetter fanden auch die Kanuten aus Lauenhain den Weg nach Mittweida. Wir waren mit insgesamt 21 aktiven Sportlern in die Aue gereist, um so viel Edelmetall wie möglich mit nach Lauenhain zu nehmen.

 Dieses Unternehmen war aus Sicht der Übungsleiter, welche die Kinder während der Regatta betreuten, sehr erfolgreich. Fast alle Aktive sind mit einer Medaille ins Bootshaus zurückgekehrt. Die Gesamtbilanz von 27 Gold-, 30 Silber- und 30 Bronzemedaillen kann sich hierbei sehen lassen. Nur Martin Bemmann, der mit seiner Staffel 4x K1 über 250 m auf Goldkurs lag, wurde leider nach dem Zieleinlauf disqualifiziert, da der erste Sportler vergessen hatte, den Staffelstab mitzunehmen. Als Trost gab es für Martin noch eine "Kenterente" von seinen Sportkameraden.


 Zu den erfolgreichsten Medaillensammlern in ihren Altersklassen zählten: Max Korehnke (10 Medaillen); Cynthia Dietze und Marcus Bemmann (jeweils 9 Medaillen); Moritz Winkler (8 Medaillen); Björn Hausmann (7 Medaillen); Marco Bemmann (6 Medaillen); Marc Winkler und Jan Hoffmann (jeweils 5 Medaillen); Lars und Lucas Hahn sowie Markus Hofmann (jeweils 4 Medaillen); Frances Dietze, Stephanie Wähner und Rico Knobloch (jeweils 3 Medaillen); Tom Hausmann (2 Medaillen) und Nino Nagel, Philipp Pötschulat, Nico Schütte, Jaroslav Fetysov, Thomas Seidel mit jeweils 1x Edelmetall.





Erlebnis Knappensee-Regatta (Groß Särchen, 21.05.2011)

 Noch im Herbst in Riesa zur Trainersitzung wurde die Regatta auf dem Knappensee als Wettkampf für Schüler C und B angekündigt. Anders sah dies dann in der Ausschreibung aus. Dort hieß es dann wie all die Jahre zuvor Knappensee-Regatta für alle Altersklassen und ohne Jahrgangsrennen für die kleinen. Das war schon enttäuschend für uns. Als klare Reaktion haben wir daher auch nur unsere Schüler B für diese Regatta gemeldet.

 Vor Ort in der Obleutebesprechung wurden dann nach ein paar Diskussionen zumindest für die Schüler B Jahrgangsrennen zusammengestellt. Das wäre aber auch für die Schüler C und A notwendig und sinnvoll gewesen. Lies sich aber auf die Schnelle nicht mehr machen.

 Ein Erlebnis war die Knappensee-Regatta auf alle Fälle. Da fehlte die klare Struktur im Regatta-Programm, Musik oder einen Sprecher suchten wir vergebens. Auch die Programme für die Zwischen- und Endläufe waren zehn Minuten vor der offiziellen Startzeit noch nicht ausgehangen. Doch irgendwie klappte es am Ende doch mit dem Zeitplan und den einzelnen Rennen. Niemand verpasste seinen Start und den Kindern hat es soweit auch gefallen.


 Das lag bei unseren Jungs wohl auch daran, dass der K4 mit nur einem Meter Rückstand auf die großen Favoriten vom Blauen Wunder Dresden auf Platz zwei ins Ziel kamen. Damit sind wir bei den Schülern B ganz nach am Saisonziel dran. Schnellstes säschsisches Boot, so lautet die Zielstellung für dieses Jahr.

 Auch im K2 gab es das Duell zwischen den beiden Vereinen. Auf dem Knappensee lagen Max Korehnke und Lars Hahn das erste Mal vor den Booten von BWD und damit auf Platz 1. Sieg für die SG Lauenhain. Den Start gut erwischt und von Beginn an in Führung, ließen sich die Jungs die Sache nicht mehr nehmen. Das wird noch eine spannende Saison.

 Wie schon in Leipzig, in Brandenburg und in Döbeln war Max Korehnke im Einerrennen nicht zu schlagen. Überlegen fuhr er vom Start weg vor dem restlichen Feld zog das Rennen bis ins Ziel durch. Die zweite Goldmedaille an diesem Tag und damit erfolgreichster Schüler B bei dieser Regatta.

 Über die eigentlichen Bedingungen auf dem Knappensee reden wir an dieser Stelle lieber nicht. Denn Schlingpflanzen bis an die Wasseroberfläche oder auf Bahn 6 eine Sandbank (Wassertiefe 50 cm) etwa dreißig Meter vor dem Ziel haben mit fairen Bedingungen nicht viel zu tun.





Döbelner Frühjahrsregatta - verspäteter Muttertag (Döbeln, 14.05. - 15.05.2011)

 Der Muttertag ist normalerweise Regattasonntag in Döbeln. Durch das späte Osterfest in diesem Jahr und einer Reihe von Terminverschiebungen musste der ESV Lok Döbeln seine Frühjahrsregatta um eine Woche nach hinten verlegen. Kein Grund von bewährten Ritualen abzuweichen. Unsere Muttis vorschoben ihre Muttertagsfeier auch um eine Woche und alles war wie gewohnt. Am Ufer der Mulde bei herrlichem Sonnenschein ein kleines Gläschen Sekt und ein tolles Regattawochende. Kanuherz was willst du mehr.

 Sportliches gab es natürlich auch und davon reichlich. In den Rennen im K1, K2 und K4 über die Sprintstrecke von 200m und die Mittelstrecke von 500m ging es um Medaillen und Platzierungen. Mit drei Gold-, sieben Silber- und acht Bronzemedaillen gabs für uns reichlich Edelmetall.

 Die ersten Medaillen erkämpften Tom Teichmann (Silber) und Marc Winkler (Bronze) in den Abteilungsrennen der Schüler C im K1. bereits am Samstagnachmittag. Auch am Abend fuhren Tom Teichmann und Moritz Winkler im K2 ihrer Alterklasse in die Medaillenränge. Sie gewannen bei stürmischen Winden die Bronzemedaille.


 In den anderen Altersklassen fanden am Samstag die Vorläufe statt. In fast allen Rennen konnten sich unsere Kinder für die Endläufe qualifizieren. Der Sonntag begann mit dem Sieg von Max Korehnke im K1 über 200m und er fand eine Fortsetzung in den nächsten Rennen. Cynthia Dietze gewann zusammen mit Charleen Nenning die Bronzemedaille im K2. Maria Gries sicherte sich gleich einen kompletten Medaillensatz (Gold, Silber, Bronze und "Blech"). Aus vier Endläufen drei Medaillen und dazu noch einmal knapp an den ersten Plätzen vorbei, sorgten auch bei Mutti für viel Freude.

 Lydia Hahn und Giulia Hopfhauer, in diesem Jahr an den ESV Lok Döbeln ausgeliehen, sorgten für eine weitere Medaillen. Im K4 über 500m belegte ihr Boot den zweiten Platz.

 Ebenfalls Edelmetall gewannen Lars Hahn und Max Korehnke im K2 mit Silber und zusammen mit Marco Bemmann und Jan Hoffmann im K4 (ebenfalls Silber). In der männlichen Jugend sprintete Marcus Bemmann über 200 auf Platz drei. Den gleichen Platz belegten unsere jungen Männer (Björn Hausmann, Markus Hofmann, Rocco Grundmann und Marcus Bemmann) im K4 über 500m. Auch im K2 waren sie vor dabei. Björn Hausmann und Marcus Bemmann erreichten den zweiten Platz. Im K4 der Schüler A verstärkte Martin Bemmann das Boot vom ESV Dresden. Zusammen paddelten sie auf den dritten Platz.





Max holt doppeltes Gold (Brandenburg, 05.05. - 08.05.2011)

 Die große Brandenburger war, wie so oft, gezeichnet von schweren Bedingungen. Starke Seitenwinde und schwabeliges Wasser auf der wunderschönen Naturstrecke sind für alle nicht so leicht zu beherrschen. Das sahen wir auch bei den Rennen des Nationalmannschaftscups. Dort waren selbst ganz erfahrene Junioren gezwungen, eine Kenterung durch mehrfaches Auflegen zu verhindern. Umso beachtlicher ist, dass kurze Zeit danach die Schüler B ihre Rennen ganz ordentlich über die Strecke brachten.

 Zu beobachten war, dass ab der Altersklasse Schülern A und aufwärts die Trauben ganz schön hoch hängen. Da wird es in dieser Saison schwer werden, vorn mit dabei zu sein. Doch nichts ist unmöglich. Es kommt schließlich auf den Versuch und die Tagesform an.


 Gute Tagesform hatte Max Korehnke am Samstag und am Sonntag. In seinen beiden Einerrennen (500m und 2000m) holte es sich jeweils mit klarem Vorsprung die Goldmedaille von Lion Waurich vom BWD. Wir sind gespannt, wie dieser Zweikampf bei der Ostdeutschen Meisterschaft und bei der Sachsenmeisterschaft ausgehen wird. Vielleicht gehts ja für beide zusammen im K2 zum Schüler-B-Cup nach Lauenhain oder zum Olympiapokal nach Berlin. Bislang sieht zumindest alles danach aus. Wir drücken weiterhin die Daumen.





Medaillenregen bei Kreissportspielen (Mittweida, 01.05.2011)

 Dieses Jahr waren wir ganz dicht dran. Fast hätten wir unsere Nachbarn aus Mittweida in der Mannschaftswertung eingeholt. In der Endabrechnung fehlten und dann aber doch ganze 31 Punkte zum Gleichstand. Wird's halt im nächsten Jahr, irgendwann schaffen wir das bestimmt. Jedenfalls macht es in den letzten Jahren richtig Spaß, sich mit den Vereinen aus unserem Landkreis zu messen. Die Kinder verstehen sich untereinander prächtig und beim Paddeln läuft es auch ganz gut. Kanurennsport ist 'ne tolle Sportart.

 Elf Siege, Neun zweite Plätze und 5 Bronzemedaillen sind eine stolze Leistung und genügend Gründe richtig glücklich und froh zu sein. Bei den Kreis-, Kinder- und SGL-Kanuten mit MedaillenJugendsportspielen in Mittweida haben unsere Kinder ihre Medaillensammlungen reichlich erweitert. Dreifache Edelmetallgewinner sind Tom Teichmann und Max Korehnke (3 x Gold), Moritz Winkler und Cynthia Dietze (1 x Gold und 2 x Silber) sowie Lydia Hahn und Maria Gries (2 x Gold und 1 x Silber).


 Doppelte Medaillengewinner wurden Lars Hahn (1 x Gold, 1 x Silber), Marco Bemmann und Jan Hoffmann (beide 2 x Bronze) und Marcus Bemmann (2 x Silber).

 Neu in unserem Team sind Gewinnen macht SpaßFrances Dietze und Luisa Seidel. Sie starteten bei den Jüngsten und gewannen auf Anhieb ihr Rennen im K2. Im anschließenden Einerrennen belegten Sie die Plätze 3 und 2 udn waren mächtig stolz auf ihre ersten beiden Medaillen im Paddeln.

 Doch damit noch nicht genug. Unsere Kinder waren auch in anderen Altersklassen vorn dabei. Lucas Hahn und Rocco Grundmann sicherten sich jeweils eine Sildermedaille. Björn Hausmann und Markus Hofmann holten sich je eine Bronzemedaille.





Endlich Sachsenmeister!!! (Leipzig, 30.04.2011)

 Die Wettkampfsaison auf dem Wasser beginnt für uns Kanuten regelmäßig Ende April in Leipzig mit der Leipziger Frühjahrsregatta über die Langstrecke. Die Herausforderung dabei ist, dass diese Regatta gleichzeitig die Säschsische Landesmeisterschaft ist und damit große Teilnehmerfelder am Start sind. Da wird es für alle schwer, sich gegen die starke Konkurrenz zu behaupten.

 Das war auch in diesem Jahr so. Mit einigen vierten Plätzen lagen unsere Kinder ganz knapp hinter den ersehnten Podestplätzen. Marco Bemmann und Jan Hoffmann im K2, Gilulia Hopfhauer im K1 und Cynthia Dietze zusammen mit Charleen Nenning im K2 traf es mit diesen Platzierungen. Genauso wie Max Korehnke und Lars Hahn im K2, die Platz fünf erreichten.

 Nicht vergessen sollte man dabei, dass wir diesen Wettkampf aus der vollenbelastung des Trainingslagers in der Osterwoche heraus absolvieren. Keiner unserer Sportler hatte die notwendige Erholungsphase vor seinen beiden Rennen. aus trainingsmethodischer Sicht war der Sonnabend ein Tag mit zwei Trainingseinheiten unter Wettkampfbedingungen. Darauf wurden die Kinder vorbereitet und eingestellt. Als Verein können wir auf die Leistungen unserer Kinder sehr stolz sein. Wenn wir im K2 der Schüler B die Plätze vier und fünf belegen, dann ist das eine ganz tolle Leistung. Hinter unseren Boote platzierten sich immerhin noch zwölf weitere Mannschaften. Vor uns dagegen nur drei Boote. Und so sah es auch in den anderen Altersklassen aus.


 Ohne Medaillen sind wir in den letzten Jahren nicht aus Leipzig zurück gekehrt. Dies war zum Glück auch dieses Jahr so. Maria Gries gewann in der weiblichen Jugend zusammen mit ihrer Zweierpartnerin Lisa Schröder (KVL Dresden) die Bronzemedaille.

 Seine erste Goldmedaille im Einer bei der Sachsenmeisterschaft erreichte Max Korehnke. Endlich Sachsenmeister, nach dem in den Vorjahren stets die Jungs aus Dresden die Nase bzw. die Bootsspitze vorn hatten. Der Wunsch, mit dem Sachsenmeister-T-Shirt nach Brandenburg zu fahren, ging damit in Erfüllung. Herzlichen Glückwunsch zum Titelgewinn!!!

 Auch der Blick über den Tellerrand zu unseren Sportschülern lohnt sich. Gold für Alexander Stelzer im C2 und Bronze im C1, Gold für Isabell Kuhnt im K2 und Silber im K1 sowie Gold für Benjamin Schreiber im K1 sind eine stolze Ausbeute bei einer Sachsenmeisterschaft.





Ostertrainingslager (Lauenhain, 25.04. - 29.04.2011)

 Ostermontag ist bekanntlich Feiertag. Am Bootshaus in Lauenhain ist davon seit vielen Jahren nichts zum merken. Gleich nach dem Frühstück startete unser Trainingslager ur Vorbereitung auf die neue Paddelsaison. Fünf Tage lang mehrere Trainingseinheiten auf der Talsperre Kriebstein, anfangs nur im Einer und an den letzten beiden Tagen aus mal im Zweier. In diesem Jahr haben wir versucht erstmals vier etwas kürzere Trainingseinheiten über den Tag zu verteilen. Das hat ganz gut geklappt, da alle Kinder ordentlich mitgemacht haben. Für viele war das Trainingslager ja ein alter Hut, denn fast alle sind seit mindestens vier Jahren aktive Kanuten.

 In den Nachmittagsstunden konnten wir deshalb auch für alle jüngeren noch eine täglich Trainingseinheit durchführen. Vor allem Bernd Thümer und Wolfgang Caspar haben hier Großes geleistet. Seit Jahren lernen diese beiden allen Anfängern das Paddeln, bis sie sicher im Einer sitzen können. Da ist oft viel Geduld  und Ruhe gefragt. Insgesamt ist die Sache für die beiden schon schwerer geworden, da die Kinder zur Zeit bereits mit sechs Jahren das Paddeln anfangen. Noch vor einiger Zeit lang das Einstiegsalter im Kanurennsport bei zehn bzw. elf Jahren. Doch nun haben wir spezielle Kinderboote und extrakurze Paddel, so dass auch kleinere Kinder mit den Anforderungen zurecht kommen.


Viele Kilometer sind es im Boot geworden, die wir in der Osterwoche zurückgelegt haben. Ob diese Vorbereitung gut genug war, wird sich in den nächsten Wochen zu den anstehenden Frühjahrsregatten zeigen. Die erste findet gleich nach dem Trainingslager am Samstag als Sachsenmeisterschaft über die Langstrecke in Leipzig statt.

 Doch vorher stand zum Ausgleich und zur Entspannung am abschließenden Freitagmorgen eine kurze Paddeleinheit und ein zeitiges Mittagessen auf dem unser neues MotorbootPlan, damit am Nachmittag noch genügend Zeit für einen Ausflug blieb. Baden, Rutschen, Schwimmen und Geschicklichkeitsspiele im Oschatzer Bad sorgten am Ende des Trainingslagers nochmal für Freude bei den Kindern. Das war rundum eine tolle Woche mit viel Training und einer ganzen Menge Spaß.





Anpaddeln "Saison 2011" (Lauenhain, 16.04.2011)

 Anpaddeln heißt die Veranstaltung, weil wir mit einer kleinen Paddelrunde auf der Talsperre Kriebstein gemeinsam mit den Eltern, Großeltern und Geschwistern die Saison eröffnen. Einen Haken hat die Sache aber jedes Jahr. Die Eltern, Großeltern und Geschwister lassen sich bei diesen kalten Wassertemperaturen stets nicht dazu bewegen, auch mal ins Boot zu steigen.

 Statt dessen lassen sie es sich bei Kaffee und Kuchen gut gehen. Und das ist voll in Kuchendesign: Luisa SeidelOrdnung. Denn das ganze Jahr werden wir wieder auf ihre Hilfe angewiesen sein. Dann ist es nur richtig, dass die Eltern das Vereinsleben an solchen Tagen auch mal geniesen können. Beim Anpaddeln steht ohnehin das gesellige Beisammensein im Vordergrund.


 Der Grill läuft heiß, überm Lagerfeuer wird Knüppelkuchen gebacken und ansonsten viel über allerlei Themen geredet. Genutzt wurde dieser Nachmittag auch für einen Elternnachmittag, bei dem die Trainer über die anstehende Saison informierten und schon mal auf die Höhepunkte 17. Lauenhainer Meilen-Regatta und Schüler-B-Cup im Oktober in Lauenhain hinwiesen. Die Zusage vieler Eltern, uns bei diesen Veranstaltungen zu unterstützen, freut uns am Meisten. Vielen Dank liebe Eltern unf Großeltern.





Trainingslager für Schüler B Jahrgang 1999 (Döbeln, 08.04. - 10.04.2011)

 Nach jahrelangen Gesprächen über die Arbeit des Sächsischen Kanu-Verbandes hat sich in letzter Zeit mit der Einführung der Regionaltrainer (Holger Pötschke und Anita Schulz) einiges an der Wahrnehmung und Untestützung der kleineren Vereine durch den Kanu-Verband getan. Neben weiteren Aktionen fand am Wochenende zum ersten Mal ein gemeinsames Trainingslager für alle Schüler B des Jahrgangs 1999 in Döbeln statt. Leider waren der Einladung nur fünf Vereine gefolgt. Aus unserem Verein waren Lucas Hahn, Lars Hahn, Marco Bemmann und Jan Hoffmann mit dabei. Insgesamt war es eine kleine, dafür aber eine dufte Truppe, die sich in Döbeln bei starkem Wind am Freitag mit dem Zeltaufbau beschäftigte. Den ganzen Abend und die ganze Nacht wollte der Wind einfach nicht nachlassen. Doch wir habens irgendwie überstanden.

 Den Auftakt des Trainingslagers bildete am Freitagabend eine Athletikeinheit aus Lauf-, Koordinantions und Schnelligkeitsspielen. Nach der kalten und windigen Nacht mit wenig Schlaf, begann der Sonnabend mit Frühsport. Lauf und Gymnastik zum Munterwerden stand bei den Kindern nicht so hoch im Kurs, aber ordentlich mitgemacht haben trotzdem alle. Die erste Trainingseinheit auf dem Wasser war von Paddel- und Technikübungen geprägt, damit die Kindern die Unterschiede zwischen richtiger und falscher Technik und einige andere kleine Fehler ganz deutlich spüren konnten. Anschließend gings für alle bei starkem Es geht doch noch!Wellengang auf die Regattastrecke nach Westewitz zum Langstreckentraining. Danach waren die Jungs und Mädchen schon ein wenig platt. Kräfte tanken beim Mittagessen und eine ausgedehnte Mittagspause im warmen Schlafsack hatten sie sich alle verdient.


 Am Nachmittag sollte Eine dufte Truppesich zeigen, wer die besten Sprintfähigkeiten und die größte Ausdauer hatte. Intervalltraining ist im Sprint die richtige Methode. Sechsmal 200 Meter im K1. Dabei wurden die Zeiten gestoppt. In der Gruppe gab es einige, die in allen sechs Durchgängen annähernd die gleichen Zeiten schafften. Auch unsere vier Jungs lagen ganz gut.

 Schön waren auch die Pausen hinter dem Bootshaus der Döbelner Kanuten. Direkt neben uns waren einige Galloway-Rinder auf der Weide. Mit denen hatten wir einigen Spass. Besonders lustig war deren Jagd nach einer blauen Plastiktüte. Nach dem Abendessen bildete ein Fußballspiel unter Beteiligung der Übungsleiter den Höhepunkt des Trainingslagers. Es waren bestimmt 90 Minuten, die wir hinter dem Ball her gerannt sind. Die Mannschaft mit unserer Beteiligung lag nach einigen Minuten klar in Führung. Doch mit einsetzender Dunkelheit war unsere Abwehr etwas überfordert. So dass die Gegner noch zum Ausgleich kamen. Über uns am Himmel war die helle Halbmondsichel zu sehen. Irgendwann fragte einer der Jungs wie lange wir eigentlich noch spielen wollen. Da kam als Vorschlag bis Vollmond ist. Doch mit dem Ausgleichstreffer zum 5:5 war der richtige Zeitpunkt für des Spielende gekommen.

 Der Abschluss des Trainingslagers bildete ein Mehrkampf aus Lauf (800m), Sprint (200m) und Langer Strecke (2000m). Die Summe der Platzziffern ergab die Platzierungen. Aufgrund einer perfekten Laufleistung und guten Platzierungen im Boot erkämpfte Lucas Hahn den dritten Rang. Dicht gefolgt von Marco Bemmann, der seinen vorderen Platz durch sehr gute Paddelleistungen erreichte.





Lauenhainer Winter Athletics (Lauenhain, 26.03.2011)

 Auch wir Kanuten haben erkannt, dass der Winter in Mittelsachsen vorbei ist. Zum Abschluss der Hallentrainingsaison trafen wir uns in der Zschopautalhalle in Lauenhain zum ersten Kräftemessen in diesem Jahr. Als Veranstalter hatten wir zu den Lauenhainer Winter Athletics des Landkreises Mittelsachsen eingeladen.

 Gefolgt waren der Einladung der SKSV Mittweida, der ESV Lok Döbeln und der KV Geringswalde. Mit etwa 50 Teilnehmer in den Schüleraltersklasse war die Zahl der Aktiven auf dem Vorjahresniveau. Getestet wurde die allgemeine Fitness und die Kraft aber auch die Ausdauer. Mit Bankspringen, Liegtstützen, Rumpfheben, Medizinballweitwurf, Gewandheitslauf und Ausdauerlauf besteht der Mehrkampf aus insgesamt sechs Disziplinen.

 Ganz tolle Unterstützung hatten wir bei der Durchführung des Wettkampfes von unseren Jugendlichen und einer ganze Reihe von Helfern aus den anderen Vereinen. So konnten die einzelnen Altersklassen von zwei Riegenführern betreut werden. Zeiten nehmen, Weiten messen, Wiederholungen zählen und auf die ordentliche und exakte Ausführung der Übungen achten. Alles lief wie vorher geprobt. Vielen Dank an die Helfer dafür.


 Von den sportlichen Leistungen gibt es zu berichten, dass wir mit insgesamt 11 Medaillen in der Endabrechnung vor unseren Nachbarn aus Mittweida lagen, die es auf zehn Medaillen brachten.

 Die Siege in den einzelnen Altersklassen erkämpften Philip Barthel (ESV Lok Döbeln), Maria Winkler, Tom Jason Rothe (beide KV Geringswalde), Liska Rose, Leoni Wehlend, Florian Fleischer, Florian Rose, Tim Heilmann (alle SKSV Mittweida).

 Unsere Goldmedaillengewinner waren Frances Dietze, Cynthia Dietze, Giulia Medaillengewinnerinnen 2011Hopfhauer, Tom Teichmann und Marc Winkler. Hinzu kamen die Silbermedaillen für Luisa Seidel, Martin Bemmann, Marco Bemmann, Max Korehnke und Moritz Winkler sowie eine Bronzemedaille für Lucas Hahn.





Waldlauf - immer kalt (Leipzig, 19.03.2011)

 In den letzten Jahren waren wir stets - wenn auch mit einer kleinen Mannschaft - beim Waldlauf in Leipzig. Immer war es kalt, manchmal sogar bitterkalt. Auf einer Skala von 1 (für eiskalt) bis 10 (für angenehm) lagen wir in diesem Jahr wohl bei 3 bis 4. Es gab aber auch schon deutlich schlechtere Bedingungen mit Eis und Schnee. Dieses Mal hatten wir Glück, denn es herrschten "nur" ein kalter Wind und ein bisschen Sonnenschein.

 Gut und damit fast schon vorbildlich ist, dass unserer Teilnehmerfeld im Vergleich zum Vorjahr größer geworden ist. Hierüber dürfen sich vor unsere Übungsleiter freuen. Denn beim Waldlauf zählt allein die Teilnahme und nicht so sehr das Ergebnis. Gut, dass wir in diesem Jahr die richtigen Motivation für unsere Kinder und Jugendlichen gefunden haben. Vielleicht sind wir im nächsten Jahr sogar in Vollbesetzung am Start (ein erhgeiziges Ziel).

 Aus sportlicher Sicht lief der Waldlauf auch recht gut. Rocco Grundmann belegte bei den Frances und NicoMännern über 5 km den sechsten Platz. Bei unseren Jüngsten war Frances Dietze am Start. Sie lief eine tolle Runde und wurde für Platz 7 mit einer Urkunde und einem Preis belohnt. Ebenso stolz war Nico Schütte über seine erste Urkunde beim Waldlauf für den neunten Platz in seiner Altersklasse.


 In den nächsten Rennen gab Lucas und Maxes einige größere Starterfelder. So zum Beispiel auch im Jahrgang 2001/2002. Dort kämpfte  Tom Teichmann sich noch vom letzten Platz am Start auf den sechsten Platz nach vorn. Moritz Winkler belegte im selben Rennen den zehnten Platz. Auch im Jahrgang 1999/2000 gab es einige Drängeleien am Start. Unsere Jungs konnten sich dort zum Glück geschickt heraus halten. Im Ziel belegten Max Korehnke, Lukas Hahn und Jaroslav Fetysov die Plätze 8, 14 und 22.

 Bei den Mädchen sicherte Giulia Hopfhauer sich den sechsten Platz und Lydia Hahn erreichte Platz 14. Beide konnten ihre läuferischen Leistungen im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessern.

 Zum Abschluss holte Cyntia Dietze in ihrer Altersklasse das beste Ergebnis des Tages für unseren Verein. Am Start setzt sie sich für einige Zeit an die Spitze des Feldes und zog die restlichen Läuferinnen mit sich. In der zweiten Rennhälfte zogen drei von Ihnen noch vorbei, so dass für Cynthia "nur" der undankbare vierte Platz blieb. Doch sie war am Ende froh und glücklich über ihren tollen Lauf.



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Geschicklichkeitsregatta in Dresden (Dresden, 18.06. – 19.06.2011)

 
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