Sportgemeinschaft Lauenhain e.V.

... Sektion
Kanurennsport



Berichte 2010


Weihnachtsfeier (Lauenhain, 11.12.2010)

 Vorbei ist sie die Saison 2010. wir haben allen Grund sehr stolz auf die vergangenen zwölf Monate zu sein. So sah es auch unser sportlicher Leiter bei seinem kleinen Jahresrückblick anlässlich unserer Weihnachtsfeier.

 Sportliche Erfolge bei allen Regatten. Eine ganze Reihe von Titel bei Sachsenmeisterschaften, Sachsen-Anhaltinischen Meisterschaften, bei der Ostdeutschen Meisterschaft und eben auch bei den Deutschen Meisterschaften. Das gabs in dieser Menge vorher noch nicht. Zu recht sind daher auch zwei unserer Lauenhainer Kanuten (Alina und Max) für die Sportlerwahl im Landkreis nomminiert.

 Doch der Sport allein ist es nicht, der das Jahr 2010 zu einem guten Jahr machte. Die Eltern und Großeltern und eine ganze Reihe ehemaliger Kanuten haben beim Neubau unserer Bootshalle kräftig mit angepackt und damit die Zukunft der Sektion Kanurennsport gesichert. Der Dank an die vielen fleißigen Helfer war auch ein zentrales Thema bei der Weihnachtsfeier. Wir sind stolz auf Euch liebe Ehemalige Kanuten, liebe Eltern und Großeltern.

 Bei Kuchen, Stollen und Kaffee hatten wir eine schöne Zeit. Es gab eine ganze Reihe toller Gespräche und ein paar weihnachtlich-winterliche Geschichten wurden auch erzählt.

 

 Schön war auch der Besuch des Weihnachtsmannes. In diesem Jahr hatte er sehr oft Grund zur Freude, denn fast alle Kinder konnten ihm eine Gedicht aufsagen oder ein Lied vorsingen. Da waren wir in den letzten Jahren schon schlechter. Besonders toll war das Gedicht von Uwe:

 Oh Weihnachtsmann, oh Weihnachtsmann,
schau mal unsre traurigen Augen an.
Vor einem Jahr war´n wir schon hier
und sprachen über uns´ren größten Traum mit Dir.
Du sagtest "Ja" das gänge klar,
jetzt stehn wir hier und "er" ist nicht da.
Na Du lieber Weihnachtsmann,
was fangen wir mit Dir nur an?
Wir geben Dir noch eine Frist,
die Du hoffentlich nicht vergisst.
Denn im Frühjahr, dass ist Dir hoffentlich klar,
brauchen wir den Bootshänger
und nicht erst übernächstes Jahr.
Jetzt hurtig, hurtig und halte Dich ran,
wir sagen trotzdem Danke, lieber Weihnachtsmann.

 Nachdem der Weißbärtige wieder abgerückt war, gab es kein Halten mehr. Das Schweine- und Hammelfleisch sollte den Abend nicht mehr lange im Backofen liegen. Statt dessen wurde es mit Bohnen im Speckmantel angerichtet und dann genüsslich verspeist.





8. Nikolausschwimmen der Kanuten (Leipzig, 04.12.2010)

 Zum Abschluss der Wettkampfsaison lassen wir die Boote und Paddel im Bootshaus und ziehen uns statt dessen die Badehose an. Denn in Leipzig sind schnelle Schwimmer gefragt, wenn es um die begehrten großen Schokoladen-Weihnachtsmänner geht. Ein jeder darf zweimal Schwimmen, einmal 25m Brustschwimmen und einmal 25m Freistil. Besonderer Motivation bedrufte es nicht, die ausgelobten Süssigkeiten waren Ansporn genug.

 In diesem Jahr waren leider nicht sehr viele Vereine nach Leipzig gekommen. Doch einige schnelle Schwimmer waren dann doch noch am Start. Wir waren in den vergangenen Wochen jedoch zum Geheimtraining im Döbelner Stadtbad und hatten damit alle Chancen auf einige Podestplätze in den verschiedenen Altersklassen. In der Endabrechnung stehen für uns 8 Goldmedaillen, 9 Silbermedaillen und 2 Bronzemedaillen zu Buche.

 

 Max Korehnke, Alina Stelzer und Thomas Seidel schafften jeweils einen Doppelsieg in ihrer Altersklasse. Ob die anderen beiden ihre Weihnachtsmänner auch noch am selben Abend vertilgt haben ist nicht bekannt. Bei Thomas kann man davon ausgehen, dass dies ganz sicher der Fall ist.

 Mit jeweils einem Sieg und einem zweiten Platz waren Cynthia Dietze und Marcus Häutpner richtig flott im Wasser unterwegs. Doppelte zweite Plätze erreichten über dies Lydia Hahn, Björn Hausmann und Sandra Seidel. In einem der größeren Starterfelder konnte Rico Knobloch zuerst Bronze und im zweiten Lauf die Silbermedaille gewinnen. Im Freistilschwimmen zählte auch Martin Bemmann zu den Schnellsten. Er belegt hier den dritten Platz. Und auch unsere Jüngsten waren mit am Start. Moritz Winkler und Luisa Seidel zeigten beachtliche Leistungen und platzierten sich knapp hinter den Medaillenrängen.





16. Lauenhainer Meilen-Regatta (Lauenhain, 09.10.2010)

 Viel Sonne, angenehme Temperaturen, gut gelaunte Sportlerinnen, Sportler und Trainer und überall zufriedene und glückliche Helfer. So kann man mit wenigen Worten die 16. Lauenhainer Meilen-Regatta beschreiben.

 Natürlich gibt es zu dieser Regatta noch mehr zu sagen. Zum Beispiel, dass die SG LVB Leipzig überlegen die Gesamtwertung gewonnen hat oder dass wir fünf Gold-, fünf Silber- und drei Bronzemedaillen gewonnen haben oder dass die Kooperation mit der Fakultät Elektro- und Informationstechnik der Hochschule Mittweida ein voller Erfolg war.

 

 Die Medaillen für unseren Verein erkämpften Tom Teichmann, Max Korehnke, Tom Hausmann, Sandra Seidel, Rocco Grundmann, Markus Hofmann, Stephanie Wähner, Cynthia Dietze, Isabell Kuhnt, Maria Gries, Jan Hoffmann und Lars Hahn. Die komplette Ergebnisliste findet Ihr unter dem Menüpunkt Lauenhainer Meilen-Regatta.

 Vielen Dank auch an dieser Stelle an alle Eltern, Großeltern udn Vereinsmitglieder für die tolle Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung der Regatta. Das war Spitze.





Medaillen bei Olympiapokal (Werder, 26.09.2010)

 In Werder fand der 17. Olympiapokal der Landeskanuverbände aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern statt. Hierfür qualifizieren sich in jeder Altersklasse die vier Besten eines jeden Landesverbandes. Aus Lauenhainer Sicht haben dies Max Korehnke, Isabell Kuhnt und Alina Stelzer geschafft.

 Ob die drei aufgrund der erreichten Qualifikation richtig froh waren ist nicht überliefert. Eindeutige Gefühle und Rückmeldungen gabe es jedoch ob des Wetters. Es war einfach nur saukalt und nass. So viel steht zumindest fest.

 

 Aus sportlicher Sicht lief es für unsere drei Teilnehmer ganz ansehnlich. Im K4 der Schüler B gewann Max über 500m die Silbermedaille. Isabell Kuhnt gewann in der weiblichen Jugend im K4 die Bronzemedaille.

 In den abschließenden Staffelrennen errang Isabell für den Sächsischen Kanu-Verband den zweiten Platz. Im gleichen Rennen belegte Alina Stelzer mit dem Landes-Kanu-Verband Brandenburg den ersten Platz. Bei den Schülern B war Max Korehnke in der siegreichen Sächsischen Staffel dabei.





Medaillen und Pokale - Alles geht nach Lauenhain (Colditz, 18.09.2010)

 So sehen Sieger aus. Wir haben die Mannschaftswertung und einen ganzen Haufen Medaillen und Pokale bei der 6. Colditzer Sprintregatta gewonnen. Der Pokal für die Mannschaftswertung und der Wanderpokal stehen schon auf dem Regal im Bootshaus.

 Weitere Pokale gab es für die Siege in den Einerrennen. Hier konnten Tom Teichmann, Tom Hausmann und Björn Hausmann jeweils das edle Stück in Empfang nehmen.

Nicht nur unsere Mannschaftsbilanz sieht richtig toll aus (20xGold/18xSilber/7xBronze), auch die Bilanz der einzelnen Teilnehmer macht einen guten Eindruck. Dort steht Lydia Hahn mit elf Medaillen an der Spitze (8/2/1) gefolgt von Marcus Bemmann (8/2/0) und Björn Hausmann (8/0/1). Insgesamt ging an diesem Wochenende keiner leer aus. Alle fünfzehn Teilnehmer konnten sich in die Medaillenränge fahren. So macht Kanurennsport richtig Spaß.

 Auf der Zwickauer Mulde durften wir in etwas seichtem Wasser gegen die Strömung paddeln. So mancher von uns war mit seinem Paddel auf der 200-Meter-Strecke des öfteren auf dem Grund angelangt, doch das ging der Konkurrenz nicht anders.

 

 Dabei hatten Viele den Eindruck, dass die Strecke deutlich länger als die ausgeschriebenen 200m war. Die Strömung war der Grund dafür.  Da wir jedoch auch regelmäßig die 500m trainieren, war das kein großes Hindernis für uns.

 Das tolle an dieser Regatta war, dass wir mal wieder alle möglichen Bootsbesatzungen fahren konnten. K1, K2, K4, mixed K2 und mixed K4, die Staffeln und sogar C2. Hier war Julia Gries besonders mutig und dazu noch sehr geschickt. Mit ansehnlicher Technik war dies das erste richtige Canadierrennen einer Lauenhainer Sportlerin und dann auch gleich noch mit einem zweiten Platz. Viel besser kann es gar nicht mehr gehen.

Fürs nächste Jahr müssen wir uns noch so allerlei Bootsbesatzungen ausdenken, damit wir den Titel und den Wanderpokal ein weiteres Jahr in Lauenhain behalten können. Sicher wird es dann aúch einige Meldungen in den Eltern/Kind-Staffeln geben. Alle Eltern sollten schon mal Trainingspläne im Wanderboot aufstellen und spätestens im April mit dem Training beginnen, besser noch über den Winter an der Athletik und Ausdauer feilen. Wir brauchen Euch und wir rechnen fest mit Eurer Teilnahme.





Sichtungsregatta mit kleinen Erfolgen (Markranstädt, 04.09. - 05.09.2010)

 In Markranstädt sind wir jedes Jahr ein bisschen unserer Zeit voraus. Gestartet wird dort in den Altersklassen der nächsten Saison. Der SKV nutzt diese Regatta zur Sichtung und gleichzeitig zur Qualifikation für den Olympia-Pokal. Dementsprechend sind auch alle sächsischen Vereine am Start. Die Regatta ist fast eine zweite Landesmeisterschaft. Bei der starken Rennbesetzung sind unsere Ansprüche und Erwartungen dann auch eher etwas gedämpft.

Über die lange Strecke gab eine Medaille für uns und diese erkämpfte Max Korehnke bei den Schülern B. Alle anderen waren zwar gut plaziert, doch der Abstand ganz nach vorn war nicht zu übersehen. Um zur sächsischen Spitze zu gehören, ist schon noch eine hartes Stück Arbeit notwendig. Wenn wir uns aber mit denen vergleichen, die nicht als Sportschüler bei den großen Vereinen trainieren, dann liegen wir in den einzelnen Altersklassen meist ganz gut. Und dieser Blickwinkel ist und bleibt in Lauenhain unser Maßstab. Mit unseren drei Trainingseinheiten pro Woche brauchen wir uns auf keiner Regatta verstecken.

 

 Am Sonntag in den Finalläufen über 500m kam so manches Mal der vierte Platz heraus. Ist für die Sportler zwar schade, insgesamt aber eine tolle Leistung, denn es sind mehr Boote hinter unserem gewesen als davor. Mit dem undankbaren vierten Platz traf es Björn Hausmann und Marcus Bemmann im K2, Benjamin Schreiber im K1, Max Korehnke und Jan Hoffmann im K2, Maria Gries und Manon Taki im K2, Julia Gries im K4 und dann nochmals die männliche Jugend (Björn Hausmann, Marcus Bemmann, Rocco Grundmann und Markus Hofmann) im K4.

 Eine Silbermedaille im K4 erkämpfte Maria Gries, bei Cynthia Dietze hatte die Medaille im K4 die Farbe Bronze. Im K2 sicherte sich Isabell Kuhnt den zweiten Platz. Und Silber erkämpfte auch der K4 der Schüler B in der Besetzung Max Korehnke, Jan Hoffmann, Lars Hahn und Lucas Hahn vor den Dauerkonkurrenten aus Mittweida.

 Als Qualifikation für den Olympia-Pokal zählen die Endläufe im K1. Wer hier auf den ersten vier Plätzen liegt, darf in diesem Jahr für Sachsen nach Werder fahren. Erfreulich für uns, dass gleich drei Lauenhainer Kanuten dies geschafft haben. Unsere beiden Sportschüler Benjamin Schreiber (4.) und Isabell Kuhnt (3.) und Max Korehnke, der in seinem Rennen den dritten Platz belegt. Wir wünschen viel Erfolg und drücken die Daumen für Euch drei.





89. Deutsche Kanurennsportmeisterschaften (Köln, 25.08. - 29.08.2010)

 Ohne direkte Beteiligung unseres Vereines fanden die Deutschen Meisterschaften in Köln statt. Dafür waren vier Teilnehmerinnen und Teilnehmer dabei, die noch vor einiger Zeit bei uns trainierten. Benjamin Schreiber, Alexander Stelzer, Alina Stelzer und Isabell Kuhnt hatten bei den Ostdeutschen Meisterschaften die Qualifikationshürden genommen.

 Alina hatte dabei die größten Medaillenchancen bei der Deutschen Meisterschaft, qualifizierte sie sich doch mit gleich fünf Titeln bei den diesjährigen Ostdeutschen Meisterschaften für den Saisonhöhepunkt in Köln. Am Freitag erpaddelte sie sich in den Finalläufen über die 500-Meter-Strecke sowohl im K4, als auch im K2 die Silbermedaille.

 Über ihre Lieblingsstrecke im K1 über 1.000 m wurde es am Wochenende leider nichts mit der erhofften Medaille. Ausgerechnet im Finale wurde Alina zum ersten Mal in diesem Jahr durch die starke Konkurrenz überholt, so dass ihr nur der undankbar vierte Platz blieb. Zum Wettkampfabschluss hatte Alina dann auch noch allen Grund zur Freude, denn die lange Strecke wollte sie mit ihrer Zweierpartnerin unbedingt gewinnen. Nach einem tollen Dreikampf setzte sie sich wie erhofft durch und darf nun den Titel Deutsche Meisterin in ihre Sammlung aufnehmen.

 

 Alexander Stelzer lernte beim SC DHfK Leipzig vor reichlichen zwei Jahren nach dem Kajakfahren auch noch das Canadierfahren. Im C2 über 500 m qualifizierte er sich für das Finale und belegt dort den neunten Platz. Der C4 fuhr über 500 m auf den guten fünften Platz. Dieses Ergebnis wiederholte der C4 auch über die Sprintstrecke von 200 m. Über die olympische Distanz von 1.000 m kam noch einmal Platz sieben hinzu. Auf der abschließenden Langstrecke zeigte Alexander nochmal sein ganzes Können. Mit seinem Zweierpartner fuhr er auf den dritten Platz.

 Für Isabell Kuhnt verlief die Deutsche Meisterschaft so wie sie sich das erwartet hatte. Mit guten Leistungen qualifizierte sie sich für die Zwischenläufe und im K4 der weiblichen Jugend schafften sie und ihre Mitstreiterinnen den Einzug in das Finale, in dem sie den siebenten Platz erkämpften. Dieser Platz steht für sie auch über die Langstrecke im Zweier in den Ergebnislisten.


 Im K4 der männlichen Jugend über 500 m war Benjamin Schreiber am Start. Nach einer tollen Vorstellung in den Vorläufen schaffte das Boot des Sächsischen Kanuverbandes im Finale einen hervorragenden vierten Platz. Dabei ging es denkbar knapp zu. Auf Platz drei fehlten nur 0,22 Sekunden und zum zweiten Platz nur 0,77 Sekunden. Im K1 auf der 1.000-Meter-Strecke fuhr Benjamin ins B-Finale und erkämpfte dort den zweiten Platz. Seine erreichte Streckenzeit hätte im A-Finale für den fünften Platz gereicht. Mit Platz fünf im K2 der langen Strecke fanden die Deutschen Meisterschaften auch für ihn einen guten Abschluss.





Regattaerfolge in Peitz werden mit einem Tag trainingsfrei belohnt (Peitz, 21.08.2010)

 Auf dem Hälterteich fand die Jubiläumsregatta das Kanuverein Peitz statt. Für uns war diese Regatta völliges Neuland. In der Cottbusser Gegend waren wir noch nicht mit unserem blauen Bootshänger. Drum waren wir auch mächitg überrascht, als wir direkt neben einem riesigen Kraftwerk die Regattastrecke fanden. Sonne, kein Wind und damit flachen Wasser, ein riesiger Teich und reichlich Fische darin, so der erste Eindruck vom Regattagelände.

Mit 18 Starterinnen und Startern waren wir gemeldet und jeder durfte K1, K2, K4 und die Einer-Staffel fahren. Außerdem durften die Meisten auch noch die ein oder andere Altersklasse höher starten. Peitz 2010Es war schon ein vollgepacktes Programm für eine Eintagesregatta, doch dafür sollte am darauffolgenden Sonntag ja auch das Training ausfallen. In den Rennen haben sich alle mächtig ins Zeug gelegt, um den Brandenburgern und Berlinern zu zeigen, dass wir nicht auf einem Stück Holz daher geschwommen kommen.

 

 Für uns gab es eine ganze Reihe von Erfolgen. Insgesamt 12 Gold-, 14 Silber und 14 Bronzemedaillen sind eine stolze Ausbeute. Dabei ging keiner unserer Starter leer aus. Mindestens zwei Medaillen hingen um jeden Hals.

Richtig gut waren die Schüler B dabei. Hier ging fast keine Medaille an einen anderen Verein. Stets waren unsere Jungs mit zwei bzw. drei Booten auf den ersten Plätzen. Bei den anderen Übungsleitern bildeten sich schon kleine Sorgenfalten. Das hat unsere Jungs jedoch wenig gestört.

Auch die Jugend hat in Peitz ihr Können gezeigt. Direkt hinter den Medaillenkandidaten für die ansteheden Deutsche Meisterschaft belegten unsere Jungs die weiteren Podestplätze und waren damit immer schneller als alle anderen Nicht-Sportschüler. Tolle Sache. In den Staffel waren wir zudem auch noch cleverer als der Rest. So gewannen unsere Jugendlichen sowohl ihre Altersklasse als auch bei den Junioren.

Wenn es so weitergeht, kommen wir in diesem Jahr vielleicht an unseren Vereinsrekord vom letzten Jahr heran und das mit ein paar Kanuten weniger als in den vergangenen Jahren. Wir werden mal abwarten, wie sich das Jahr noch entwickelt.





Landesmeisterschaften mit geringer Teilnehmerzahl (Saaldorf, 07.08. - 08.08.2010)

 Die Sächsisch-Thüringischen Landesmeisterschaften über die Sprint- und Mittelstrecke wurden von den Verantwortlichen in den beiden Landes-Kanu-Verbänden ausgerechnet auf das sächsische Schulanfangswochenende gelegt. Leider fand sich kein anderer geeigneter Termin für diese Meisterschaften. Damit war schon im Vorfeld klar, dass es einige Ausfälle bei den Teilnehmer geben würde.

 Gerade wegen der Schulanfangsfeiern und der Einführungsveranstaltungen der Mittelschulen und Gymnasien konnten wir nur mit sieben Teilnehmern zur Landesmeisterschaft fahren. Und so fiel die Bilanz bei diesem Wettkampf auch nicht besonders gut aus. Mit einigen wenigen Endlaufteilnahmen und ohne Medaillen für die SG Lauenhain waren wir bei dieser Landesmeisterschaft nicht zufrieden.

 

 Ausgerechnet in den sonst so erfolgreichen Mannschaftsbooten fehlten uns die Teilnehmer. So konnten wir erst gar nicht in den Kampf um die Medaillen eingreifen.

 Einzig Maria Gries gewann mit ihren Sportkameradinnen vom KSV Flöha im K2 und im K4 zwei Bronzemedaillen. Damit gab es aus Lauenhainer Sicht doch noch Grund zur Freude. Denn Maria trainiert nach wie vor in Lauenhain und startet in diesem Jahr zusammen mit den Flöhaer Mädchen in einer Mannschaft.

 Deutlich stärker präsentierten sich die beiden Lauenhainer Sportschüler Benjamin Schreiber und Isabell Kuhnt. Ohne große Trainingsvorbereitung und fast nahtlos aus dem Urlaub kommend, starteten sie die Jagd auf die begehrten Podestplätze. Beide belegten im K1 über 500m jeweils den dritten Platz und gewannen in ihren Zweierrennen über die gleiche Distanz jeweils die Silbermedaille. Doch wichtiger als diese Meisterschaften sind für beide die Vorbereitungen auf die bevorstehenden Deutschen Meisterschaften. 





ODM - Sechs Titel, drei Silbermedaillen und zwei Bronzemedaille (Brandenburg, 02.07. - 04.07.2010)

Tribüne - fröhliche Gesichter Die Regatta der Extreme ist vorbei und sie war extrem erfolgreich für die Sportgemeinschaft Lauenhain. Doch zu aller erst war die Ostdeutsche Meisterschaft mal wieder eine Regatta der extrmenen Wetterbedingungen. Sonst herrscht in Brandenburg meist starker Wind, in diesem Jahr waren es Temperaturen von bis 37°C und das auch noch im Schatten. Welche ein Spaß auf dem Wasser und vor allem auf dem Sportplatz beim Mehrkampf. Aufgrund dieser Bedingungen war es die erste und bestimmt auch letzte Regatta, bei der unsere Sportler täglich mehrfach baden durften. Ab sofort gilt wieder strengstes Badeverbot während den Wettkämpfen.

 Die Medaillenausbeute kann sich wirklich sehen lassen. Erfolgreicher waren wir und unsere ehemaligen Vereinsmitglieder noch nie bei einer Regionalmeisterschaft seit der Wende. Den größten Anteil daran hatte Alina Stelzer,Ostdeutsche Meisterin im Mehrkampf die in all ihren Wettkämpfen den ersten Platz belegt und gleich fünf Meistertitel zur Bilanz beisteuerte. Damit hat Alina deutliche Ansprüche auf die Medaillenvergabe bei den Deutschen Meisterschaften angemeldet. Wir drücken schon mal vorsorglich die Daumen und hoffen auf tolle Ergebnisse.

 Dies gilt natürlich auch für unsere anderen Sportschüler. Auch sie waren am Wochenende maßgeblich an den Medaillengewinnen beteiligt. Benjamin Schreiber gewann im K4 über 500m die Silbermedaille. Im K4 auf der langen Strecke saß neben Benjamin auch noch Björn Hausmann im Boot des Sächsischen Kanuverbandes. Zusammen erreichten sie ebenfalls den zweiten Platz.

 

 Im C4 der der männlichen Jugend erkämpfte Alexander Stelzer die Bronzemedaille. Er kam bei der Ostdeutschen Meisterschaft nur bei einigen wenigen Rennen zum Einsatz und musste seine ganze Kraft auf diese eine Entscheidung setzen. Umso schöner, dass die Sache aufging.

 Eine weitere Bronzemedaille fischte Giulia Geißler im K4 der Schülerinnen B über die Langstrecke aus dem Beetzsee. Zusammen mit ihren Mädels vom KC Jeßnitz ging in diesem Jahr damit das große Saisonziel in Erfüllung.

 Bei den Schülern B waren wir mit insgesamt vierOstdeutscher Meister K1 500m Teilnehmern in Brandenburg. Doch in den Mannschaftsbooten lief es bei den Jungs nicht so erfolgreich wie bei den älteren Lauenhainer. Dafür gelang es Max Korehnke im K1 über 500m als Vorlaufschnellster das Finale zu erreichen. In diesem Endlauf fuhr er allen anderen davon und holte sich seinen ersten Titel. Mit einer Finalteilnahme war aufgrund der bisherigen Saisonergebnisse schon zu rechnen. Dass es gleich für den Titel reichte war dagegen eine faustdicke Überraschung. Doch das war noch nicht alles. Im Mehrkampf erreichte Max sowohl im Kugelweitwurf, als auch im K1 über 2000m jeweils denMehrkampf Schüler B 1999 ersten Platz. Mit der 18. Laufleistung auf dem Sportplatz war bis zur Siegerehrung nicht klar, ob es auch hier zu einer Medaille reichen sollte. Am Ende sprang der zweite Platz heraus. Und damit hatte nun wirklich keiner gerechnet. Eine tolle Leistung, die sich nahtlos in die guten Ergebnisse der letzten Jahre bei Ostdeutschen Meisterschaften einreiht.





12. Mittweidaer Sprintregatta auf der "Elbe II" (Mittweida, 05.06. - 06.06.2010)

 Aufgrund der starken Regenfälle verwandelte sich die Zschopau in einen reißenden Fluss. Am Tag vor dem Sprintcup war das Paddeln noch unmöglich. Am Samstag dagegen waren die Bedingungen mit denen auf der Elbe vergleichbar. Starke Strömung und einige Strudel erschwerten uns schon die Anreise mit den Booten von Lauenhain nach Mittweida. Zur Regatta ging dann alles gut. Nur einige wenige Kenterungen bei anderen Vereinen konnten wir registrieren. Unsere Sportler bleiben davon zum Glück verschont, denn das Wasser war noch immer recht kalt.

 Die Rennen über die 250-Meter-Sprintstrecke liefen dann ganz ordentlich für uns. In einigen Rennen gelang gegen die starke Konkurrenz die Qualifikation für die Finalläufe. Dort gab für die Sportgemeinschaft und für unsere Sportschüler insgesamt fünf Gold-, zwölf Silber- und sieben Bronzemedaillen.

 Vier der fünf Goldmedaillen gingen auf das Konto von Alina Stelzer. Die fünfte Goldene sicherte sich Tom Teichmann im K2 mit Jason Tom Rothe aus Geringswalde.

 

 Silberne Medaillen gewannen Moritz Winkler, Rocco Grundmann, Markus Hofmann, Cynthia Dietze, Marvin Vieweg, Maria Gries, Tom Hausmann, Jaroslav Fetysov, Max Korehnke, und Alina Stelzer. Max Korehnke und Alina Stelzer konnten dabei sogar in ihren Einerrennen die zweiten Plätze erringen. Diese Leistungen sind besonders hoch einzuschätzen.

 Mit Bronzemedaille wurden Maria Gries, Max Korehnke, Tom Hausmann, Marcus Bemmann, Björn Hausmann, Cynthia Dietze, Marcus Häuptner und Heinz-Rudi Sachse belohnt. In der männlichen Jugend waren unsere Jungs sowohl im K2 und in der 4xK1-Staffel die schnellsten Nicht-Sportschüler. Im K1 belegten Marcus Bemmann und Björn Hausmann die Plätze vier und fünf. Das ist für unseren Verein ein klasse Ergebnis.

 Für Maria Gries scheint diese Saison doch noch richtig erfolgreich zu werden. Platz vier im K1, den zweiten Platz im K4 und in der 4xK1-Staffel sowie noch drei weitere Bronzemedaillen sind eine beeindruckende Bilanz in der Altersklasse weibliche Jugend.





Max Korehnke ist sachsen-anhaltinischer Landesmeister im K1 (Magdeburg, 29.05. - 30.05.2010)

 Zum ersten Mal stand für uns die Magdeburger Regatta, die gleichzeitig die Landesmeisterschaften von Sachsen-Anhalt im Sprint darstellen, im Terminplan. Reichlich gespannt waren daher alle, wie es dort um die Regattastrecke und das Umfeld bestellt ist. Am Freitag Nachmittag waren wir doch sehr überrascht, dass auf dem kleinen Salbker See II eine vollwertige 200-Meter-Strecke aufgebaut war. Es ist schon was Besonderes, auf eine Strecke zu paddeln, die richtige Wettkampfmaße hat. Auch dass Umfeld für eine solche Regatta war ganz ordentlich. Einzig, dass der "Bierwagen" bereits gegen halb acht seine Bretter schloss, war nicht ganz zu verstehen. Dafür gab es eine lustige Runde unterm vereinseigenen Pavillion mit alten und neuen Geschichten.

 Sportlich lief es auch sehr gut. Im rund 550 Teilnehmer starken Starterfeld gab neben vielen Finalteilnahmen dann auch einige Medaille zu bewundern. Für unseren Verein holte Max Korehnke Gold im K1 über 200m und im K1 über 1000m. Diese Leistung wurde auch von den Landestrainern mit einigen anerkennenden Worten gewürdigt. Ebenfalls zwei Medaillen (Gold und Silber) haben wir Björn Hausmann zu verdanken. Der Vierer in der männlichen Jugend siegte und im K2 landete Björn mit Phillip Ewald auf dem zweiten Platz.

 

 Eine Bronzemedaille gewann Giulia Geißler im K4 der Schülerinnen B zusammen mit ihren Sportlerinnen vom KC Jeßnitz. In den anderen Rennen ging es für sie denkbar knapp an den Medaillenrängen vorbei.

 Auch unseren anderen "Fremdstarter" waren sehr erfolgreich. Der schon erwähnte K4 der männlichen Jugend war fest in Lauenhainer Hand. Neben Björn Hausmann war Benjamin Schreiber auf Schlag der zweite im Auswahlboot des Sächsischen Kanuverbandes, der das Paddeln in Lauenhain gelernt hat. Für Benjamin gabs neben dem Sieg im K4 auch den ersten Platz im K2 und noch zwei Bronzemedaillen (K1 über 1000m und im Mehrkampf). Alexander Stelzer sicherte sich im C2 über die Sprintstrecke den zweiten Platz und damit sicherlich auch die Teilnahme an der Ostdeutschen Meisterschaft. Das dürfte auch für Isabell Kuhnt so sein, denn mit dem Sieg im K4 der weiblichen Jugend und Platz drei im K2 gehört sie zu den schnellsten sächsischen Kanutinnen.





Insgesamt eine Medaille mehr als der Nachbarverein (Saaldorf, 22.05. - 23.05.2010)

 Oft gelingt uns das nicht, doch zur Thüringer Pfingstregatta war es soweit. Mit insgesamt 67 Medaillen hatten wir in der Endabrechnung genau eine Medaille mehr als unsere Nachbarn aus Mittweida. Eine Riesenfreude war das für uns. Das Ergebnis kam aber nur zustande, weil wir uns in den Mannschaftsbooten mit einer ganzen Reihe von sehr guten Kanuten vom KC Potsdam und von anderen Vereinen verstärkt haben. Doch manchmal muss man einfach frech sein und die richtigen Bootsbesatzungen zusammenbauen.

23 Siege, 21 Silbermedaillen und 24 dritte Plätze brachten uns am Ende den fünften Platz in der Mannschaftswertung. Um an dieser Stelle alle Medaillengewinne aufzuzählen, fehlt einfach der Platz. Zu diesem tollen Ergebnis haben einfach alle ihren Beitrag Thüringer Pfingstregatta 2010geleistet. Dies sieht man auch auf dem Mannschaftsfoto. Hier haben einige gleich sieben, acht oder sogar noch mehr Medaillen um ihren Hals hängen. Besonders viele goldene sind es bei Alina Stelzer. In fast all ihren Rennen konnte sie den Sieg holen. Nur einmal war es Bronze und einmal mit Platz sechs keine Medaille.

 

Thüringer Pfingstregatta 2010 Das tolle an der Pfingstregatta sind die vielen verschiedenen Rennen im K1, K2 und im K4. Vor allem in den Mixed-Booten ist der Spaß aber auch der Ehrgeiz am größten. Auf der 200-Meter-Strecke wollen einfach alle ganz vor dabei sein. Dort geht es bereits am Start richtig aufgeregt zur Sache.

 Weniger beliebt aber genauso wichtig sind die Langstreckenrennen am Samstagnachmittag. Für die Betreuer und Eltern sind diese Rennen deswegen so wichitg, weil die Kinder danach richtig k.o. sind und oft zeitig in ihren Zelten verschwinden.

Für unseren Verein hat sich das Pfingstwochenende zur einem richtigen Vereinsausflug entwickelt. Fast alle Eltern sind mit dabei, wenn es auf der Bleilochtalsperre um die Medaillen geht. Jeder hilft wo er kann. Und dazu gibt von der Küchenmannschaft auch noch vier verschiedene warme Mittagessen zur Auswahl. Mehr geht nun wirklich nicht. Daher an dieser Stelle auch der Dank an die vielen Helfer, die bei solchen Wettkämpfen immer zu Stelle sind.





Titel und Silber bei Marathon-DM (Brandenburg, 14.05. - 16.05.2010)

 In den Ergebnislisten tauchen wir als Sportgemeinschaft Lauenhain nicht auf. Und trotzdem sind wir riesig stolz auf unsere erfolgreichen Medaillengewinner.

 Im C2 über die Distanz von 22,8 km paddelte Alexander Stelzer zusammen mit seinem Zweierpartner vom SC DHfK Leipzig zu seiner ersten Goldmedaille bei einer Deutschen Meisterschaft. Herzlichen Glückwunsch aus Lauenhain zu diesem Titelgewinn.

 Bei recht miesem Wetter von nur um die acht bis zehn Grad, viel Regen und starkem Wind, waren die Marathonstrecken für alle Teilnehmer eine echte Qual. Völlig verausgabt hat sich Isabell Kuhnt im K1. Sie belegte am Ende Platz 11. 

 

 Für Benjamin Schreiber war das Einerrennen eine Frage der Willensstärke. Von Beginn an war er in der Spitzengruppe. Doch bei der ersten Protage kam er ins stolpern und verstauchte sich den Fuß. Mit diesen Beschwerden hätten bestimmt viele das Rennen aufgegeben. Doch Benjamin biss auf die Zähne und kämpfte sich durch die nächsten Runden. In der zweiten Rennhälfte konnte er sich steigern und überholte noch ein paar Boote. Am Ende sicherte er sich unangefochten den zweiten Platz in der männlichen Jugend und war glücklich nicht aufgegeben zu haben.





Lauenhainer Kanuten schneller als die Fische in der Mulde und die
Konkurrenz auf der Mulde (Döbeln, 08.05. - 09.05.2010)

 Ein ganzes Stück vor den Toren der Stadt Döbeln in Westewitz fand auf der Mulde die 25. Döbelner Frühjahrs-regatta statt. Der Einladung des ESV Lok Döbeln waren 19 Vereine und rund 300 Teilnehmer gefolgt.

Unsere Bilanz sieht so aus:

Gold (7x):
Moritz Winkler (K1 – 200m)
Max Korehnke (K1 – 200m und K4 – 200m)
Tom Hausmann und Max Korehnke (K2 – 200m)
Isabell Kuhnt (K1 – 500m und K4 – 500m)
Maria Gries (K2 – 500m)

Silber (6x):
Tom Hausmann (K1 – 200m)
Julia Gries (K1 – 200m, K1 – 500m und K4 – 500m)
Maria Gries (K4 – 500m)
Marcus Bemmann und Björn Hausmann (K2 – 500m)

Bronze (4x):
Cynthia Dietze und Giulia Geißler (K4 – 200m)
Björn Hausmann (K1 – 200m und K1 – 500m)
Marcus Bemmann, Heinz-Rudi Sachse, Marcus Häutpner und Björn Hausmann (K4 – 500m)

 

Schüler B 1999 K1 200m Besonders hervorzuheben sind hier Max Korehnke mit seinen drei Goldmedaillen und Julia Gries mit drei Silbermedaillen. Für Max läuft es in diesem Jahr richtig rund. Bereits bei den vergangenen Regatten war er stets ganz vorn dabei. Julia Gries gelang es in der Leistungsklasse, die starke Konkurrenz aus Leipzig so richtig zu ärgern. Hatten sich die Frauen doch vorher bereits auf einen Dreifachsieg eingestellt. So mussten sie im Ziel erkennen, dass schnelle Kanutinnen auch in Lauenhain zu Hause sind. Für Julia selbst kam dieser Erfolg auch etwas überraschend. In den vergangenen Wochen steckte sie in den Abiturprüfungen und trotz dieser Belastungen konnte sie sich in ihrer geliebten Sportart auch noch deutlich steigern. Da war die Freude bei ihr und bei den Eltern und Betreuern neben der Regattastrecke riesig.





Kreissportspiele im Landkreis Mittelsachsen (Mittweida, 01.05.2010)

 Auf der Talsperre Kriebstein gab es schon immer die Kreissportspiele der Kanuten. Dies ist auch im neu gebildeten Landkreis Mittelsachsen so. Für uns gehts dabei vor allem um den Spaß am Kanurennsport um um jede Menge Medaillen für unsere Kinder und Jugendlichen. In diesem Jahr waren wir zwar auch recht erfolgreich, aber oftmals hatten wir mit vierten (8x)und fünften (7x) Plätzen das Nachsehen bei der Medaillenvergabe. Mit Flöha und Döbeln sind wir nun zwei starke Vereine mehr im Landkreis. Damit sind die Kreissportspiele kein Selbstläufer mehr.

 Erkannt haben dies Moritz Winkler und Tom Teichmann, die im K2 den ersten Platz belegten und damit den einzigen Sieg für die Lauenhainer auf der Sprintstrecke holten. Auch auf der Langstrecke gab es nur einen Sieg für unsere Mannschaft. Den sicherte sich Tom Teichmann in seiner Altersklasse.

 

  Fünfmal waren Boote der SG Lauenhain im Ziel auf dem silbernen Rang. Auch hier war Tom Teichmann im K1 einer der erfolgreichen Medaillengewinner. Silber gewannen auch Tom Hausmann und Marvin Vieweg sowie Rocco Grundmann und Markus Hofmann in ihren Zweierrennen auf der Sprintstrecke. Im K1 gewann Tom Hausmann sowohl auf der Sprintstrecke, als auch auf der Langstrecke jeweils silbernes Edelmetall.

 Für die insgesamt acht dritten Plätze sorgten Moritz Winkler (K1 Sprint und K1 Langstrecke), Jan Hoffmann (K1 Sprint und K1 Langstrecke), Lydia Hahn (K1 Sprint), Heinz-Rudi Sachse und Marcus Bemmann (K2 Sprint), Rocco Grundmann (K1 Langstrecke) und nochmal Marcus Bemmann (K1 Langstrecke).





Kleine Mannschaft mit toller Leistung (Brandenburg, 30.04. - 02.05.2010)

 Die Große Brandenburger Kanuregatta ist in jedem Frühjahr die Herausforderung für die Kanuten aus der ganzen Republik. Wir haben uns in diesem Jahr dazu entschieden, nur mit einer ganz kleinen Abordnung an den Beetzsee zu fahren. Neben Björn Hausmann, der sich für die Sachsenauswahl qualifizierte, waren Cynthia Dietze, Giulia Geißler und Max Korehnke zu den Wind- und Wellenfestspielen nach Brandenburg aufgebrochen.

 Mit Medaillengewinnen war bei dieser Regatta nicht zu rechnen, denn es sind immerhin rund Tausdend Kanuten aus ganz Deutschland am Start. Da ist die Konkurrenz schon recht groß. Für alle war das Ziel, die Endlaufteilnahme zu erreichen. Dies gelang zwar nicht in jedem Rennen, doch mit einer ganzen Reihe an Finalteilnahmen und guten Plätzen hat sich der Ausflug schon gelohnt.

 Cynthia Dietze belegte bei sehr schwierigen äußeren Bedingungen im K1 über 2000m dem neunten Platz. Giulia Geißler war im K2 auf der gleichen Strecke im Ziel auf Platz zehn. Für Max Korehnke lief es im K1 über die lange Strecke richtig gut. Er lieferte sich ein spannendes Rennen mit seinem Dauerrivalen vom Blauen Wunder Dresden. Wie schon in Leipzig, war Max am Ende der glückliche zweite und bekam vor der gur gefüllten Tribüne die verdiente Medaille um den Hals gehängt.

 

 Auch über die 500-Meter-Strecke gab es das gleiche Duell mit dem gleichen Ausgang. Max belegte nach großem Kampf wiederum den zweiten Platz, sehr zur Freude der mitgereisten Eltern und Betreuer.

 Die Endläufe über 500m erreichte auch Giulia Geißler im K2 und im K4. Dort belegte sie die Plätze neun und sechs. Dies sind ganz beachtliche Leistungen, mit denen auch ihre Trainer zufrieden waren.

 Ein Auge haben wir Lauenhainer Kanuten natürlich immer auch auf die Leistungen unserer ehemaligen Vereinsmitglieder. Dort konnte an diesem Wochenende vor allem Alina Stelzer ihre beeindruckende Form zeigen. Sie gewann im K1 und im K4 über 500 jeweils die Goldmedaille. Im K2 kam eine silberne hinzu. Und über die Langstrecke war sie im K2 dann wiederum die Schnellste. Mit drei Siegen und einem zweiten Platz gehörte sie damit zu den erfolgreichsten Teilnehmerinnen der Großen Brandenburger Kanuregatta und damit auch zu den Favoritinnen für die Ostdeutschen Meisterschaften. 





Sächsische Landesmeisterschaften über die Langstrecke (Leipzig, 24.04.2010)

 Im April zeigt sich, ob die letzten sechs Monate gut oder eben nicht so gut trainiert wurde. Zur LVB-Regatta werden die Titelträger bei den Sächsischen Landesmeisterschaften auf der Langstrecke ermittelt. In den letzten Jahren waren wir immer mit einigen Medaillen nach Hause gekehrt. Auch in diesem Jahr sollte es so werden.

 Zweimal Gold, sechsmal Silber und eine Bronzemedaille lautete die Ausbeute für die Kanuten aus Lauenhain. Den größten Anteil an dieser Bilanz steuerten unsere Sportschüler Alina Stelzer, Isabell Kuhnt, Benjamin Schreiber und Alexander Stelzer bei. Sie haben ihren Weg gefunden und können hoffentlich auch bei den Ostdeutschen Meisterschaften oder auch bei den Deutschen Meisterschaften ganz weit vorn landen.

 

 Für unsere Kanuabteilung war das Ziel mindestens eine Medaille in Leipzig zu erpaddeln. Max Korehnke schaffte dies bereits zu Beginn des Wettkampfes im K1 der Schüler C. Dort belegte er den zweiten Platz.

 Mit seinem Zweierpartner Tom Hausmann lieferte er sich dann noch ein spannendes und enges Rennen mit den Sportfreunden vom Blauen Wunder aus Dresden. Am Ende mussten sich Max und Tom ganz knapp einem der beiden Dresdner Zweier geschlagen geben und belegten wiederum den zweiten Platz.

Bemerkenswert war auch die Leistung von Björn Hausmann im K1 der männlichen Jugend. Mit Platz fünf erfüllte er die Qualifikationsnorm für die Landesauswahl. Dies bedeutet für ihn die Teilnahme an der Großen Brandenburger Kanuregatte in den Mannschaftsbooten des Sächsischen Kanuverbandes.





Lauenhainer Schüler-Winter-Athletics (Lauenhain, 27.03.2010)

 Die Athletik gehört auch im Kanurennsport zu den sportlichen Grundlagen für große Erfolge. Sie bestimmt einen Großteil des Wintertrainings. Am Ende der Wintersaison wollten wir dann unsere Kräft mit den anderen Kanuten aus unserem Landkreis messen. Der Einladung folgten der SKSV Mittweida, der KSV Flöha und der KV Geringswalde.

 In den Disziplinen Ausdauerlauf, Liegestütze, Seilspringen, Rumpfheben, Medizinballweitwurf und Geschicklichkeitslauf wurden in den einzelnen Jahrgängen der Schüleraltersklassen die Besten ermittelt. Die größten Erfolge erzielte dabei der SKSV Mittweida. Mit acht Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen waren die Kinder aus unserem Nachbarverein klar die Besten.

 

 Der KSV Flöha erkämpfte drei Siege, vier zweite Plätze und dreimal die Bronzemedaille. Erst dahinter konnten wir uns mit zwei Gold-, zwei Silber- und einer Bronzemedaille platzieren. Der KV Geringswalde durfte je eine Gold- und Silbermedaille und zwei Bronzemedaillen mit nach Hause nehmen.

 Unsere Medaillengewinner sind Max Korehnke, Moritz Winkler, Giulia Geißler, Marc Winkler und Cynthia Dietze.





LVB- Waldlauf - Orientierungslauf unter erschwerten Bedingungen (Leipzig, 20.03.2010)

 Immer wieder im März bildet der LVB-Waldlauf den Auftakt unserer Wettkampfsaison. Und jedes Mal hoffen wir auf Sonnenschein und vielleicht auch mehr als 15°C. Die Realität sieht dann meist ganz anders aus. Mal gibts reichlich Schnee, mal ist es einfach nur kalt und in diesem Jahr war der Regen unser Begleiter. Die kurzen Regenpausen sollen allerdings auch nicht verschwiegen werden.

 Die Laufstrecke entlang des Elsterflutbettes ist für den Waldlauf der Kanuten super. Nur die Waldarbeiter wollten in diesem Jahr nicht mitspielen. Schweres Gerät und einige Baumstämme auf der Hauptstrecke zwangen kurzfristig zur Streckenverlegung. Damit kamen alle ganz gut zurecht. Nur im 10-km-Rennen war Heinz-Rudi Sachse plötzlich auf der herkömmlichen Strecke unterwegs und fand das Ziel erst nach einigen Richtungskorrekturen.

 

LVB-Waldlauf - Björn Hausmann Im gleichen Rennen war auch Björn Hausmann am Start (Bild) der hier gemeinsam mit einem Sportfreund aus Flöha unterwegs ist.

 Bei den Frauen gewann Isabell Kuhnt über die Strecke von 5km die Silbermedaille. Dies war die einzige Medaille für die Lauenhainer Teilnehmer. Was zum einen anden mangelnden Teilnahme unserer Kinder und Jugendlichen lag und zum anderen an den wenigen Laufeinheiten, die im langen und verschneiten Winter absolviert werden konnten. Dies wird im nächsten Jahr hoffentlich wieder anders sein.


 
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